Geschichtsweg Heldenbergen

Görtz'sche Hofreite

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    Der Görtz’sche Hof war der kleinste der vier einstigen Heldenberger Gutshöfe. Sein heutiges Erscheinungsbild prägten ab 1694 Johannes von Schlitz, genannt von Görtz, und seine Ehefrau Dorothee Christine von Wallenstein. Ein prächtiges Allianzwappen von 1696 an der Giebelseite zeugt noch heute von den Erbauern. Das Gut gehörte unter anderem dem Deutschen Orden, wurde nach der Säkularisation hessisches Staatsgut und ging 1810 an die Grafen zu Solms-Assenheim über. Seit 1890 befindet sich die Hofreite im Besitz der Familie von Leonhardi. Der Görtz’sche Hof war über die Jahre hinweg nicht nur landwirtschaftlicher Musterbetrieb sondern auch Arbeitsstätte für Heimatvertriebene nach 1945.