geschichtsweg heldenbergen

Der alte jüdische Friedhof am Kellerberg

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    Seit dem Jahr 1818 besaß die jüdische Gemeinde Heldenbergens einen eigenen Begräbnisplatz am Kellerberg. Zuvor hatte das 808 Quadratmeter große Gelände zur Naßburg gehört. Bis zur Schließung des Areals im April 1882 verzeichneten die Sterberegister insgesamt 243 Bestattungen. Da die Kapazität durch das rasche Anwachsen der jüdischen Gemeinde erschöpft war, wurde im selben Jahr ein neuer jüdischer Friedhof an der Straße nach Kaichen eingeweiht.

    Während der Zeit des Nationalsozialismus erlitt der Begräbnisplatz am Kellerberg im Gegensatz zur neuen Anlage keine Zerstörungen, da er unter dem Schutz der Heldenberger Bevölkerung stand. Heute zeugen noch knapp zwanzig erhaltene Grabsteine im vorderen Teil von diesem geschichtsträchtigen Ort.