wurde am 16. November 1902 in Windecken geboren. Er studierte in Gießen und Wien Chemie, Zoologie, Botanik, Mineralogie, Geologie und Physik und erwarb in diesen Fächern die Lehrbefähigung. Seine Lehrtätigkeit am Realgymnasium für Mädchen in Hanau unterbrach er mehrmals, um sich wissenschaftlichen Arbeiten an verschiedenen Institutionen im In- und Ausland zu widmen. Seine wohl bedeutendstem Arbeiten befassen sich mit der Geologie der südöstlichen Wetterau (1933), dem St. Andreasberger Erzgebiet (1942) und der Topographie, Geologie und Tektonik der Hanau-Seligenstädter Senke (1954). Darüber hinaus hat er umfangreiche Untersuchungen in den Gemarkungen von Nidderau durchgeführt. Über die Ergebnisse seiner Arbeiten und seine zahlreichen Funde, z.B. über den Femur vom homo primigenius aus dem Löß von Ostheim, hat er in mehreren Veröffentlichungen berichtet. Seine gesamten Werke, auch die unveröffentlichten, befinden sich in der Bibliothek der Stadt Nidderau. Fritz Häuser starb am 2. März 1970 in Windecken.


