Eingang zur Oberburg in Heldenbergen

Bekannte Nidderauer


Nidderauer Persönlichkeiten

Menschen, die weit über die Grenzen Nidderaus Bekanntheit erlangten

Nidderauer Persönlichkeiten, die wichtig für Nidderau und seine Geschichte sind, die also hier maßgeblich gewirkt haben oder deren Person eng mit dem Namen der Nidderauer Ortsteile verbunden wird, werden hier vorgstellt:


Gutle Schnapper

Gutle Schnapper

Nachkomme der 1614 nach Windecken gekommenen Familie Schnapper, heiratete den 1744 geborenen Meyer Amschel Rothschild, der im Alter von 22 Jahren das Rothschild'sche Bankenimperium in Frankfurt begründete. Sie schenkte ihrem Mann fünf Töchter und fünf Söhne, die später das Erbe des Vaters erfolgreich fortführten. Bei auftretenden Schwierigkeiten soll Gutle stets gesagt haben:

 Da hüpple mer dribber. 

Aegidius Henning

Aegidius Henning

geb. um 1630 in Herborn, studierte Theologie in Bremen, Kassel, Herborn und promovierte 1653 in Basel. Er kam 1665 als Pfarrer nach Eichen, wo er am 28. Februar 1686 starb. Er schrieb eine Reihe von Büchern, die zur Weltliteratur des Barock gezählt werden. Seine bedeutendsten Werke sind "Der gepriesene Büchermacher", "Don Iro", "Misch-Masch" und die "Bauern Anatomie". 


Johann Peter Bach

Glocke von Johann Peter Bach

wurde am 23. Januar in Hungen geboren, erlernte das Glockengießerhandwerk und ließ sich um 1741 in Windecken nieder und heiratete hier die Bürgerstochter Anna Katharina Spielmann. Er und seine Nachkommen gossen etwa 400 Glocken. Das bedeutendste Geläut goss Peter Bach, der "Fürstl. Hanauische Glocken Gießer zu Windecken" 1757 für das "Collegiat Stiffts Sancti Petri zu Meyntz". Die größte der vier Glocken, die alle Kriegszeiten überdauert haben, wog über drei Tonnen. 


Carl Moritz Gottlieb Henß

Carl Moritz Gottlieb Henß

wurde am 11. April 1863 in Bieber geboren. Nach dem Studium der Theologie und seiner Ordination am 20. Oktober 1886 trat er als Verweser der 2. Windecker Pfarrstelle in den Gemeindedienst ein. 1917 übernahm Carl Henß die 1. Pfarrstelle und das Metropolitanat. Am 28. Mai fand in der Marienkirche in Hanau die Gedächtnisfeier zum 100-jährigen Bestehen der Hanauer Union statt. Für das aus diesem Anlass erschienene Werk "Die Hanauer Union - Festschrift zur Hundertjahrfeier der ev.-unierten Kirchengemeinschaft im Konsistorialbezirk Cassel am 28. Mai 1918" wurde "der Herausgeber, Pfarrer und Metropolitan Henß, der vorzügliche Kenner der Hanauischen Kirchengeschichte" von der theologischen Fakultät der Universität Marburg zum Ehrendoktor der Theologie ernannt. Durch eine Vielzahl von Publikationen zu unterschiedlichen Themen in Tageszeitungen, Fachzeitschriften und Festschriften, ist er weit über die Grenzen seiner Wirkungsstätte hinaus bekannt geworden. Für die Windecker Kirchengemeinde hat er in mühevoller Detailarbeit die Trauungsbücher von 1577 an mit der Maschine abgeschrieben und ergänzt. Für die Stadt Windecken hat er 1938 die Festschrift zur 650-Jahr-Feier erstellt. Metropolitan D. theol. Carl Moritz Gottlieb Henß starb am 14. Juli 1938 in Windecken. Eine Biographie und eine Übersicht über sein literarisches Schaffen finden sich in der Arbeit "Literaturgeschichte der Stadt Nidderau" im 1998 erschienenen 2. Windecker Museumsheft der Heimatfreunde Windecken. 


Heinrich Kurz

Heinrich Kurz

genannt "de Badente", hatte Sattler gelernt und arbeitete in der 1875 errichteten Pulvermühle in Wolfgang. Seine Stelle musste er aufgeben, als seine Frau 1899 verstarb, denn er musste für seine sechs Kinder im Alter zwischen drei Monaten und elf Jahren sorgen. Bekannt wurde er durch seine zahlreichen Erfindungen. Er baute eine rotierende Waschmaschine, er meldete ein Patent an zur Geradstellung des schiefen Turms zu Pisa und erfand den Zuckerstreuer, den sogenannten "Süßen Heinrich".


Johann Rudolf Lindt

Johann Rudolf Lindt

erfand 1879 in Bern die Conche, eine beheizbare Längsreibemaschine, die es erstmals möglich machte, Chocolat fondant, die berühmte Schweizer Milchschokolade, herzustellen. Johann Rudolf, der sich später Rodolphe Lindt fils nannte, ist Nachkomme der schon vor 1605 in Windecken ansässigen Familie Lindt, die noch um 1900 in der Fahrgasse eine Bäckerei besaß.


Lassa Francis Lawrence Oppenheim

Lassa Francis Lawrence Oppenheim

wurde am 30. März 1858 in Windecken geboren und ging hier zur Schule. Er studierte gegen den Willen seines Vaters Jura, ging 1895 nach England, wo er 1908 Professor an der Universität Cambridge wurde. Er war einer der ersten, die sich mit dem Internationalen Recht befassten. Seine wichtigste Publikation ist das 1905 erschienene zweibändige Werk "International Law: A Treatise", das 1990 zum 8. Mal neu aufgelegt wurde und heute noch weltweit Grundlage des Völkerrechts ist. Professor Oppenheim starb am 7. Oktober 1919 in London. 


Dr. Ernst Georg Schneider

Dr. Ernst Georg Schneider

wurde am 6. Oktober 1900 in Heldenbergen geboren. Nach dem Abitur studierte er Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft und Rechtswissenschaft und promovierte 1922 in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. In den 20er Jahren baute er mit seinem jüdischen Mentor Siegfried Arndt eine Firmengruppe um die Kohlensäure-Industrie AG in Berlin auf. Dazu gehörten Unternehmen der Chemiebranche ("Odol"), des Maschinenbaus und Betriebe der Stahlverarbeitung. Als Arndt in die USA emigrierte, geriet auch Schneider mit den Nationalsozialisten in Konflikt, die ihn vorübergehend im Kölner "Klingelpütz" festsetzten. Dennoch konnte der spätere Präsident der IHK Düsseldorf (1949-1968) die Unternehmensgruppe weiterführen und die treuhänderisch verwalteten Anteile von Arndt diesem nach dem Krieg zurückgeben. Parteilich unabhängig, von seinem Wesen her nüchtern und rational, griff Schneider in wirtschaftliche Debatten ein. In vielen Reden während seiner DIHT-Präsidentschaft von 1963 bis 1969 war er ein kritischer Mahner der gesellschaftlichen Entwicklung. Schneider interessierten vor allem Fragen der Unternehmensführung sowie der Wirtschafts- und Finanzpolitik. Er rückte Fragen wirtschaftlicher Zusammenhänge ins öffentliche Bewusstsein und warb für eine Darstellung, die auch wirtschaftliche Laien die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft verständlich macht. Seine besondere Sorge galt der Heranbildung eines guten Unternehmernachwuchses. Aber auch die Malerei und Graphik findet in ihm einen eifrigen Förderer. 1975 wurde Dr. rer. pol. Dr. med. h.c. Ernst Georg Schneider der Ehrenbürgerbrief der Stadt Nidderau verliehen. 


Dr. Fritz Häuser

Dr. Fritz Häuser

wurde am 16. November 1902 in Windecken geboren. Er studierte in Gießen und Wien Chemie, Zoologie, Botanik, Mineralogie, Geologie und Physik und erwarb in diesen Fächern die Lehrbefähigung. Seine Lehrtätigkeit am Realgymnasium für Mädchen in Hanau unterbrach er mehrmals, um sich wissenschaftlichen Arbeiten an verschiedenen Institutionen im In- und Ausland zu widmen. Seine wohl bedeutendstem Arbeiten befassen sich mit der Geologie der südöstlichen Wetterau (1933), dem St. Andreasberger Erzgebiet (1942) und der Topographie, Geologie und Tektonik der Hanau-Seligenstädter Senke (1954). Darüber hinaus hat er umfangreiche Untersuchungen in den Gemarkungen von Nidderau durchgeführt. Über die Ergebnisse seiner Arbeiten und seine zahlreichen Funde, z.B. über den Femur vom homo primigenius aus dem Löß von Ostheim, hat er in mehreren Veröffentlichungen berichtet. Seine gesamten Werke, auch die unveröffentlichten, befinden sich in der Bibliothek der Stadt Nidderau. Fritz Häuser starb am 2. März 1970 in Windecken. 


Karl Seifried

Karl Seifried

wurde am 15. Oktober 1914 in Heldenbergen geboren. Nach seiner Lehre und dem Kriegsdienst gründete er 1948 das Reisebüro Ameropa, das er über viele Jahre überaus erfolgreich führte. Mit Teilen seines Vermögens begründete er die gut ausgestatteten "Karl und Else Seifried Stiftungen" - für die Forschung, die der Bekämpfung unheilbarer Krankheiten dient, - zum Bau eines Kinderhauses des Deutschen Kinderschutzbundes, - zur notwendigen Unterstützung bzw. Betreuung von kranken, misshandelten und missbrauchten Kindern sowie alten und schwerkranken Leuten, die infolge ihres körperlichen geistigen oder seelischen Zustands dringender Hilfe bedürfen und ihren Wohnsitz in Nidderau haben und - zugunsten des Clementine Kinderhospitals zur Betreuung neugeborener, auch kranker Kinder und Jugendlichen, die ärztliche Hilfe bedürfen sowie der baulichen Umgestaltung des Krankenhauses. Der Nidderauer Ehrenbürger starb am 5. Januar 2010.


Rudolph Walther

Rudolph Walther

wurde am 22. Dezember 1923 in Windecken geboren. Er ist nicht nur Begründer des Unternehmens Möbel-Walther, sondern er legte auch mit seinem Stiftungskapital von über 10 Millionen DM den Grundriss für die Rudolf Walther-Stiftung, die in aller Welt Kinderdörfer baut und humanitäre Hilfe leistet. Ihm wurden zahlreiche Ehrungen zuteil. 1992 erhielt er zum Beispiel das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland, 1994 den Hessischen Verdienstorden und 2001 den Orden del Quetzal, die höchste Auszeichnung des Staates Guatemala. 1998 wurde ihm die Ehrenbürgerschaft der Stadt Nidderau angetragen für seine Verdienste um seine Vaterstadt. Rudolf Walther ist am 17. November 2020 im Alter von 96 Jahren verstorben. 


Willi Salzmann

Willi Salzmann

wurde am 19. Januar 1930 in Windecken geboren. Nach dem Besuch der Realschule war er über zehn Jahre bei der Stadtverwaltung beschäftigt. Am 25. November 1960 wurde er zum Bürgermeister der Stadt Windecken gewählt. Dieses Amt hatte er inne bis zum Zusammenschluss der Stadt mit der Gemeinde Heldenbergen am 1. Januar 1970. Am 24. April wurde Willi Salzmann zum Bürgermeister der neuen Stadt Nidderau gewählt. Dieses Amt übte er dann nach mehrmaliger Wiederwahl bis zum Ablauf seiner Amtszeit am 14. Mai 1991 aus. Für seine Verdienste für die Stadt Nidderau wurde ihm schon 1987 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Im Mai 1991 wurde Willi Salzmann zum Ehrenbürgermeister ernannt und er erhielt die Ehrenbürgerschaft der Stadt Nidderau. Willi Salzmann starb am 14. Juli 1993, zu seiner Erinnerung wurde die während seiner Amtszeit errichtete Schlossberghalle in Willi-Salzmann-Halle umbenannt. 


Konrad Quillmann

Konrad Quillmann

geboren am 8. März 1936 in Berlin, lebte seit 1943 in Ostheim, studierte an der Hochschule für Bildende Künste Kassel, Kunstpädagogik und Bildhauerei. Bekannt wurde er durch seine Keramiken, seine Acrylglas-Skulpturen und seine Graphiken. Seine Werke wurden im In- und Ausland gezeigt und finden sich in öffentlichen Sammlungen wie dem Hetjens Museum in Düsseldorf, den Landesmuseen in Oldenburg und Darmstadt, der Kunsthalle Bremen, der Formsammlung im städtischen Museum Braunschweig und der Kunstsammlung der Veste Coburg. 1969 erhielt Quillmann den Bayrischen Staatspreis. Am 1. November 2002 verstarb der Künstler in Ostheim. 


Monica Kingreen

Monica Kingreen

wurde am 10. Januar 1952 in Lüdenscheid geboren. Seit 1983 lebte sie in Windecken im Main-Kinzig-Kreis. Die Diplom-Pädagogin wurde 2003 vom Hessischen Kultusministerium an das Fritz Bauer Institut abgeordnet und erhielt einen Lehrauftrag am Seminar für Didaktik der Geschichte an der Goethe-Universität-Frankfurt. Seit 2009 war sie für das Pädagogische Zentrum des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt tätig, das die pädagogischen Abteilungen von Museum und Institut in sich vereinigt. Monica Kingreens Interesse galt vor allem der Lokal- und Regionalgeschichte der Juden und ihrer Verfolgung und Ermordung im Nationalsozialismus. In ihren Rechercheprojekten ist die den Schicksalen jüdischer Familien "vor Ort" nachgegangen und hat Besuchsprogramme ehemaliger jüdischer Bürger organisiert. Neben ihrer eigenen Forschung hat sie zahlreiche Projekte der Spurensuche zu jüdischem Leben vor und während der NS-Zeit mit ihrer umfangreichen Expertise unterstützt. Zu ihren Veröffentlichungen zählen Buchpublikationen und wissenschaftliche Aufsätze in Periodika, Sammelbänden und Nachschlagwerken. Bereits 1994 erschien ihre Studie "Jüdisches Landleben in Windecken, Ostheim und Heldenbergen" und 1999 in der Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts das von ihr herausgegebene Buch "Nach der Kristallnacht". Jüdisches Leben und antijüdische Politik in Frankfurt an Main 1938-1945" . In der Reihe Pädagogische Materialien des Fritz Bauer Instituts veröffentlichte sie 2004 den Band "Der Auschwitz-Prozess 1964-1965. Geschichte, Bedeutung und Wirkung". Kingreen sammelte Bilder, Briefe und Dokumente aus dem jüdischen Alltagsleben vor dem Holocaust und recherchierte die Geschichte hinter den Dokumenten. Aus diesen Materialien konzipierte sie das Internet-Portal "Vor dem Holocaust - Fotos zum jüdischen Alltagsleben in Hessen" [http://www.vor-dem-holocaust.de], auf dem über 5.000 Aufnahmen aus etwa 300 hessischen Dörfern und Städten veröffentlicht sind. In Anerkennung für ihre besonderen Verdienste im Bereich der zeitgeschichtlichen Forschung und der Erinnerungskultur erhielt Monica Kingreen 2012 den Kulturpreis des Main-Kinzig-Kreises. Sie war Trägerin der Charlotte-Petersen-Medaille 2011, die alle zwei Jahre von der Stadt Dillenburg für Verdienste um die Verständigung zwischen den Menschen verliehen wird. (Quelle: Text und Foto Fritz Bauer-Institut)


Bernd Reuter

Bernd Reuter

geb. am 9. November 1940 in der Burggasse 19 in Heldenbergen. Nach der Volksschule Lehre als Betonbauer bei der Firma Holzmann in Frankfurt. 1959-1962 Staatsbauschule in Frankfurt mit dem Abschluss Bauingenieur, danach tätig als Bauingenieur bei der Firma Holzmann von 1962 bis1967. Von 1967-1970 Bürgermeister der Gemeinde Heldenbergen. Von 1970 bis 1980 Erster Stadtrat der neu entstandenen Stadt Nidderau. 1980 bis 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages mit Arbeitsschwerpunkten Innenpolitik und Petitionsrecht. Mitglied des Vorstandes der SPD-Bundestagsfraktion. Seit 2003 Vorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Hanau.


Dr. Norbert Reichhold

Dr. Norbert Reichhold

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern wählte am 28. April 2009 Dr. Norbert Reichhold aus Nidderau-Eichen zum neuen Präsidenten. Reichhold, Jahrgang 1956, studierte nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann Jura.
Seit 1993 arbeitet der neue IHK-Präsident als Fachanwalt für Steuerrecht. Der promovierte Jurist gehört der Vollversammlung der Kammer seit dem Jahr 1998 an. Das Ehrenamt des Vizepräsidenten bekleidete er seit 2004, Vorsitzender des Berufsbildungsausschuss ist er seit 2004.


Christian Schwarz

Christian Schwarz

der seit 1967 in Ostheim lebt, wird 1999 aufgrund seiner Erfolge im sportlichen Bereich das Ehrenbürgerrecht der Stadt Nidderau verliehen. Christian Schwarz ist einer der besten deutschen Sportkegler, seine Erfolgsbilanz ist unangefochten: drei Weltrekorde, fünfmal Deutscher Mannschaftsmeister der Bundesliga, zweimal Europapokalsieger und zwischen 1981 und 1996 zehnmal Teilnehmer an Weltmeisterschaften und mehrfacher Weltmeister.


Katharine Mehrling

Katharine Mehrling

in Ostheim geboren, erhielt ihre Schauspiel- und Musicalausbildung am Londoner Studio Centre, im Lee Strasberg Theatre Institue und bei Alia Hawa in Hamburg. Sie übernahm mit großem Erfolg Hauptrollen im Londoner West Theatre, im Stadttheater Bielefeld, am Staatstheater Kassel. und auf anderen großen Bühnen und spielte beispielsweise die Titelrolle in „Evita“. 1995 wurde Katharine Mehrling mit dem Preis des Deutschen Bühnenvereins ausgezeichnet. Zusammen mit Bettina Meske kreierte sie die Two Women Show „Diva Delight“, die im Kleinen Theater in Berlin aufgeführt wurde. In ihrem Soloprogramm „Hommages“ bringt sie unter anderem Chansons von Edith Piaf.


Simone Reuthal, geb. Heppner

Simone Reuthal

aus Eichen ist Redakteurin und Moderatorin. Sie ist vielen Hörern und Fernsehzuschauern bekannt durch ihre Sendungen, die von planet radio, MTV2 und ZDF ausgestrahlt werden. Seit September 2003 führt sie als Moderatorin im ZDF große und kleine Zuschauer an der Seite von Tabaluga durch das Programm, nach der Babypause im Jahr 2005 ist sie seit 2006 als Außenreporterin tätig. 2007 moderierte sie zusätzlich zusammen mit Norbert König die 5-teilige Sendung Abenteuer Action im KI.KA . Ihre sympathische und natürliche Art macht Simone Reuthal bei den Zuschauern sehr beliebt.


Gerhard Schultheiß

geb. am 4. März 1963 in Hanau war von 1997 bis 2021 Bürgermeister der Stadt Nidderau. Während seiner 24jährigen Amtszeit hat die Stadt Nidderau sich in vielen Bereichen positiv entwickelt und bedeutende Projekte wurden umgesetzt, z.B. die Entwicklung der Neuen Mitte und der Bau der Umgehungsstraße. Seit Beginn seiner Ausbildung im Jahre 1979 arbeitete Gerhard Schultheiß für die Stadt Nidderau und wurde im Jahr 1996 von der Stadtverordnetenversammlung zum Ersten Stadtrat Nidderaus gewählt. Wenige Monate später wurde er zum ersten direkt gewählten Bürgermeister der Stadt Nidderau gewählt und dreimal von Bürgerinnen und Bürgern in diesem Amt bestätigt. Jeweils durch die Nidderauer Stadtverordnetenversammlung wurde Gerhard Schultheiß im Jahr 2018 der Titel des Ehrenbürgermeisters verliehen und im Jahr 2023 zum insgesamt sechsten Ehrenbürger der Stadt Nidderau ernannt.