Wasserampel im Main-Kinzig-Kreis springt auf „grau“


Die aktuelle Hitzewelle macht durch Brände, Trockenheit und Wassermangel deutlich, wie der Klimawandel Nidderau bereits trifft. Das Ausbleiben von ausreichend Niederschlag lässt nun auch das Grundwasser und damit auch das Trinkwasser im Main-Kinzig-Kreis knapp werden. Die sogenannte Wasserampel des MKK steht auf grau, der Zwischenstufe von gelb zu rot und damit kurz vor der stark eingeschränkten Trinkwasserverfügbarkeit.

 

Die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung sowie der Grundschutz in der Löschwasserversorgung haben oberste Priorität. Die umgehende drastische Reduzierung des Trinkwasserverbrauchs für Anwendungen, die keine Trinkwasserqualität erfordern, ist zwingend notwendig. Zum Vermeiden eines Trinkwassernotstands sind alle Nidderauerinnen und Nidderauer aufgerufen, Garten- und Rasenbewässerung und Pool-Befüllungen einstellen. Mit einem sparsamen Umgang mit Trinkwasser leisten alle einen wichtigen Beitrag, die Versorgung auch in Zeiten anhaltender Trockenheit sicherzustellen.

 

Die Wasserampel des Main-Kinzig-Kreises sowie Wasserspartipps können jederzeit unter https://www.kreiswerke-main-kinzig.de/privatkunden/trinkwasser/kreiswerke-wasserampel eingesehen werden.  Eingeführt wurde diese Ampel zur frühzeitigen Information über das Vorhandensein und die Neubildung von Grundwasser. Diese ist maßgeblich für das Vorhandensein von Trinkwasser.

 

 

 

Magistrat der Stadt Nidderau

06.08.2026

 

Andreas Bär

Bürgermeister