Mit einer Lesung, die Liebe, kulturelle Unterschiede und die Begegnung mit einer zunächst fremden Lebenswelt in den Mittelpunkt stellte, gingen die Interkulturellen Wochen 2026 in Nidderau zu Ende. Im Familienzentrum nahm Autor Artem Kouida die Zuhörerinnen und Zuhörer mit seinem Debütroman „Meine kasachische Hochzeit“ mit auf eine ebenso unterhaltsame wie überraschende Reise nach Kasachstan. Mit Humor und persönlichen Einblicken erzählte er von kulturellen Traditionen, ungewöhnlichen Hochzeitsritualen und der verbindenden Kraft der Liebe.
Im Mittelpunkt des Romans steht die Reise des in Deutschland aufgewachsenen Artem Kouida nach Kasachstan. Dort möchte er seine kasachische Braut heiraten. Was mit einer romantischen Verlobung in Deutschland beginnt, entwickelt sich zu einem Abenteuer voller neuer Erfahrungen, kulinarischer Überraschungen und Begegnungen mit einer anderen Kultur.
Die Lesung bildete den Abschluss der Interkulturellen Woche 2026 in Nidderau. Unter dem bundesweiten Motto „Dafür!“ hatte die Stadt gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern Gelegenheiten für Begegnung, Austausch und neue Perspektiven geschaffen. „Die Interkulturellen Wochen zeigten mit ihren unterschiedlichen Veranstaltungen, wie vielfältig und lebendig Nidderau ist. Menschen zusammenzubringen, Interesse füreinander wecken, den interkulturellen Dialog stärken: Die Stadt hat einmal mehr ein sichtbares Zeichen für Offenheit, Toleranz, gegenseitige Wertschätzung und demokratischen Zusammenhalt gesetzt“, resümierte Bürgermeister Andreas Bär.
Den Auftakt bildete die Ausstellung „Georg-August Zinn – Für ein modernes und weltoffenes Hessen“. Es folgten das „Fest der Vielfalt“, ein Friedenskonzert und weitere Begegnungsformate. Ein Höhepunkt war der Willkommens-Empfang für neu Eingebürgerte. Im Mittelpunkt standen Menschen aus Nidderau, die im Jahr 2025 die deutsche Staatsangehörigkeit erworben hatten.
Magistrat der Stadt Nidderau
19.10.2026
Andreas Bär
Bürgermeister


