Besonders ältere Menschen, die selbstbestimmt leben möchten, aber auch junge Familien, die bezahlbaren Wohnraum suchen, profitieren von gemeinschaftlichen Wohnprojekten. Sie fördern Nachbarschaft, Solidarität und das gemeinsame Gestalten des Wohnumfelds – und sind damit eine zukunftsweisende Alternative zu klassischen Wohnmodellen.
Um über Chancen, Beispiele und Unterstützungsangebote zu informieren, lädt die Stadtverwaltung Nidderau am Mittwoch, den 24. Juni 2026, um 18:00 Uhr in das Familienzentrum Nidderau zu einer kostenfreien Informationsveranstaltung „Gemeinschaftlich Wohnen“ ein.
Die Veranstaltung bietet einen Überblick über aktuelle Entwicklungen zum Thema. Ein Vortrag von Irmhild Neidhardt von der Vernetzungs- und Beratungsstelle für gemeinschaftliches Wohnen Spessart und MKK gibt Einblicke über verschiedene Formen des gemeinsamen Wohnens und erläutert, welche Vorteile diese bieten. Darüber hinaus werden Beispiele aus dem ländlichen und städtischen Raum präsentiert sowie auf mögliche Rechtsformen und Fördermöglichkeiten eingegangen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Nutzen für Kommunen und wie gemeinschaftliches Wohnen in unserer Region entstehen kann.
Die an SPESSARTregional e.V. angegliederte Vernetzungs- und Beratungsstelle für gemeinschaftliches Wohnen versteht sich als zentrale Anlaufstelle für alle, die an gemeinschaftlichen Wohnformen interessiert sind. Mit der finanziellen Beteiligung und Unterstützung der Kreisverwaltung des Main-Kinzig-Kreises werden nun alle Kommunen im Kreis erreicht. Durch das Vernetzen von Interessierten und die Bereitstellung von Informationen in engem Austausch mit der Landesberatungsstelle gemeinschaftliches Wohnen Hessen und dem Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen soll somit die Umsetzung alternativer Wohnformen in der Region unterstützt werden.
„Gemeinschaftliches Wohnen schafft nicht nur neuen Wohnraum, sondern auch Orte der Begegnung und des Zusammenhalts“, erklärt Bürgermeister Andreas Bär. „Gerade in einer Zeit, in der soziale Kontakte und Nachbarschaftshilfe immer wichtiger werden, ist dieses Wohnmodell ein Gewinn für Jung und Alt gleichermaßen und wir freuen uns, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger die Info-Veranstaltung besuchen.
Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Ansprechpartnerinnen in der Verwaltung sind Christiane Marx, Fachdienst Senioren & Ehrenamt (06187/299-155) oder Tanja Klähn, Fachdienst Wirtschaftsförderung & Stadtmarketing (06187/299-220).
Magistrat der Stadt Nidderau
02.06.2026
Andreas Bär
Bürgermeister


