Großes Interesse und positive Resonanz erfuhr der zweite Tag der offenen Solaranlage. Mehr als ein Dutzend Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, Photovoltaikanlagen aus nächster Nähe kennenzulernen und mit erfahrenen Anlagenbetreibenden ins Gespräch zu kommen.
Organisiert vom Umweltamt der Stadt Nidderau, öffneten drei Haushalte in Erbstadt, Eichen und Heldenbergen ihre Türen für Interessierte. In persönlichen Gesprächen erhielten die Besucherinnen und Besucher detaillierte Einblicke in die Technik und den Alltag mit Photovoltaikanlagen. „Diese Veranstaltung zeigte eindrücklich, wie sinnvoll die Installation von Photovoltaik für unsere Bürgerinnen und Bürger sein kann – aus wirtschaftlicher Sicht, aber auch aus Verantwortung gegenüber Klima- und Umweltschutz“, resümiert Erster Stadtrat Rainer Vogel.
Die Leistungsspanne der präsentierten Anlagen reichte von 12 bis 32 kWp. Jede Anlage war auf die individuellen Bedingungen der Haushalte abgestimmt: In Erbstadt etwa wurde ein System mit großem Stromspeicher, Wallbox und dynamischen Stromtarif präsentiert, während in Heldenbergen eine kleinere Anlage mit Speicher, Wallbox und Wärmepumpe im Fokus stand. In Eichen ergänzte eine Anlage, die zur Heißwasser-Bereitung eingesetzt wurde, das Repertoire.
„Es freut mich zu sehen, dass das Interesse an Photovoltaik mit allen damit kombinierbaren technischen Lösungen in Nidderau ungebrochen ist. Allein der Erfahrungsbericht eines Teilnehmers, dass mit eigener Photovoltaikanlage über 65 Prozent der Energiekosten eingespart werden können, macht im positiven Sinne sprachlos“, bilanzierte Klimaschutzmanager Milan Touché.
Auch abseits dieser Veranstaltung ist der Erfahrungsaustausch zu Wärmepumpen und Photovoltaik von Nidderauerin zu Nidderauer möglich. Interessenten wenden sich per Mail an das Umweltamt umweltamt@nidderau.de.
Magistrat der Stadt Nidderau
22.09.2026
Andreas Bär
Bürgermeister

