Elektromobilität auf Wachstumskurs


Die Elektromobilität wächst in Deutschland weiterhin deutlich. Neben der steigenden Zahl von Elektrofahrzeugen nimmt auch der Ausbau der Ladeinfrastruktur stetig zu. Besonders private Wallboxen verzeichneten im vergangenen Jahr in Nidderau einen starken Zuwachs. Die Anzahl verdoppelte sich.

 

Um diese Entwicklung weiter zu unterstützen, hat die Bundesregierung aktuell neue Förderprogramme für Elektroautos und Ladeinfrastruktur aufgelegt. „Die Stadt Nidderau begrüßt diese Maßnahmen ausdrücklich, da sie einen wichtigen Beitrag zur Energiewende, zum Klimaschutz und zur Gesundheitsvorsorge leisten“, betont Erster Stadtrat Rainer Vogel.

 

Das Förderprogramm des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle richtet sich an Privatpersonen und unterstützt den Kauf von Neufahrzeugen, die ab dem 1. Januar 2026 erstmals zugelassen wurden. Gefördert werden unter anderem rein batterieelektrische Fahrzeuge, Plug-in-Hybride sowie Brennstoffzellenfahrzeuge. Ziel ist es insbesondere, Haushalten mit niedrigen und mittleren Einkommen den Umstieg auf klimafreundliche Mobilität zu erleichtern.

 

Zusätzlich fördert das Bundesministerium für Verkehr den Ausbau von Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern. Unterstützt werden Ladepunkte bis 22 kW sowie notwendige bauliche Maßnahmen. Voraussetzung ist, dass mindestens 20 Prozent der Stellplätze vorverkabelt beziehungsweise mindestens sechs Stellplätze elektrifiziert werden. Die Förderung beträgt zwischen 1.300 und 2.000 Euro pro Stellplatz.

 

Ansprechpartner für Fragen rund um die Elektromobilität in Nidderau ist Klimaschutzmanager Milan Touché (06187/299-157 / milan.touche@nidderau.de).

 

 

 

Magistrat der Stadt Nidderau

28.05.2026

 

Andreas Bär

Bürgermeister