„Ein inneres Bedürfnis“: 


Als „schönes Zeichen der Verbundenheit zu ihrer Heimatstadt“ wertet Bürgermeister Andreas Bär die Aktion von Traudel und Ralf Grögler. Das Ehepaar hat der Stadt Nidderau eine Sitzbank gespendet. Das Team des Baubetriebshofes um Leiter Werner Christiansen montierte die Sitzgelegenheit an der Konrad-Adenauer-Allee in Höhe der Bushaltestelle Beethovenallee in Fahrtrichtung Hanau. „Das war für uns einfach ein inneres Bedürfnis“, sagte Traudel Grögler zu den Beweggründen für die Aktion, die sich das Ehepaar gut 500 Euro kosten ließ.

 

Eine Namensplakette der Spender ziert die Rückenlehne der zweckmäßigen Bank aus Kunststoff mit Aluminiumkern. Das Besondere: Die Sitzbank steht quer zur Straße an einer Bauminsel und ist statt zwei Meter lediglich 1,50 Meter breit. Der Grund: Um den Winterdienst nicht zu beeinträchtigen und Raum für die Räumfahrzeuge zu lassen, wurde eine verkürzte Variante gewählt.

 

Die Inspiration für die Aktion erhielten die Gröglers bei einem Reha-Aufenthalt in Bad Homburg. „Im Kurpark gibt es so viele gespendete Sitzbänke. Wir haben das gesehen. Wir fanden das toll. Deshalb haben wir es gemacht“, berichtet Traudel Grögler. Den Standort an der Bushaltestelle wählten sie bewusst aus. Das Ehepaar fährt oft mit dem Bus. Wer einen Beitrag leisten will, dass sich die Zahl der aktuell rund 150 Sitzbänke im Stadtgebiet von Nidderau erhöht, kann sich an Katja Hess, Büroleitung des Bürgermeisters, per Mail (katja.hesse@nidderau.de) wenden.

 

 

 

Magistrat der Stadt Nidderau

05.11.2026

 

Andreas Bär

Bürgermeister