Stadt Nidderau leitet Genehmigungsverfahren für Retentionsbecken ein


Bevor der erste Bagger rollen kann, sind umfassende Untersuchungen, Gutachten und Genehmigungen erforderlich. Ein weiterer Schritt für das Neubauprojekt ist erfolgt: Die Stadt Nidderau hat das Genehmigungsverfahren zur Errichtung eines Retentionsbeckens offiziell eingeleitet. Damit beginnt der formale Prozess als Voraussetzung für die spätere bauliche Umsetzung, teilt der Fachbereich Infrastruktur der Stadtverwaltung mit.

Das Bauwerk im Bereich des Mühlgrabens im Stadtteil Ostheim nimmt bei Starkregen Wasser auf und gibt es langsam wieder ab, um den Mühlgraben zu entlasten und eine Überflutung angrenzender Bereiche zu verhindern. Ziel ist es, Wohngebiete, Infrastruktur und privates Eigentum besser vor Hochwasser zu schützen. Das geplante Retentionsbecken entlastet insbesondere die Ortslage von Windecken.

Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens erfolgen fachtechnische Prüfungen, Umwelt- und Naturschutzbewertungen sowie die Beteiligung der zuständigen Behörden, betroffener Grundstückseigentümer und der Öffentlichkeit. Erst nach Abschluss des Verfahrens kann über die endgültige Umsetzung und den Baubeginn entschieden werden.

Für das Projekt stehen Fördermittel des Landes Hessen zur Verfügung, die 60 und 85 Prozent der förderfähigen Kosten decken. Dadurch wird die finanzielle Belastung für die Stadt deutlich reduziert. Die Stadt Nidderau wird regelmäßig über den Fortgang des Verfahrens informieren. Betroffene Grundstückseigentümer werden direkt kontaktiert. Zudem werden die Planungsunterlagen und Fachgutachten im weiteren Verfahren im Rathaus öffentlich ausgelegt.

 

 

Magistrat der Stadt Nidderau

25.06.2026

 

Andreas Bär

Bürgermeister