"Schule statt Fabrik"


Den Segen für das neue Jahr zu überbringen und gleichzeitig auf die Not von Kindern weltweit aufmerksam zu machen – das war auch 2026 das Anliegen der Sternsinger aus der Katholischen Kirchengemeinde Heldenbergen bei ihrem Besuch im Nidderauer Rathaus. Die als Heilige Drei Könige und Engel verkleideten Mädchen und Jungen kamen im Rahmen der 68. Aktion Dreikönigssingen ins Rathausfoyer, um dem Haus und den städtischen Beschäftigten den traditionellen Segen zu bringen und Spenden für benachteiligte Kinder zu sammeln. Die Pfadfinder des DPSG Stamm Wartbaum werden das Rathaus in der kommenden Woche besuchen.

 

Bürgermeister Andreas Bär begrüßte die Sternsinger gemeinsam mit dem Ersten Stadtrat Rainer Vogel sowie den Rathausbeschäftigten und dankte ihnen für ihr soziales Engagement zu Gunsten von Kindern, die von Geburt an weniger Glück haben. Die Sternsinger sprachen den Segensspruch und hinterließen das Kreidezeichen am Türrahmen. Der Besuch der Sternsinger ist eine herzerwärmende Tradition im Nidderauer Rathaus.

 

Die Stadt Nidderau unterstützt die Aktion Dreikönigssingen 2026, die unter dem Leitwort „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ steht. Das Beispielland Bangladesch steht im Fokus: Trotz Bemühungen müssen dort noch rund 1,8 Millionen Kinder arbeiten, 1,1 Millionen unter besonders gefährlichen Bedingungen. Weltweit sind 138 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren in Arbeit, 54 Millionen unter ausbeuterischen Verhältnissen. Das Ziel, Kinderarbeit bis 2025 zu beenden, wurde verfehlt. Die Sternsinger setzen sich deshalb für Bildung und gegen Kinderarbeit ein.

 

Die Stadt Nidderau dankt allen Beteiligten für ihren Einsatz für benachteiligte Kinder weltweit.

 

 

Magistrat der Stadt Nidderau

09.01.2026

 

Andreas Bär

Bürgermeister