Beglaubigung von Urkunden, Schätzung von Grundstücken und vieles mehr: Das Ortsgericht dient als „Hilfsbehörde der Justiz“. „Die Schöffen bieten einen wichtigen Bürgerservice an und leisten wertvolle ehrenamtliche Arbeit für das Gemeinwohl“, sagte Bürgermeister Andreas Bär bei einer kleinen Feierstunde im Rathaus. Anlass war die Übergabe von Urkunden und kleinen Präsenten an Klaus Mehrling (links) und Karl-Heinz Stöcker (Mitte). Bär gratulierte Stöcker für das 25-jährige Dienstjubiläum als Ortsgerichtsschöffe und Mehrling zur Wiederwahl. Der Bürgermeister sprach seinen Dank aus, dass sie diese Aufgabe mit Vertrauen und Verantwortung ausfüllen.
Karl-Heinz Stöcker ist stellvertretender Vorsitzender des für Erbstadt zuständigen Ortsgerichts Nidderau III. Etwas für das Gemeinwohl zu tun und gleichzeitig den Kontakt zu den Menschen zu pflegen, nennt der 69-Jährige seine Motivation für das Ehrenamt. „Man wächst in die Aufgabe hinein, und es macht Spaß“, erklärt der langjährige Personalleiter einer großen Firma aus den USA.
Ein Landwirt schied aus dem Ortsgericht Nidderau IV aus, ein neuer sollte rein, um weiterhin jemanden mit Sachverstand für Grundstücke und landwirtschaftliche Flächen zu haben. So schildert Klaus Mehrling seinen Einstieg in das Ehrenamt. Seit 2015 ist der gelernte Agrartechniker Mitglied des fünfköpfigen Gremiums für Ostheim. „Unverändert mit Interesse und aus Spaß am Ehrenamt“, sagt der 64-Jährige.
Magistrat der Stadt Nidderau
09.01.2026
Andreas Bär
Bürgermeister


