Über 200 Menschen bei Mahnwache vor dem Nidderauer Rathaus

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Ein sichtbares Zeichen für Frieden und Mitmenschlichkeit haben über 200 Menschen gezeigt, die am Dienstagabend zu einer kurzfristigen Mahnwache gegen den Ukraine-Krieg vor das blau-gelb beleuchtete Nidderauer Rathaus kamen. In vielfältigen Redebeiträgen von Frauen und Männern zwischen 9 und 78 Jahren aus verschiedenen Nationen und Perspektiven zeigten sich die allgemeine gegenwärtige Trauer, Angst und Betroffenheit, die die Welt geraden bewegen.

Besonders emotional und zu Tränen rührend waren die Reden der neunjährigen Maylin, die ein Ende des Krieges forderte, und der in Nidderau lebenden Ukrainerin Olga Browne, die die dramatische Situation von Freunden in der Ukraine schilderte und aktuell Hilfsangebote organisiert. Zum Abschluss sang die Menschenmenge auf Initiative einer Teilnehmerin gemeinsam die Friedenshymne „Imagine“ von John Lennon.

Gemeinsam mit dem Stadtverordnetenvorsteher Jan Jakobi hatte Bürgermeister Andreas Bär spontan zur Teilnahme an der Mahnwache in den sozialen Medien aufgerufen. „Bei dieser Mahnwache zeigte sich das Engagement und die Vielfalt der Nidderauer Stadtgesellschaft und ihre Geschlossenheit in der Hoffnung auf Frieden für die Menschen in der Ukraine. In Anbetracht der großen Anteilnahme und Hilfsbereitschaft in Nidderau dürfen wir Alle stolz sein auf unsere Stadt und ihre Bürgerschaft.“, so Bürgermeister Bär, der sich für die rege Teilnahme ganz herzlich bedankt, ebenso bei den städtischen Helfern sowie der Polizei.

In den kommenden Tagen wird die Stadt regelmäßig über Möglichkeiten berichten, wie sich Bürgerinnen und Bürger einbringen können. Das Nidderauer Rathaus ist auch in den kommenden Tagen in den ukrainischen Farben beleuchtet und auch weitere Mahnwachen sind nicht ausgeschlossen.