Am Donnerstag, den 22.08.2019 ab 12.00 Uhr ist das Bürgerbüro der Stadtverwaltung Nidderau aufgrund eines Personalengpasses geschlossen. Am Freitag, den 23.08.2019 ist das Bürgerbüro wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

In der Stadt gibt es eine Warteliste mit den Namen von über 230 Bürgern, die Anspruch auf preisgünstigen Mietwohnraum haben. Deshalb ist die Verwaltung derzeit mit Unterstützung der landeseigenen Hessischen Landgesellschaft auf der Suche nach Partnern, die auf geeigneten Grundstücken über das gesamte Stadtgebiet verteilt bereit sind, sozial verträgliche und mietpreisgünstige Wohnungen zu bauen, um so der Daseinsvorsorge für alle Bürger nachzukommen. „Unter den Wohnungssuchenden sind viele junge Familien, Alleinstehende und Rentner, die sich die Mieten auf dem freien Wohnungsmarkt nicht leisten können“, merkte Bürgermeister Gerhard Schultheiß an, „lediglich 12 Wohnungssuchende sind Menschen, die als Flüchtlinge anerkannt sind und deshalb Wohnberechtigungsscheine erhalten.“ Der Rathauschef kündigte an, wenn geeignete Grundstücke gefunden sind, mit den Bürgern in einen Dialog einzusteigen, bei dem sachliche Argumente ausgetauscht werden sollen. Da auch in absehbarer Zeit die Flüchtlingsunterkunft in der Liebigstraße in Heldenbergen aufgelöst werden soll, kommt auf die Stadt die weitere Aufgabe zu, die Bewohner über das Stadtgebiet verteilt „integrativ einzugliedern“. Ein nicht einfaches Unterfangen, bei dem Bürgermeister und Verwaltung auf die Hilfe und Mitarbeit der Bürger setzen.

Amtliche Bekanntmachung

Erstmals für das Jahr 2006 wurden durch die Stadt Nidderau Kulturpreise ausgeschrieben. Der Kulturförderpreis wird jährlich vergeben, der Kulturpreis alle zwei Jahre. Zur Nachwuchsförderung junger Künstler werden Personen oder Gruppen gesucht, die in allen Sparten der kulturellen Äußerungsmöglichkeiten wie Musik, Tanz, Theater, Kunst, Film, Literatur etc. bereits mit ihrer Kunst in der Öffentlichkeit in Erscheinung getreten sind und deren Talente berechtigte Hoffnung auf ihre künstlerische Weiterentwicklung erkennen lassen. Der Preis von 500 € für den Kulturförderpreis und 1000.- € für den Kulturpreis wird im Rahmen des Neujahrsempfangs der Stadt Nidderau am 12. Januar 2020 verliehen. Die Stadt Nidderau bittet um aussagekräftige Bewerbungen. Aufgerufen sind daher auch die unterrichtenden Personen aller kulturellen Fachrichtungen junge Talente aus Theater, Gesang, Kunst und Film und benachbarten Sparten vorzuschlagen. Für den Kulturpreis sollte der Vorschlag Personen oder Gruppen und Vereinigungen mit außergewöhnlichem Engagement und herausragender künstlerischer Leistung beinhalten. Vorschlagsberechtigt sind alle Bürger, Vereine, Schulen und kulturelle Initiativen der Stadt Nidderau. Die schriftlichen Vorschläge müssen die biografischen Lebensdaten und eine detaillierte Begründung enthalten, in dem die besonderen Leistungen dargestellt werden. Die Vorschläge können schriftlich bis zum 22. November 2019 an die Kulturpreisjury der Stadt Nidderau, Bürgermeister Schultheiß, Am Steinweg 1,61130 Nidderau, oder per E-Mail unter: info@nidderau.de eingereicht werden.

Im Zeitraum vom 09.09. bis voraussichtlich 13.09.2019, werden aufgrund von Fahrbahnschäden in Höhe der Erfurter Straße 1 Straßenreparaturen durchgeführt. Hierfür wird der oben genannte Straßenbereich für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Für die Erfurter Straße ab Haus Nr.: 1, Dresdener Ring, Rostocker Straße, Weimarer Straße, Jenaer Straße, Eisenacher Straße und Chemnitzer Straße wird über den Wirtschaftsweg „Über der Leimenkaute“ eine Zufahrtsmöglichkeit zur Ostheimer Straße in Höhe Viadukt geschaffen. Die Umleitung ist ausgeschildert. Die Anfahrt der Müllfahrzeuge und Rettungsdienste zu den Grundstücken ist über die ausgewiesene Umleitungsstrecke gewährleistet, es besteht keine Wendemöglichkeit im Baustellenbereich.

Im Zeitraum vom 19.08.2019 voraussichtlich bis 30.08.2019 werden im Winner Weg in der Höhe Waldstraße Kanal- und Kanalanschlussarbeiten durchgeführt. Hierzu ist eine Vollsperrung des Straßenabschnitts erforderlich. Der Anliegerverkehr ist bis zur Baustelle zugelassen. Eine Umleitung wird eingerichtet und erfolgt von der Waldstraße aus über Winner Weg, entlang des Jugendzentrums und des Feldweges parallel zum Sperrbereich in beide Fahrtrichtungen. Die Anwohner im direkten Bereich der Baustelle werden höflichst gebeten, während der Bauzeit ihre Fahrzeuge in den umliegenden Straßen abzustellen, um einen reibungslosen Ablauf der Baumaßnahme zu gewährleisten.

Drei Männer spielen Dart

Nidderau. Vor Ort wollte sich Staatssekretär Patrick Burghardt aus dem Hessischen Ministerium für Digitale Strategie und Entwicklung vorführen lassen, wie weit eine Stadt mit 20.000 Einwohnern bereits auf dem Weg zum Digitalen Rathaus gekommen ist und welche Dienstleistungen bereits so gut wie papierlos angeboten werden können. Im Bürgerbüro demonstrierte Mitarbeiter Volker Faulstich alle Schritte vom Passbildautomat bis zur digitalen Unterschrift, um an einen neue Personalausweis oder Reisepass zu kommen. Dabei sei die Zeitersparnis für den Bürger wie für die Mitarbeiter durch die digitalen Werkzeuge enorm, so Faulstich. Als zweites Beispiel bekam der Staatssekretär vorgeführt, wie eine Pressemitteilung von der Entstehung über die Verifizierung, die sachliche Überprüfung durch die Fachbereichsleitung, die Freigabe durch Bürgermeister Gerhard Schultheiß und die Verschickung durch die Poststelle völlig papierlos funktioniert. „Es müssen keine Mappen mehr von Büro zu Büro getragen werden, was viel Zeit und Manpower kostete. Wir können viel schneller unsere Informationen an die Presse herausgeben“, betonte der Rathauschef.

Möglich wird die Umstellung vieler Arbeitsabläufe im Rathaus durch die Digitalisierungsplattform Civento der ekom21, des vom Land Hessen beauftragten kommunalen IT-Dienstleisters, die bereits in rund 70 Kommunen zum Einsatz kommt. Wobei Nidderau eine der Gemeinden ist, „die schon sehr früh viele Möglichkeiten von Civento genutzt hat und weitere Anwendung konkret plant, zum Beispiel die Verwaltung der Bürgerhäuser“, betonte Schultheiß. Staatssekretär Patrick Burghardt zeigte sich beeindruckt und verwies darauf, dass vom Land zwischen 2020 und 2024 rund 100 Millionen Euro für die Digitalisierung zur Verfügung gestellt werden, zum Beispiel für die Erarbeitung von Strategien, Beschaffung von Infrastrukturen oder Hardware sowie die Digitalisierung von Prozessen. Nidderau, stellte der Bürgermeister fest, habe sich bereits um Aufnahme in ein Programm beworben, bei dem von 2020 an fünf Jahre lang die flächendeckende kostenfreie Nutzung der Plattform Civento vom Land finanziert wird – offensichtlich mit guten Aussichten, wie Burghardt durchblicken ließ.

Das Land und die Kommunen müssen die Digitalisierung beschleunigen, „denn das Onlinezugangsgesetz verpflichtet Bund, Länder und Kommunen ihr Verwaltungsdienstleistungen bis zum 31. Dezember 2022 online verfügbar zu machen. Wir sehen diese herausfordernde Aufgabe aber nicht nur als gesetzliche Pflicht an, sondern unser Ziel ist es, den Service für Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Klassische Behördengänge zu bestimmten Uhrzeiten mit Warteschlangen vor dem Bürgerbüro müssen so schnell wie möglich durch möglichst flächendeckende Online-Services abgelöst werden“, betonte Staatssekretär Patrick Burghardt im Gespräch mit Bürgermeister und Verwaltungsmitarbeitern.

„In Nidderau werden inzwischen über 30 verschiedene Software-Anwendungen wie Mängelmelder, Standesamtswesen, Kindergartenanmeldung, Melde- und Passwesen, Feuerwehrwesen, Grundstücke, Versiegelungskataster, Personalwesen, Änderung Kfz-Schein, Bibliothek, Presseartikel, Liegenschafts- und Gebäudemanagement, Finanzwesen, Ordnungswidrigkeiten, Rechnungsworkflow und vieles mehr in allen Fachbereichen eingesetzt. Die Herausforderung speziell durch das Onlinezugangsgesetz können wir aber nicht ohne die Hilfe des Landes und der ekom21 meistern“, fügte Bürgermeister Gerhard Schultheiß hinzu.

 

Bildtexte: Verwaltungsmitarbeiter Volker Faulstich (rechts) mit Staatssekretär Patrick Burghardt (Mitte) und Bürgermeister Gerhard Schultheiß am digitalen Passbildautomat im Rathaus.

Ab 05.08.2019 beginnt die Baumaßnahmen von Hessen Mobil an der K 243 zwischen Niddertal Kaichen und Nidderau Erbstadt.

Von der Vollsperrung der Kreisstraße ist der Linienverkehr der MKK-45.2 (Heldenbergen-Rathaus Erbstadt Eichen Ostheim-Bahnhof) betroffen.

Diese nimmt zwischen den Haltestellen Heldenbergen-Daimlerstraßeund Erbstadt-Pfaffenhofeinen geänderten Linienverlauf. Um den Anschluss am Bahnhof Ostheim für Fahrgäste aus den Nidderauer Ortsteilen Erbstadt und Eichen in Richtung Hanau aufrecht zu erhalten, kann die Haltestelle Kaichen-Ortsmittewährend der Baumaßnahme nicht angefahren werden und entfällt somit.

Bitte beachten Sie: Die Haltestelle Erbstadt-Pfaffenhofkann nur auf Seite des Pfaffenhofes, die Haltestelle Erbstadt-Hauptstraßenur auf Seite der Sparkasse angefahren werden.

Mit Beendigung der Baumaßnahme und somit der Wiederaufnahme der Haltestelle Kaichen-Ortsmittein den Fahrplan, ist Ende Oktober 2019 zu rechnen.

 

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung „Wir malen uns die Welt wie sie uns gefällt“, findet am Freitag, 09.08.2019 von 15.00 – 18.00 Uhr ein Spielefest auf dem Stadtplatz in der neuen Mitte statt, zu dem alle Kinder mit ihren Familien und Freunden eingeladen werden

Eine Hüpfburg und ein Schminkstand sorgen für einen bunten und actionreichen Nachmittag. Neben einem abwechslungsreichen und spaßigen Programm wird auch etwas für das leibliche Wohl geboten: Es gibt Kaffee, kühle Getränke und Würstchen vom Grill.

Die Kunstwerke, die bei der Ausstellungeröffnung um 16.00 Uhr im Familienzentrum gezeigt werden entstehen in der letzten Sommerferienwoche bei einem Malkurs, den der Fachdienst Kinder- und Jugendförderung in Kooperation mit Karin Erben, Nidderauer Malerin und Kursleiterin der Malkurse für Senior*innen, gestaltet. Von Montag bis Freitagmorgen können sich die Kinder kreativ austoben und einiges über verschiedene Techniken, Materialien und das Zusammenspiel von Farben und Formen lernen. Das Ergebnis dieser tollen Woche können dann alle Gäste bei der Ausstellungseröffnung durch den Ersten Stadtrat Rainer Vogel sehen. Die entstandenen Werke werden im Foyer des Familienzentrums der Stadt Nidderau, Gehrener Ring 5 (Zugang über den Stadtplatz) vom 09.08. – 03.09.2019 präsentiert und können MO, DI, DO, 8.00 – 12.00 Uhr und MO, 16.00 – 18.30 Uhr angesehen werden. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen.

Das gesamte Kunstprojekt ist eine der Veranstaltungen im Rahmen der Reihe “Ab in die Mitte”, bei der die Stadt Nidderau als Preisträger ausgezeichnet wurde.

Kontakt und Infos:

Fachbereich Soziales der Stadt Nidderau, Tel: 06187-291819 / 06187/ 299-250 oder 155.

Ab sofort öffnet der Nidderauer Wertstoffhof bei prognostizierten Mittagstemperaturen von über 35°C vormittags. Als Grundlage für die geänderten Öffnungszeiten wird die Prognose für Nidderau herangezogen. Wird 48 Stunden vorher für den Öffnungstag um 14.00 Uhr eine Temperatur von mindestens 35°C prognostiziert, ändern sich die Öffnungszeiten wie folgt: mittwochs bis freitags von 8:00 – 12:00 Uhr und samstags von 8:00 – 14:00 Uhr. Da für Mittwoch, 24.07.2019, entsprechende hohe Temperaturen gemeldet sind, greift die geänderte Öffnungszeitenregelung ab dem 24.07.2019.

Amtliche Bekanntmachung

Die Bürgerstiftung Nidderau, die sich in den Bereichen Jugend, Senioren, Bildung, Kultur, Umwelt sowie Heimat- und Geschichtspflege engagiert, hat im Rahmen des Deutschen Stiftungstags in Mannheim vor kurzem den Stifterpreis 2019 verliehen bekommen. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen zeichnet mit diesem Preis das Engagement von Bürgerstiftern aus, die sich in ihren Städten und Gemeinden für das Gemeinwohl einsetzen. Die Bürgerstiftungen seien ein zentraler Ort für gesellschaftliche Mitbestimmung und Partizipation, stellte der Bundesverband fest. Vorstand, Kuratorium, Unterstützer und Gönner der Bürgerstiftung sehen sich durch die Verleihung des Bürgerpreises in ihrer Arbeit für die Stadtgesellschaft bestätigt. Bürgermeister Gerhard Schultheiß und Erster Stadtrat Rainer Vogel gratulierten zur Verleihung und betonten, dass durch das Engagement und den Einsatz der Bürgerstiftung Nidderau schon viele Projekte angestoßen oder realisiert worden seien, die ansonsten nicht hätten umgesetzt werden können und legen den Bürgerinnen und Bürgern ans Herz, die Stiftung durch Zeit, Spenden oder Ideen weiterhin zu unterstützen.