Amtliche Bekanntmachung

Sperrung der Bahnhofstraße in Nidderau-Heldenbergen

Wegen Wasserleitungs-, Kanal- und Straßenbauarbeiten wird die Bahnhofstraße im Zeitraum ab Montag, dem 04.03.2019 bis voraussichtlich Juni 2020 zwischen Feuerwehr Heldenbergen und Wingertstraße für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Eine großräumige Umleitung über die Windecker Straße, Konrad-Adenauer-Allee, Eugen-Kaiser-Straße, Rathenauring und Freiligrathring wird eingerichtet. Die Kreiswerke Main-Kinzig werden ab dem 25. Februar bis Ostern 2019 in der Bahnhofstraße zwischen der Einmündung Am Lindenbaum und Wingertstraße die Wasserhauptleitung erneuern. Ab dem 23. April 2019 startet der Kanalbau der Stadtwerke Nidderau in Höhe der Feuerwehr bis zur Kreuzung Stifterstraße/Am Lindenbaum, danach erfolgt abschnittsweise die Erneuerung der Fahrbahn und der Gehwege in der Bahnhofstraße von der Einmündung Stifterstraße bis zur Wingertstraße.

Der Busverkehr fährt aus diesem Grund die Haltestellen Nepomuk und Stifterstraße in dieser Zeit nicht mehr an. Die Buslinien MKK 45.1, MKK 45.2 und MKK 45.3 unterliegen in dieser Zeit einem Baustellenfahrplan, dieser ist sowohl auf der Homepage des RMV als auch bei der Internetseite der Kreisverkehrsgesellschaft MKK hinterlegt. Für den Baustellenfahrplan der Linie MKK 45.1 ist um die Haltestelle „Rathaus“ in Fahrtrichtung Käthe-Kollwitz-Ring eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Der Fahrplan der Buslinie X 27 ist von der Vollsperrung nicht betroffen. Weitere Informationen zum Busverkehr finden Sie hier.

Alle Buslinien wenden auf der Schotterfläche der Deutschen Bundesbahn (DB) nahe der Einfahrt Breulweg. Die DB gestattet der Stadt Nidderau diesen Platz als Wendeplatz für die Zeit der Vollsperrung zu nutzen. Um ein reibungsloses Wenden der Busse zu ermöglichen, steht diese Fläche als Parkplatz nicht zur Verfügung. Die Anwohner werden durch die Baufirmen jeweils direkt informiert. Die Abfallentsorgung ist während der Bauzeit geregelt. Um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Baumaßnahmen wird gebeten.

Machbarkeitsstudie des RMV bestätigt die Optimierungsmöglichkeiten der Niddertalbahn

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Die Arbeitsgemeinschaft Nahverkehr Niddertal (AGNV) lud alle Mitgliedskommunen, die Verkehrsdezernenten der betroffenen Kreise Main- Kinzig und Wetterau sowie die lokalen Nahverkehrsgesellschaften der beiden Kreise in das Rathaus Schöneck ein, um das Ergebnis der Machbarkeitsstudie zur Optimierung der Niddertalbahn gemeinsam zu erörtern.

Thomas Busch als Vertreter des Rhein Main Verkehrsverbundes (RMV) präsentierte das vorläufige Ergebnis der Studie. Der Umsetzung der avisierten Maßnahmen zur Optimierung der NTB wurde ein hoher Nutzen – Kosten- Faktor bescheinigt. Unter anderem wurde die Elektrifizierung, der teilweise zweigleisige Ausbau, eine weitere Geschwindigkeitserhöhung, die Schaffung von Kreuzungsmöglichkeiten, die Verlegung der Station Kilianstädten und die zusätzlichen Trassenbelegungsmöglichkeiten auf der Main-Weser-Bahn untersucht.

Die Ergebnisse der Studie bestärken den RMV hier in weitere Planungsleistungen zu investieren, um zum Ausschreibungsende 2027 einen zukunftsfähigen Weiterbetrieb der NTB zu ermöglichen. Ziel soll hier sein eine halbstündige Taktung zu ermöglichen, zu den Stoßzeiten Verstärkerzüge einzusetzen und möglicherweise auch die Stadt Büdingen umsteigefrei an die Niddertalbahn anzubinden. Breite Unterstützung für diese Pläne erhielt der RMV von den Vertretern der Anrainerkommunen, die vollständig vertreten waren. Bürgermeisterin Cornelia Rück (Schöneck), Erster Stadtrat Rainer Vogel (Nidderau), Bürgermeister Carsten Krätschmer (Glauburg), Bürgermeister Norbert Syguda (Altenstadt), Bürgermeister Klaus Büttner (Niederdorfelden) und der Erste Stadtrat Sebastian Wysocki (Bad Vilbel) zeigten sich erfreut über die Ergebnisse.

Auch seitens der Lokalen Nahverkehrsorganisation ZOV-Verkehr wird in einem Ausbau ein bedeutender Beitrag zur Bewältigung des Gesamtverkehrsaufkommens im nordöstlichen Rhein-Main-Gebiet gesehen. Dieses Entlastungspotential müsse unbedingt genutzt werden.

Die Verkehrsdezernenten der Kreise, Winfried Ottmann für den Main-Kinzig-Kreis und Karl Peter Schäfer für den Wetteraukreis forderten eine zeitnahe Umsetzung der vorgestellten Maßnahmen. Unter Zustimmung aller Verantwortlichen wurden folgende weiteren Schritte gemeinsam mit dem RMV vereinbart: Zunächst wird der Planfall betrachtet, die Strecke der Niddertalbahn ohne Elektrifizierung zu optimieren. Als ein entscheidender Schritt wird hier vom RMV die Herstellung einer Zweigleisigkeit in Teilabschnitten an der Strecke gesehen, um mit den zusätzlichen Begegnungsmöglichkeiten der Züge die Taktung im Fahrplan erhöhen zu können. Im zweiten Schritt muss dann unter dem Grundsatz der Nachhaltigkeit zwingend geprüft werden, inwieweit eine Elektrifizierung der Strecke förderfähig und damit umsetzbar ist.

Alle Anwesenden haben das erklärte Ziel, so schnell wie möglich tagsüber einen Halbstundentakt für die NTB zu erreichen und die Zuverlässigkeit des eingesetzten Zugmaterials zu erhöhen. Winfried Ottmann, Verkehrsdezernent MKK kündigte an, in Kürze eine Niddertalbahnkonferenz einzuberufen, die auch die Schnittpunkte zu anderen Schienenprojekten, wie z.B. die Nordmainische S-Bahn beleuchtet.

 

 

Amtliche Bekanntmachung

„Tag der offenen Tür“ auf der Kläranlage Nidderau – Windecken, Führungen und Präsentationen am Samstag, 23. März 2019

Die Stadtwerke Nidderau und Abwasser GmbH Nidderau laden alle Bürgerinnen und Bürger am Samstag, den 23. März 2019 von 9:30 Uhr bis 14:00 Uhr zum „Tag der offenen Tür“ auf die Kläranlage nach Windecken ein. Anlass für diesen Termin ist nicht nur der „Weltwassertag“ am 22.03.2019, sondern auch die Gründung der Stadtwerke Nidderau. Der Eigenbetrieb der Stadt Nidderau und die Abwasser GmbH Nidderau sind inzwischen 20 Jahre alt. Um 11:00 Uhr werden Bürgermeister Gerhard Schultheiß und Erster Stadtrat Rainer Vogel die Gäste mit einer Ansprache begrüßen. Es werden zwei Führungen um 9:30 Uhr und 12:30 Uhr angeboten.

Bei den Führungen wird die Funktionsweise der modernen Abwassereinigung von kompetentem Personal vermittelt. Vorgestellt werden die verschiedenen Bauwerke und technische Bauteile, die zentrale Schaltwarte, das Labor und das Blockheizkraftwerk sowie die neue Photovoltaikanlage auf den Dächern der Anlagengebäude. Der Weg des Abwassers in der Abwasserreinigung bis hin zum gereinigten Wasser wird erläutert und viele Fragen beantwortet: Wie gelangt das Abwasser aus den Haushalten zur Kläranlage? Wo wird das Abwasser aus den Ortsteilen von Nidderau gereinigt? Wie wird aus Abwasser wieder sauberes Wasser?

Für die Stadtwerke Nidderau und Abwasser GmbH Nidderau ist es ein besonderes Anliegen alle Bürgerinnen und Bürger mit dem Tag der offenen Tür dafür zu sensibilisieren, welche hochkomplexen Systeme erforderlich sind, damit rund um die Uhr die Reinigung des anfallenden Schmutz- und Regenwassers zum nachhaltigen Schutz unserer Umwelt sichergestellt werden kann.

Die Gäste werden gebeten, die Parkmöglichkeiten nur am Sportplatz neben der Kläranlage zu nutzen.

Amtliche Bekanntmachung

Bürgerversammlung – „Politik hautnah erleben“ am 23. März Stadtverordnetenvorsteher Reibert lädt ein

Nidderaus Stadtverordnetenvorsteher Gunther Reibert lädt zur dritten Bürgerversammlung in neuem Format ein. Diese findet am Samstag, den 23. März 2019, um 15 Uhr in der Mehrzweckhalle in Erbstadt, Bönstädter Str. 8, statt. Alle Nidderauerinnen und Nidderauer sind hierzu herzlich eingeladen. Die Bürger haben die Möglichkeit den Bürgermeister, den Ersten Stadtrat und die Fraktions- und Ausschussvorsitzenden persönlich kennen zu lernen und ihnen ihre Anliegen in persönlichen Gesprächen näherzubringen. Der Stadtverordnetenvorsteher hofft auf rege Beteiligung.

Tagesalarmbereitschaft verbessert

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Die größte Schwierigkeit der fünf Stadtteilwehren ist die Gewährleistung der Tagesalarmbereitschaft. Da viele der Feuerwehrfrauen und -männer als Pendler tagsüber nicht in der Stadt arbeiten, wurde bei einer Sitzung der Zukunftswerkstatt vor einiger Zeit darauf hingewiesen. Die Stadt bevorzugt bereits nach Beachtung aller relevanter Kriterien bei Einstellungen BewerberInnen, die entweder einer Feuerwehr angehören oder sich verpflichten, einer Wehr beizutreten. Vereinbart wurde auch, dass während der Dienstzeiten die Mitarbeiter des Bauhofs Ölspuren beseitigen und so die Wehren entlasten. Bei einer Informationsveranstaltung für alle Mitarbeiter der Stadtverwaltung in Heldenbergen hat die Feuerwehrführung auf die schwierige Situation hingewiesen und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Im Anschluss haben sich 16 Mitarbeiter, davon fünf die bereits einer Wehr angehören, in eine Liste für die Tagesalarmbereitschaft eingetragen. Zudem wurde mit dem Personalrat eine entsprechende Dienstvereinbarung mit der Regelung der Dienstzeiten unterzeichnet. „Ich freue mich, dass eine ganze Reihe von MitarbeiterInnen die Situation erkannt und sich bereit erklärt hat, die Wehren bei der Tagesalarmbereitschaft zu unterstützen und bedanke mich ausdrücklich für dieses bürgerschaftliche Engagement“, stellte Bürgermeister Gerhard Schultheiß fest.

Stadt- und Bürgerwald sind Wirtschaftsfaktoren für die Stadt

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„Spaziergänger, Jogger und Radfahrer sollten sich unbedingt von den Gebieten im Stadt- und Bürgerwald fernhalten, die wegen Baumfällarbeiten derzeit und in den nächsten Wochen deutlich sichtbar mit Hinweisbändern gesperrt sind. Es besteht akute Lebensgefahr“, beschwor Revierförster Udo Kaufmann potenzielle Waldbesucher. Bürgermeister Gerhard Schultheiß und Stephan Willems, bei Hessen Forst als Produktionsleiter für die Holzvermarktung zuständig, konnten diesen Appell bei einer Rundfahrt nur bekräftigen. Welche Gefahr vom Baumfällen ausgehen kann, demonstrierten zwei Waldarbeiten an einer etwa 30 Meter hohen Buche, die gezielt quer auf einem Waldweg niederging. Die Fällarbeiten im Winter sind Teil der Waldbewirtschaftung nach einem Zehn-Jahres-Plan, bei der pro Hektar etwa zehn Prozent des Bestands von etwa 300 Bäumen eingeschlagen werden, erläuterte Kaufmann, der seit 25 Jahren den Nidderauer Wald betreut.

Dass richtige Waldbewirtschaftung auch gute Erträge einfahren kann, zeigte sich an anderer Stelle, wo Eichenstämme auf ihren Abtransport warten. „Diese Stämme mit Premiumqualität. Vor allem zur Herstellung von hochwertigem Furnier wurden sie per Submission zu Preisen bis zu 1200 Euro pro Festmeter verkauft“, berichtete Stephan Willems. 40 bis 50 Anbieter hatten sich zuvor die Stämme vor Ort angesehen und ihre Gebote abgegeben, von denen das lukrativste den Zuschlag erhielt, so das Prozedere. Weniger hochwertiges Eichenholz erzielte trotzdem noch bis zu 500 Euro pro Festmeter und wird von den Aufkäufern zum Beispiel zu Barrique-Weinfässern verarbeitet. Noch tritt Hessen Forst als Vermarkter von Holz auf, stellte Bürgermeister Gerhard Schultheiß fest, das werde sich aber mit Stichtag 1. Oktober 2019 ändern, dann müssten die Kommunen und privaten Waldbesitzer sich selbst um den Verkauf kümmern, weil das Bundeskartellamt einen Verstoß gegen das Gesetz der Wettbewerbsbeschränkung festgestellt habe. „Die Stadt Nidderau, die mit der Vermarktung durch Hessenforst immer sehr gut gefahren ist, muss sich jetzt nach Partnern umsehen, denn allein können wir den Verkauf nicht stemmen“, stellte der Rathauschef fest und kündigte zeitnahe Beratungen über dieses Thema unter Hinzuziehung der Forstfachleute in den zuständigen Gremien an.

„Erst kam im Januar das Orkantief ‚Frederike‘ und dann die extreme Trockenheit, das hat dem Kiefernbestand den letzten Rest gegeben“, berichtete Revierförster Kaufmann vor Ort in einem deutlich geschädigten Waldstück von etwa 3,6 Hektar Größe. Rund 75 Prozent der Kiefern sind dort vom Borkenkäfer befallen, dessen Larven nun im Boden überwintern und im Frühjahr sich über die noch nicht geschädigten Bäume hermachen werden, prophezeite Kaufmann. „Lediglich ein richtig nasser Winter könnte einen Großteil der Larven abtöten“, so der Revierförster. Trotzdem müsse man jetzt handeln und die befallenen Bäume so schnell wie möglich aus dem Wald holen. Allerdings ergibt sich wegen der immensen Menge an Käfer- und Sturmwurfholz, die in diesem Jahr in Hessen anfallen, ein massives Vermarktungsproblem. „Ich rechne damit, dass nach Abzug der Erntekosten mit etwa 25 Euro lediglich ein Drittel des üblichen Marktpreises erlöst werden kann“, stellte Stephan Willems fest. Da das Gebiet aber zügig wieder – allerdings mit Eiche oder Buche – aufgeforstet werden muss, fallen zusätzliche Kosten an, die im Waldwirtschaftsplan so nicht vorgesehen sind. „Wenn wir Glück haben, dann werden Ernte, Verkauf und Wiederaufforstung ein Nullsummenspiel“, wagte Udo Kaufmann eine Prognose.

„Stadt- und Bürgerwald dienen der verschiedensten Nutzung: Naherholung, Luftverbesserung, Jagd, Ruhewald und natürlich der Waldwirtschaft. Künftig – vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Gremien – auch als Waldkindergarten. Die Erträge durch Holzverkauf sind für die Stadt eine willkommene Einnahme, dafür muss aber auch viel getan werden“, stellte Bürgermeister Gerhard Schultheiß am Ende der Befahrung fest.

Bekanntmachungen

Fahrplanwechsel in Nidderau

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Am 09.12.2018 findet der Fahrplanwechsel statt. In Nidderau sind folgende wichtige Fahrplananmerkungen zu beachten: Die Linie 562 bindet die Stadtteile Heldenbergen, Windecken und Ostheim über Bruchköbel nach Hanau im Stundentakt an. Die Anbindung der Stadtteile Erbstadt und Eichen erfolgt mit der Linie MKK-45.2 und RB 49. Für die Schulen in Hanau, Bruchköbel und Nidderau bestehen weiterhin umsteigefreie Direktfahrten mit der Linie 42 S sowie zusätzliche Zubringerfahrten zur Regionalbahn an den Bahnhöfen Nidderau und Ostheim. Die Linie MKK-45.1 bindet wie die bisherige Stadtbuslinie die Wohnbereiche von Heldenbergen an den Bahnhof Nidderau-Heldenbergen an. Zusätzlich werden die wachsenden Wohnbereiche Neue Mitte und Allee Süd neu erschlossen. Die Linie MKK-45.2 übernimmt die Anbindung der Stadtteile Eichen und Erbstadt an den Stadtteil Heldenbergen und die Bahnhöfe Eichen und Ostheim. Über diese Anbindung können die Städte Bruchköbel und Hanau sowie weitere Ziele im Rhein-Main-Gebiet erreicht werden. Die Linien MKK-45.1 und MKK-45.2 sind ohne Umsteigen miteinander am Rathaus verknüpft. Die Linie MKK-45.3 stellt die Verbindung zwischen Ostheim, Windecken und Heldenbergen her und ergänzt in der Hauptverkehrszeit das Angebot an die Bahnhöfe in Heldenbergen, Windecken und Ostheim. Mit dem neuen Nidderau-Stadtbus-Konzept wird somit das Angebot auf alle Nidderauer Stadtteile erweitert. Die Anbindung an die Nahversorgungszentren und die Bahnhöfe – und somit ein besserer Anschluss an die Regionalbahnen RB 34 und RB 49 wird erreicht. Die Expressbuslinie X 27 des RMV’s wird ab Fahrplanwechsel im Dezember 2018 über Karben bis Nidderau Bahnhof verlängert. Sie bindet die Stadtteile Heldenbergen und Windecken künftig über Karben, Bad Homburg und Oberursel bis Königstein an. Sollten Eltern oder deren Kinder Informationen zu künftigen Schulverbindungen, insbesondere über die neuen Verbindungen zu den Hanauer Schulen benötigen, wird gebeten, die eigens dafür eingerichtete Microsite unter www.kvg-main-kinzig.de/fahrplanaenderung zu nutzen oder unter der Rufnummer 06181/9192-0 Kontakt aufzunehmen. Informationen zu aktuellen Änderungen, wie zum Beispiel Baustellen gibt es auf der Internetseite unter www.kvg-main-kinzig.de.

 

Kindersegen in Windecken

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Am 11. April wurde mit Richard das siebte Kind von Vita und Marius Grabowski geboren. Nun hat Bürgermeister Gerhard Schultheiß in Vertretung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dem Ehepaar die Ehrenpatenschaft des Staatsoberhaupt überreicht. Eine von Steinmeier persönlich unterzeichnete Urkunde, ein Bild samt Autogramm und 500 Euro nahmen die glücklichen Eltern im Rathaus entgegen. Der Bürgermeister hatte noch weitere Präsente für die drei Jungs (21, 19 und 14) sowie die drei Mädchen (11, 7 und 3) dazugelegt. Seit 1988 wohnen die aus Oberschlesien als Spätaussiedler nach Deutschland gekommene Grabowskis in Nidderau, zunächst in Eichen, seit vielen Jahren nun in Windecken. „Die Einrichtungen in der Stadt sind eine perfekte Mischung für Familien, Kinderbetreuung und Schulen sind super, wir werden hier nicht mehr wegziehen“, betonte Marius Grabowski, der in Frankfurt arbeitet. Der jüngste Nachwuchs der Großfamilie ließ sich bei der kleinen Zeremonie im Magistratszimmer und beim anschließenden Fototermin nicht aus der Ruhe bringen.  „Nachts schläft der muntere Junge durch, wenn er seine Flasche bekommen hat“, berichtete Vita Grabowski.

Bildtext: Das Ehepaar Marius und Vita Grabowski mit Sohn Richard (von links) erhielt von Bürgermeister Gerhard Schultheiß die Urkunde über die Ehrenpatenschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Rathaus überreicht.

 

Kombinierter Feld-/Radweg zur Naumburg und nach Erbstadt eröffnet

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Als eines der letzten Projekte des Flurbereinigungsverfahrens im Rahmen des Baus der Umgehung Nidderau ist nun mit Verspätung der kombinierte Feld-/Radweg zur Naumburg und nach Erbstadt offiziell eröffnet worden. „Manchmal dauert es eben etwas länger, bis Vorhaben umgesetzt werden“, kommentierte Bürgermeister Gerhard Schultheiß die Verzögerung der Fertigstellung. Schon vor Jahrzehnten habe man eine Verbindung nach Erbstadt durch das Krebsbachtal schaffen wollen, doch die Unteren Naturschutzbehörden hätten dem einen Riegel vorgeschoben. Nun sei die Verbindung nach Erbstadt durchgängig asphaltiert. Man habe die bestehende Feldwegtrasse für den Ausbau als Grundlage genommen, betonte Erster Stadtrat Rainer Vogel. Er kündigte an, dass die Verwaltung demnächst eine überarbeitete Feldwegsatzung vorlegen werden, um das Miteinander von Landwirtschaft und Radfahrern, von denen er gegenseitige Rücksichtnahme forderte, eindeutig zu regeln. „Selbst mit Mobilitätsfahrzeugen wie einem Elektrorollstuhl ist die Strecke nun gut zu bewältigen“, fügt Vogel hinzu. Kapazitätsprobleme bei der ausführenden Firma und schlechte Witterung hätten zur verzögerten Fertigstellung geführt, so Verfahrensleiterin Claudia Kaiser vom Amt für Bodenmanagement Büdingen als federführende Behörde. Der 1,4 Kilometer lange Abschnitt habe auf einem Kilometer eine Ausbaubreite von 3,5 Meter und jeweils 70 Zentimeter breite Bankette. Die restlichen 400 Meter seien auf 3 Meter ausgebaut worden, dort betrage die Bankettbreite beiderseits 50 Zentimeter. Insgesamt seien Kosten in Höhe von 183 500 Euro entstanden, EU, Bund und Land übernehmen davon 100 925 Euro, die Stadt musste 82 575 Euro beisteuern. Die Bauzeit war von November 2017 bis Juli 2018.

 

Bürgermeister Gerhard Schultheiß, Jürgen Boehm (Vorsitzender Arbeitskreis Radwege), Erster Stadtrat Rainer Vogel und Verfahrensleiterin Claudia Kaiser (von links) eröffnen offiziell den kombinierten Feld-/Radweg zur Naumburg und nach Erbstadt.

Neues Selbstbedienungsterminal Speed Capture Station im Bürgerbüro

Das Bürgerbüro der Stadt bietet einen neuen Service zur Beantragung von Reisepässen und Personalausweisen an: die Speed Capture Station. Mit diesem Selbstbedienungsterminal können Bürgerinnen und Bürger ihre biometrischen Daten – wie Passfoto und Fingerabdrücke – selbst erfassen, bevor sie den Antrag auf einen Personalausweis oder Reisepass im Bürgerbüro stellen. Damit fällt die zeitintensive Erfassung der verschiedenen Biometrie Daten beim Sachbearbeiter des Bürgerbüros weg. Die Benutzer stehen während der Datenerfassung vor dem Terminal der Speed Capture Station. Das Gerät stellt sich automatisch auf die Körpergröße ein, so dass das Terminal auch problemlos von Rollstuhlfahrern und zur Beantragung von Ausweisen und Pässen für Kinder genutzt werden kann. Einfache, visualisierte Bildhinweise führen durch den Erfassungsprozess. Dieser beginnt mit der Aufnahme des Fotos, danach werden die Fingerabdrücke erfasst. Mit der eigenhändigen Unterschrift wird der Vorgang abgeschlossen. Die Station prüft sofort die Qualität der Daten. Werden die Qualitätsanforderungen zum Beispiel beim biometrischen Passbild nicht erfüllt, erhält der Bürger Hinweise zur Optimierung und der jeweilige Erfassungsschritt wird wiederholt. Das Passbild wird nicht mehr ausgedruckt, sondern digital in den Reise- oder Personalausweisantrag übernommen. Der gesamte Vorgang dauert etwa fünf Minuten und erfolgt zunächst anonymisiert. Erst mit der direkten Antragstellung beim Sachbearbeiter des Bürgerbüros werden die von der Speed Capture Station erfassten Daten mit den persönlichen Daten des Bürgers verknüpft. Alle Datenübertragungen erfolgen verschlüsselt. Nach erfolgreicher Antragsbearbeitung beziehungsweise nach Ablauf von zwei Tagen werden die Daten automatisch gelöscht. Die Speed Capture Station befindet sich im Wartebereich des Bürgerbüros neben dem Trauzimmer und ist während der Öffnungszeiten des Bürgerbüros zugänglich. Das Nutzungsentgelt für die Datenerfassung einschließlich der Erstellung eines biometrischen Fotos beträgt zehn Euro und wird bei der Antragstellung zusammen mit den anderen Gebühren erhoben. Das Entgelt wird nur einmal erhoben, auch wenn mehrere Ausweisdokumente gleichzeitig beantragt werden. Durch die Erfassung der persönlichen Daten im Vorfeld der Antragstellung soll eine schnellere Bedienung bei der Beantragung von Reisepässen und Personalausweisen erreicht werden. Außerdem muss sich der Antragsteller vor dem Besuch des Bürgerbüros nicht mehr um ein biometrisches Passbild kümmern. Bei Fragen zur Benutzung der Speed Capture Station helfen die Mitarbeiter des Bürgerbüros weiter.

https://www.speed-biometrics.de/speed-capture.html

 

Magistrat der Stadt Nidderau

28.03.2018

Gerhard Schultheiß

Bürgermeister