KITA-Angebot der freien Träger jetzt auch auf Web KITA online wählbar

„Welche Kindertagesstätten liegen in der Nähe unseres Wohnortes? Welche Einrichtungen gibt es überhaupt und welcher Service wird geboten?“ Diese und andere Fragen zur Kinderbetreuung werden von Eltern sehr häufig gestellt.

Mit webKITA, dem Online-Angebot der Stadt Nidderau können sich Eltern bequem von zu Hause aus einen Überblick über die Kindertagesstätten der Stadt Nidderau sowie der kirchlichen und freien Träger, der Kindertagespflegstellen sowie der Betreuungsvereine an den Grundschulen verschaffen.

Ab 1. April 2019 bietet nun das Portal die Möglichkeit, auch eine Voranmeldung von Betreuungsplätzen der konfessionellen bzw. freien Trägern vorzunehmen. Somit können dann sowohl die Einrichtungen  Ev. Kita und Kath. Kita (beide in Heldenbergen) wie auch der Elternverein Villa Kunterbunt (in Ostheim) zusätzlich  zum städtischen Angebot für eine Interessensbekundung ausgewählt werden.

Den Zugangsbutton zum Onlineportal webKITA finden Eltern auf der Startseite der Stadt Nidderau (www.nidderau.de) oder unter dem Menüpunkt Familienzentrum/Ehrenamt/Fachbereich Soziales unter dem Reiter Fachbereich Soziales der Website.

Mit dem Programm webKITA kann die Suche nach einer Kindertagesstätte in der Umgebung von Wohn- oder Arbeitsort sowohl über eine adressenbasierte Umkreissuche als auch über eine Kartendarstellung erfolgen, bei der die jeweiligen Einrichtungen – für Kinder unter 3 Jahre, für Kinder von 3 bis 6 Jahren oder für Schulkindbetreuung – einzeln oder insgesamt dargestellt werden. Wer dagegen nach einem bestimmten Träger sucht oder Wert auf spezielle Betreuungsangebote wie z.B. Schulkindbetreuung legt, findet im Bereich Verzeichnissuche die Möglichkeit, die Ergebnisse hinsichtlich der individuellen Wünsche zu verfeinern.

Neben der umfangreichen Übersicht über das gesamte Kitaangebot sowie die Lage der Einrichtungen ermöglicht webKITA den Eltern ihre Kinder online für nun drei verschiedene Kindertagesstätten voranzumelden. Die betreffenden Einrichtungen werden elektronisch über die Voranmeldung informiert und können sich zur weiteren Klärung des Betreuungswunsches mit den Eltern in Verbindung setzen. Die Entscheidung der Vergabe bleibt also vor Ort.

Das neue Online-Portal webKITA, so Erster Stadtrat Rainer Vogel, bietet Eltern einen umfassenden Service, bringe aber auch der Stadt Nidderau Vorteile: „Durch den vorhandenen aktuellen und exakten Datenbestand können bestehende Angebote rechtzeitig an den stadtteilbezogenen Betreuungsbedarf der Eltern angepasst werden.“

Fragen oder weitere Informationen zu webKITA erhält man im Fachbereich Soziales T. 06187 – 299 151 oder per Mail an manuela.baeker@nidderau.de sowie in jeder Kindertagesstätte.

 

Schutzfrau vor Ort

Jeden ersten Montag im Monat, in der Zeit von 16.00 Uhr – 18.00 Uhr, wird im Nidderauer Rathaus, Zimmer 16, eine Polizeisprechstunde für die Bürgerinnen und Bürger angeboten. Zum nächsten Termin steht die Schutzfrau Polizeioberkommissarin Silke Rübmann von der Polizeistation Hanau II bei allen Fragen, die den Bereich öffentliche Sicherheit und Ordnung betreffen, vertrauensvoll zur Seite.

Der nächste Termin findet statt am: Montag, den  01. April 2019 von 16.00 Uhr – 18.00 Uhr

Amtliche Bekanntmachung

Sperrung der Bahnhofstraße in Nidderau-Heldenbergen

Wegen Wasserleitungs-, Kanal- und Straßenbauarbeiten wird die Bahnhofstraße im Zeitraum ab Montag, dem 04.03.2019 bis voraussichtlich Juni 2020 zwischen Feuerwehr Heldenbergen und Wingertstraße für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Eine großräumige Umleitung über die Windecker Straße, Konrad-Adenauer-Allee, Eugen-Kaiser-Straße, Rathenauring und Freiligrathring wird eingerichtet. Die Kreiswerke Main-Kinzig werden ab dem 25. Februar bis Ostern 2019 in der Bahnhofstraße zwischen der Einmündung Am Lindenbaum und Wingertstraße die Wasserhauptleitung erneuern. Ab dem 23. April 2019 startet der Kanalbau der Stadtwerke Nidderau in Höhe der Feuerwehr bis zur Kreuzung Stifterstraße/Am Lindenbaum, danach erfolgt abschnittsweise die Erneuerung der Fahrbahn und der Gehwege in der Bahnhofstraße von der Einmündung Stifterstraße bis zur Wingertstraße.

Der Busverkehr fährt aus diesem Grund die Haltestellen Nepomuk und Stifterstraße in dieser Zeit nicht mehr an. Die Buslinien MKK 45.1, MKK 45.2 und MKK 45.3 unterliegen in dieser Zeit einem Baustellenfahrplan, dieser ist sowohl auf der Homepage des RMV als auch bei der Internetseite der Kreisverkehrsgesellschaft MKK hinterlegt. Für den Baustellenfahrplan der Linie MKK 45.1 ist um die Haltestelle „Rathaus“ in Fahrtrichtung Käthe-Kollwitz-Ring eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Der Fahrplan der Buslinie X 27 ist von der Vollsperrung nicht betroffen. Weitere Informationen zum Busverkehr finden Sie hier.

Alle Buslinien wenden auf der Schotterfläche der Deutschen Bundesbahn (DB) nahe der Einfahrt Breulweg. Die DB gestattet der Stadt Nidderau diesen Platz als Wendeplatz für die Zeit der Vollsperrung zu nutzen. Um ein reibungsloses Wenden der Busse zu ermöglichen, steht diese Fläche als Parkplatz nicht zur Verfügung. Die Anwohner werden durch die Baufirmen jeweils direkt informiert. Die Abfallentsorgung ist während der Bauzeit geregelt. Um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Baumaßnahmen wird gebeten.

Machbarkeitsstudie des RMV bestätigt die Optimierungsmöglichkeiten der Niddertalbahn

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Die Arbeitsgemeinschaft Nahverkehr Niddertal (AGNV) lud alle Mitgliedskommunen, die Verkehrsdezernenten der betroffenen Kreise Main- Kinzig und Wetterau sowie die lokalen Nahverkehrsgesellschaften der beiden Kreise in das Rathaus Schöneck ein, um das Ergebnis der Machbarkeitsstudie zur Optimierung der Niddertalbahn gemeinsam zu erörtern.

Thomas Busch als Vertreter des Rhein Main Verkehrsverbundes (RMV) präsentierte das vorläufige Ergebnis der Studie. Der Umsetzung der avisierten Maßnahmen zur Optimierung der NTB wurde ein hoher Nutzen – Kosten- Faktor bescheinigt. Unter anderem wurde die Elektrifizierung, der teilweise zweigleisige Ausbau, eine weitere Geschwindigkeitserhöhung, die Schaffung von Kreuzungsmöglichkeiten, die Verlegung der Station Kilianstädten und die zusätzlichen Trassenbelegungsmöglichkeiten auf der Main-Weser-Bahn untersucht.

Die Ergebnisse der Studie bestärken den RMV hier in weitere Planungsleistungen zu investieren, um zum Ausschreibungsende 2027 einen zukunftsfähigen Weiterbetrieb der NTB zu ermöglichen. Ziel soll hier sein eine halbstündige Taktung zu ermöglichen, zu den Stoßzeiten Verstärkerzüge einzusetzen und möglicherweise auch die Stadt Büdingen umsteigefrei an die Niddertalbahn anzubinden. Breite Unterstützung für diese Pläne erhielt der RMV von den Vertretern der Anrainerkommunen, die vollständig vertreten waren. Bürgermeisterin Cornelia Rück (Schöneck), Erster Stadtrat Rainer Vogel (Nidderau), Bürgermeister Carsten Krätschmer (Glauburg), Bürgermeister Norbert Syguda (Altenstadt), Bürgermeister Klaus Büttner (Niederdorfelden) und der Erste Stadtrat Sebastian Wysocki (Bad Vilbel) zeigten sich erfreut über die Ergebnisse.

Auch seitens der Lokalen Nahverkehrsorganisation ZOV-Verkehr wird in einem Ausbau ein bedeutender Beitrag zur Bewältigung des Gesamtverkehrsaufkommens im nordöstlichen Rhein-Main-Gebiet gesehen. Dieses Entlastungspotential müsse unbedingt genutzt werden.

Die Verkehrsdezernenten der Kreise, Winfried Ottmann für den Main-Kinzig-Kreis und Karl Peter Schäfer für den Wetteraukreis forderten eine zeitnahe Umsetzung der vorgestellten Maßnahmen. Unter Zustimmung aller Verantwortlichen wurden folgende weiteren Schritte gemeinsam mit dem RMV vereinbart: Zunächst wird der Planfall betrachtet, die Strecke der Niddertalbahn ohne Elektrifizierung zu optimieren. Als ein entscheidender Schritt wird hier vom RMV die Herstellung einer Zweigleisigkeit in Teilabschnitten an der Strecke gesehen, um mit den zusätzlichen Begegnungsmöglichkeiten der Züge die Taktung im Fahrplan erhöhen zu können. Im zweiten Schritt muss dann unter dem Grundsatz der Nachhaltigkeit zwingend geprüft werden, inwieweit eine Elektrifizierung der Strecke förderfähig und damit umsetzbar ist.

Alle Anwesenden haben das erklärte Ziel, so schnell wie möglich tagsüber einen Halbstundentakt für die NTB zu erreichen und die Zuverlässigkeit des eingesetzten Zugmaterials zu erhöhen. Winfried Ottmann, Verkehrsdezernent MKK kündigte an, in Kürze eine Niddertalbahnkonferenz einzuberufen, die auch die Schnittpunkte zu anderen Schienenprojekten, wie z.B. die Nordmainische S-Bahn beleuchtet.

 

 

Bekanntmachungen

Amtliche Bekanntmachung – Schließung der Stadtverwaltung

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Am Mittwoch, den 13. März 2019, sind die Dienststellen der Stadtverwaltung Nidderau einschließlich des Bürgerbüros wegen einer Personalversammlung nur vormittags bis 12.00 Uhr geöffnet.

Die Wertstoffsammelstelle ist an diesem Tag geschlossen.

 

Der Magistrat der Stadt Nidderau

 

Schultheiß

Bürgermeister

 

Magistrat der Stadt Nidderau

 

08.03.2019

Amtliche Bekanntmachung

„Tag der offenen Tür“ auf der Kläranlage Nidderau – Windecken, Führungen und Präsentationen am Samstag, 23. März 2019

Die Stadtwerke Nidderau und Abwasser GmbH Nidderau laden alle Bürgerinnen und Bürger am Samstag, den 23. März 2019 von 9:30 Uhr bis 14:00 Uhr zum „Tag der offenen Tür“ auf die Kläranlage nach Windecken ein. Anlass für diesen Termin ist nicht nur der „Weltwassertag“ am 22.03.2019, sondern auch die Gründung der Stadtwerke Nidderau. Der Eigenbetrieb der Stadt Nidderau und die Abwasser GmbH Nidderau sind inzwischen 20 Jahre alt. Um 11:00 Uhr werden Bürgermeister Gerhard Schultheiß und Erster Stadtrat Rainer Vogel die Gäste mit einer Ansprache begrüßen. Es werden zwei Führungen um 9:30 Uhr und 12:30 Uhr angeboten.

Bei den Führungen wird die Funktionsweise der modernen Abwassereinigung von kompetentem Personal vermittelt. Vorgestellt werden die verschiedenen Bauwerke und technische Bauteile, die zentrale Schaltwarte, das Labor und das Blockheizkraftwerk sowie die neue Photovoltaikanlage auf den Dächern der Anlagengebäude. Der Weg des Abwassers in der Abwasserreinigung bis hin zum gereinigten Wasser wird erläutert und viele Fragen beantwortet: Wie gelangt das Abwasser aus den Haushalten zur Kläranlage? Wo wird das Abwasser aus den Ortsteilen von Nidderau gereinigt? Wie wird aus Abwasser wieder sauberes Wasser?

Für die Stadtwerke Nidderau und Abwasser GmbH Nidderau ist es ein besonderes Anliegen alle Bürgerinnen und Bürger mit dem Tag der offenen Tür dafür zu sensibilisieren, welche hochkomplexen Systeme erforderlich sind, damit rund um die Uhr die Reinigung des anfallenden Schmutz- und Regenwassers zum nachhaltigen Schutz unserer Umwelt sichergestellt werden kann.

Die Gäste werden gebeten, die Parkmöglichkeiten nur am Sportplatz neben der Kläranlage zu nutzen.

3. Hammersbacher/Nidderauer Benefizlauf socialrun am 26. Mai 2019

Am 26.5.2019 findet der Hammersbacher/Nidderauer Benefizlauf socialrun bereits zum 3. Mal statt. Start und Ziel ist der romantische Baiersröder Hof in Hammersbach.
Der Benefizlauf wird vom Verein social-bag.com e.V. aus Nidderau unter der Schirmherrschaft der Bürgermeister Schultheiß und Göllner durchgeführt. Es werden zwei interessante Laufstrecken von ca. 5 bzw. 10 km im Ostheimer Wald rings um den Baiersröderhof ausgewiesen, der Startschuss fällt um 10:30 Uhr. Jeder ist zum Mitmachen eingeladen! Nach dem Lauf stehen gegrillte Würstchen, Kaffee und Kuchen sowie Getränke bereit. Die Startgebühr beträgt 10 €, Kinder bis 12 Jahre laufen umsonst. Familien sind bei einer reduzierten Startgebühr von 25 € ebenso herzlich willkommen wie alle Läufer, Walker und Spaziergänger. Der Erlös wird wie im letzten Jahr für die Unterstützung der Arbeit des Vereins in Kenia verwendet. Der Verein social-bag.com e.V. aus Nidderau betreibt dort ein Frauengesundheitszentrum und bildet das örtliche Personal aus um nachhaltige Hilfe zu leisten. Aktuell waren vier Ärzte in Kenia, haben Patienten versorgt und einen Ultraschallkurs für 14 kenianische Kollegen durchgeführt. Die Reisekosten werden von den teilnehmenden Ärzten selbst getragen. Letztes Jahr kamen 3000 € für den guten Zweck zusammen. Mit dieser Summe konnte der Verein dem Frauengesundheitszentrum Medikamente und eine Erweiterung des Labors zur Verfügung stellen. Zukünftig ist ein Ausbau der Ultraschallausbildung und mittelfristig ein zweites Medizinzentrum geplant.
Unterstützt wird der socialrun von der Familie Scheuerle, Baiersröder Hof, zahlreichen Helfern aus der Region und großzügigen Sponsoren. Anmeldung vor Ort ab 9:00; Infos unter www.social.bag.com

Amtliche Bekanntmachung

Bürgerversammlung – „Politik hautnah erleben“ am 23. März Stadtverordnetenvorsteher Reibert lädt ein

Nidderaus Stadtverordnetenvorsteher Gunther Reibert lädt zur dritten Bürgerversammlung in neuem Format ein. Diese findet am Samstag, den 23. März 2019, um 15 Uhr in der Mehrzweckhalle in Erbstadt, Bönstädter Str. 8, statt. Alle Nidderauerinnen und Nidderauer sind hierzu herzlich eingeladen. Die Bürger haben die Möglichkeit den Bürgermeister, den Ersten Stadtrat und die Fraktions- und Ausschussvorsitzenden persönlich kennen zu lernen und ihnen ihre Anliegen in persönlichen Gesprächen näherzubringen. Der Stadtverordnetenvorsteher hofft auf rege Beteiligung.

Vortrag „Stummer Frühling – Was können wir dagegen tun?” am 14. März 2019 im Hessischen Hof

Im Rahmen des Bündnisses Nidderau blüht findet am Donnerstag, 14.03.2019, 20.00 Uhr, im Hessischen Hof, Friedberger Straße 27, 61130 Nidderau Stadtteil Heldenbergen, ein Vortrag zum Thema „Stummer Frühling – Was können wir dagegen tun?” statt. “Wo hören wir noch wie früher die Vögel zwitschern?” – immer mehr Insekten sterben aus. Die Gesamtmasse der Insekten in Deutschland ist um circa 76 % zurückgegangen, in einem Zeitraum von 27 Jahren in 63 deutschen Schutzgebieten erhoben. Heute gelten 42 % aller Insektenarten als bestandsgefährdet, extrem selten oder bereits ausgestorben. In der Folge ist aber auch ein Rückgang von Vogelarten im ländlichen Raum zu verzeichnen, weil ihnen ausreichende Nahrung fehlt. Konkret heißt das: 76 % weniger Kiebitze, 65 % weniger Braunkehlchen, 38 % weniger Feldlerchen. Alarmierende Entwicklungen. Was kann und muss man dagegen tun? In dem Vortrag von Gerd Klinkowitz, 1.Vorsitzender der Vogelschutzgruppe Eichen 1988 e.V., wird dieser auf Schutzmaßnahmen eingehen. Dazu sind alle gefordert, die Umwelt zu schützen. Der Eintritt ist kostenfrei. Die Stadt Nidderau und die Bürgerstiftung Nidderau laden alle interessierten Bürger dazu herzlich ein. Kontakt bei Rückfragen: Katja Adams (Stadt Nidderau), Telefon 06187/299-179, E-Mail: katja.adams@nidderau.de und Horst Körzinger (Bürgerstiftung Nidderau) , Telefon 06187/25035, E-Mail: horst.koerzinger@koerzinger.de

Bitte Hunde in der Brut- und Setzzeit anleinen / Ein aktiver Beitrag zum Naturschutz

Die Nidderauer Auen mit ihren ausgedehnten Wiesenflächen sowie die Streuobstwiesen und Wälder sind bedeutsame Rückzugsgebiete für die heimische Tierwelt. Rehe und Feldhasen bringen hier ihre Jungen zur Welt und Wiesenvögel wie der Weißstorch und der Kiebitz nutzen diese Gebiete zum Brüten und zur Nahrungssuche. Leider haben einige Hundebesitzer ihre Hunde nicht angeleint. Gerade in den Frühjahrs- und Sommermonaten während der Brut- und Setzzeit reagieren Wildtiere sehr empfindlich auf Störungen. Hier werden vor allem die Hundebesitzer angesprochen, die mit ihren vierbeinigen Freunden Wiesenwege zwischen den Asphaltwegen als Abkürzung nutzen oder die ihre Hunde frei über die Wiesen laufen lassen. Hat ein Hund ein Wildtier gewittert kommt es nicht selten vor, dass er diesem nachstellt. Es muss nicht zu Angriffen kommen, aber schon alleine die Störung und Panik die bei einem Wildtier ausgelöst wird, bedeutet Hochstress und kann zum Verlust der Brut führen. Die Fachbereiche Ordnungswesen und Umwelt appellieren an alle Hundebesitzer, die Hunde in diesen sensiblen Bereichen nur angeleint spazieren zu führen, den Asphaltweg zu benutzen und nicht quer über die Wiesen zu laufen. Jeder kann durch sein Verhalten dazu beitragen, dass die Wildtiere in den schönen Auewiesen und Streuobstgebieten ungestört ihrem Brutgeschäft und Nahrungserwerb nachgehen können. Dies ist auch ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz in Nidderau. Auch Gartenfreunde, die mit dem Winterschnitt an ihren Hecken noch nicht fertig sind, sollten sich damit in den letzten Februartagen beeilen. Denn vom 01. März bis zum 30. September gilt nach dem Bundesnaturschutzgesetz ein allgemeines Verbot für diese Maßnahmen. In diesem Zeitraum dürfen Hecken und Gebüsche sowie Bäume nicht abgeschnitten werden.