Die größte Schwierigkeit der fünf Stadtteilwehren ist die Gewährleistung der Tagesalarmbereitschaft. Da viele der Feuerwehrfrauen und -männer als Pendler tagsüber nicht in der Stadt arbeiten, wurde bei einer Sitzung der Zukunftswerkstatt vor einiger Zeit darauf hingewiesen. Die Stadt bevorzugt bereits nach Beachtung aller relevanter Kriterien bei Einstellungen BewerberInnen, die entweder einer Feuerwehr angehören oder sich verpflichten, einer Wehr beizutreten. Vereinbart wurde auch, dass während der Dienstzeiten die Mitarbeiter des Bauhofs Ölspuren beseitigen und so die Wehren entlasten. Bei einer Informationsveranstaltung für alle Mitarbeiter der Stadtverwaltung in Heldenbergen hat die Feuerwehrführung auf die schwierige Situation hingewiesen und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Im Anschluss haben sich 16 Mitarbeiter, davon fünf die bereits einer Wehr angehören, in eine Liste für die Tagesalarmbereitschaft eingetragen. Zudem wurde mit dem Personalrat eine entsprechende Dienstvereinbarung mit der Regelung der Dienstzeiten unterzeichnet. „Ich freue mich, dass eine ganze Reihe von MitarbeiterInnen die Situation erkannt und sich bereit erklärt hat, die Wehren bei der Tagesalarmbereitschaft zu unterstützen und bedanke mich ausdrücklich für dieses bürgerschaftliche Engagement“, stellte Bürgermeister Gerhard Schultheiß fest.