Es ist seit etwa 15 Jahren guter Brauch beim Kaninchenzuchtverein H 445 Ostheim, bedürftigen Mitbürgern zum Weihnachtsfest eine Freude zu machen. Deshalb stellen die Züchter seit Jahren geschlachtete und eingefrorene Kaninchen für den Festtagsbraten zur Verfügung, die vom Familienzentrum der Stadt an Familien verteilt werden, die sich normalerweise eine solche Spezialität nicht leisten könnten. Vorsitzender Gerd Kurz stellte bei der Übergabe der Kaninchen an Bürgermeister Gerhard Schultheiß und dem Ersten Stadtrat Rainer Vogel fest, dass die Züchterkollegen die Tiere gerne für Menschen spenden würden, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. In diesem Jahr hätte sich sogar ein Züchterfreund aus Laufach bei Aschaffenburg bereit erklärt, sich an der Aktion zu beteiligten, freute sich Gerd Kurz. Er fügte hinzu, dass die gespendeten Kaninchen einen Wert von rund 500 Euro darstellen würden, was Bürgermeister Schultheiß und Erster Stadtrat Vogel in ihren Dankesworten zu würdigen wussten. „Die Ostheimer Kaninchenzüchter sind mit der Spende von Naturalien an Bedürftige zu Weihnachten ein Vorbild für Nächstenliebe“, stellt der Rathauschef fest.