Gemeinsam mit der Jagdgenossenschaft Ostheim und dem Ortsbeirat Ostheim konnten zwei weitere ca. 300 m lange Blühstreifen entlang der Bonifatiusroute Richtung Eichen angelegt werden. Zahlreiche Insekten und Wildtiere profitieren von den neugeschaffenen Strukturen an den Wegrändern, sorgen diese doch für Nahrung und Unterschlupf, gerade in der blüten- und deckungsarmen Erntezeit. Gemeinsam mit Klaus Mehrling, Vertreter der Jagdgenossenschaft Ostheim und Ortsvorsteher von Ostheim, überzeugten sich Erster Stadtrat Rainer Vogel sowie Horst Körzinger und Bernd Siebel von der Bürgerstiftung Nidderau von der erfolgreichen Anlage der Blühflächen im Feld. In Zusammenarbeit mit den Landwirten wurde neben dem Friedhof in Ostheim eine weitere Blühfläche auf städtischem Grund angelegt. Diese Fläche lohnt es besonders über einen längeren Zeitraum zu beobachten. Die unterschiedlichen Blühzeitpunkte der Pflanzen sorgen für einen Farb- und Strukturwechsel auf der Fläche. Nicht nur naturschutzfachliche Funktionen erfüllen diese Flächen, sie dienen auch als Pufferbereich zwischen Wegen, Feldgehölzen und der angrenzenden Landwirtschaft.

„Erfreulicherweise nutzen viele Landwirt*innen die bestehenden Förderprogramme des Landes Hessen und der EU und legen vermehrt Blühstreifen oder Blühflächen in den Nidderauer Gemarkungen an. Verbunden mit dem späteren Mähen der Wegeränder und der Wiesen wird auch hier in Nidderau ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Biodiversität geleistet“ stellt erster Stadtrat Vogel erfreut fest.