Nidderau steht solidarisch zu den Menschen der Ukraine

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Seit Sonntag wird das Nidderauer Rathaus als Zeichen der Solidarität mit den vom russischen Angriffskrieg bedrohten Menschen der Ukraine in der Dunkelheit mit den Fahnen der ukrainischen Flagge beleuchtet.

Bürgermeister Andreas Bär dankt von ganzem Herzen den Nidderauerinnen und Nidderauern Moritz Stüve, Lukas Köppel, Steffen Bellinger, Tobias Köppel und Jessica Wolf für ihr großzügiges Angebot, die notwendige Technik samt Installation kostenfrei bereit zu stellen. „Die Aktion der 5 ist eine große Geste der Mitmenschlichkeit, die alles andere als selbstverständlich ist. Ganz herzlichen Dank und Respekt dafür!“, so Bär weiter, „Zunächst für die kommenden 7 Tage soll das Rathaus in blau und gelb beleuchtet werden.“

„Ende letzten Jahres verstarb im Alter von 99 Jahren meine Großmutter. Sie hat in ihrem Leben vieles erlebt. Ihre wichtigste Erfahrung und Botschaft an uns Enkel war stets, dass Krieg das Schlimmste auf Erden ist.“, so Bürgermeister Andreas Bär, „Auch wenn wir das Weltgeschehen von Nidderau aus nicht beeinflussen können, so wollen wir auf diesem Weg ein Zeichen setzen, dass wir in Herzen und Gedanken bei den Menschen der Ukraine sind. Wir hoffen mit ihnen auf ein schnelles, friedliches Ende der Kampfhandlungen.“

Die Nidderauer Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, in den kommenden Tagen in den Abendstunden zum innehalten, gedenken, beten und miteinander sprechen vor das beleuchtete Nidderauer Rathaus zu kommen, so Bär weiter. Auch Kerzen, Blumen und Briefe können am Baum vor dem Rathaus niedergelegt werden. Ebenso sind die Nidderauer Bürgerinnen und Bürger eingeladen, das Foto vom beleuchteten Rathaus als Zeichen ihrer Solidarität in den sozialen Medien zu teilen.