Güterverkehr auf der Strecke Hanau – Friedberg

Die Stadt Nidderau hat Rückmeldungen aus der Bürgerschaft erhalten, dass der Verkehr auf der Bahnlinie Hanau – Friedberg auch außerhalb der Baustellenfahrplansituation in den Osterferien sehr stark zugenommen hat. Es wird berichtet, dass ICEs fahren und das exponentiell mehr Güterverkehr auf der Strecke unterwegs ist. Auf Nachfrage bei der DB Netz AG teilte diese mit, dass sie bittet, die derzeitige Lärmsituation zu entschuldigen. Infolge von Bauarbeiten auf anderen Strecken müssen Verkehre umgeleitet werden. Besonders in den Osterferien wurden diverse Baumaßnahmen umgesetzt. Zwei Wochen war die Strecke zwischen Bad Vilbel und Frankfurt-West nur eingleisig befahrbar. Aufgrund der gleichzeitig wirkenden Totalsperrung der Tunnelstammstrecke in Frankfurt am Main (mit Zusatzverkehr auf den Fernbahngleisen zwischen Hanau und Frankfurt Süd) wurden viele Zugleistungen über Friedberg – Rauschwald – Kahl (Main) – Darmstadt-Kranichstein umgeleitet. Der identische Zustand wird in den 6 Wochen Sommerferien auftreten. Darüber hinaus wirken die Baumaßnahmen zum “4-gleisigen Ausbau S6” (Bad Vilbel – Frankfurt West) das ganze Jahr mit nächtlichen Eingleisigkeiten beziehungsweise Totalsperrungen. Die Hauptumleitungsstrecke ist dann leider die Strecke Hanau – Friedberg. Die DB Netz AG hat vollstes Verständnis für die Belange der Anlieger, doch leider sind Instandsetzungs- beziehungsweise Erneuerungsmaßnahmen unumgänglich.

 

Magistrat der Stadt Nidderau

25.04.2018

 

Rainer Vogel

Erster Stadtrat

 

 

Nidderauer STADTRADELN ab dem 1.Mai

Nidderau nimmt zum zweiten Mal an der Kampagne des Klima-Bündnis teil, welche dieses Jahr ihr 11. Jubiläum feiert. Jetzt heißt es: Radeln für ein gutes Klima! Interessierte können sich bis einschließlich 21.05.2018 unter www.stadtradeln.de/nidderau anmelden und ein Team gründen oder einem der aktuell 11 (!!!) Teams beitreten, um Kilometer für Nidderau zu sammeln. Somit steigen die Chancen für Nidderau auf die Siegertreppchen im deutschlandweiten Wettbewerb. Erster Stadtrat Rainer Vogel lädt alle herzlich zum STADTRADELN vom 01.05.2018 bis 21.05.2018 ein und eröffnet die Kampagne offiziell am Dienstag, 01.05.2018, 10.00 Uhr, auf dem großen Parkplatz (Bestattungswald) am westlichen Rand des Waldgebietes „Bürgerwald Windecken“ an der Kreisstraße 851 von Nidderau-Ostheim nach Nidderau-Eichen. Von dort aus können die zahlreichen 1. Mai Veranstaltungen in Nidderau erradelt werden. Mehr Informationen unter www.stadtradeln.de.

 

Magistrat der Stadt Nidderau

25.04.2018

 

Rainer Vogel

Erster Stadtrat

 

Amtliche Bekanntmachung – Bodenrichtwerte Stand zum 01.01.2018

Betrifft: Bodenrichtwerte Stand zum 01.01.2018

Der Gutachterausschuss für Immobilienwerte für den Bereich des Main-Kinzig-Kreises hat in seinen Sitzungen im Februar / März 2018 gemäß § 196 Baugesetzbuches (BauGB) in Verbindung mit § 14 der Hessischen Verordnung zur Durchführung des Baugesetzbuches (DVO-BauGB), in den jeweils gültigen Fassungen, die Bodenrichtwerte (durchschnittliche Lagewerte für Grund und Boden), ermittelt.

Die für den Bereich der Stadt Nidderau ermittelten Bodenrichtwerte liegen für die Dauer eines Monats zu jedermanns Einsicht öffentlich aus.

Ort der Auslegung: Stadtverwaltung Nidderau, Fachbereich Stadtentwicklung und Bauwesen, Am Steinweg 1, 1. Stock, Raum 18.

Öffnungszeiten: Montag: 8.00-12.00 Uhr und 16.00-18.30 Uhr, Dienstag: 8.00-12.00 Uhr, Donnerstag: 8.00-12.00 Uhr

Auslegungszeitraum: 30.04.2018 bis 31.05.2018

Seit Ende März werden die Bodenrichtwertdaten zur Übernahme für „Boris-Hessen“, ein Bodenrichtwertinformationssystem des Landes Hessen, aufbereitet.

Die Bodenrichtwerte 2018 können dann zeitnah unter www.boris.hessen.de von jedermann kostenfrei eingesehen werden.

 

Gutachterausschuss für Immobilienwerte für den Bereich des

Main-Kinzig-Kreises

Der Vorsitzende

gez. Dr. Andreas Schweitzer

 

Magistrat der Stadt Nidderau

25.04.2018

Gerhard Schultheiß

Bürgermeister

Schließ- und Öffnungszeiten des Nidderbades sowie der Sauna am 1. Mai und Christi Himmelfahrt:

Am Maifeiertag, Dienstag, 01.Mai 2018,

haben das Nidderbad und die Sauna geschlossen.

An Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 10. Mai 2018,

sind das Hallenbad und die Sauna wie folgt geöffnet:

 

                        Einlass                                 Badeschluss                      Betriebsende

 

Hallenbad    08:00 Uhr                             15:30 Uhr                             16:00 Uhr

                        bis 15:00 Uhr                     

 

Sauna           10:00 Uhr                             15:30 Uhr                             16:00 Uhr

                        bis 14:30 Uhr

 

Es wird um Beachtung gebeten, dass donnerstags nur die Damensauna geöffnet hat.

  

Nidderau, den 23.04.2018

Der Magistrat

der Stadt Nidderau

Gerhard Schultheiß

Bürgermeister

Auf geht’s zum Hoagascht- Hessisch Bayerisches Musikantentreffen

Das Heldenberger Saitenspiel lädt wieder Freunde alpenländischer Volksmusik zum 4. Musikanten– und Sängertreffen in Nidderau ein, einem sogenannten „Hoagascht“.

An diesem Volksmusikabend mit Gruppen aus verschiedenen Regionen Hessens und Bayerns wird echte, traditionelle Volksmusik gespielt und gesungen, unverstärkt und mitten unter dem Publikum. Mit heiterer Moderation wird durch das Programm geführt. Essen und Trinken halten Leib und Seele zusammen: Der Ostheimer Obst- und Gartenbauverein bietet typisch hessische und bayerische Spezialitäten an und sorgt mit der Dekoration für das richtige Ambiente.Als Gäste des Heldenberger Saitenspiels spielen auf: Die Freigerichter Alphornisten, das Nußberg-Duo, die Okarinen-Bienen, die Petersthaler Jodler, die Sunnblicker Geigenmusik. 26.5. 2018, 19:00 Uhr, Saalöffnung 18 Uhr, VVK 12,– €, AK 15,–€, VVK ab 1. November 2017, Eine Veranstaltung des Kulturbeirates der Stadt Nidderau. Unterstützt von der Kulturstiftung der Sparkasse Hanau

Klassik unter Sternen – Juwelen der Oper mit den Frankfurter Sinfonikern

21.07.2018, 20:00 – 23:30 Uhr

Ope(r)n Air Konzert

Streichquintett, Klavier und Moderator des Ensembles der Frankfurter Sinfoniker. Solisten: Maryna Zubko (Sopran) und Theodore Browne (Tenor); Moderation Rainer Zagovec

Zwei bereits in jungen Jahren ausgezeichnete Künstler präsentieren Ihnen die Juwelen der Oper in allen nur denkbaren Facetten. Die gebürtige Ukrainerin Maryna Zubko besticht durch ihre Vielseitigkeit als Sopranistin. Der in Großbritannien geborene Sohn englischer und südafrikanischer Eltern Theodore Browne wuchs in Deutschland auf, eine schöne internationale Mischung. Gepaart mit seinem ausgefeilten Repertoire im Tenorfach singen beide Solisten Juwelen der Oper.

Die immer wieder beliebten Frankfurter Sinfoniker begleiten als Quintett die Arien mit den bekannten OpernMelodien.

Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in der Kultur- und Sporthalle in Nidderau-Heldenbergen statt. Der Caterer Christian Holle sorgt für das leibliche Wohl. Unterstützt vom Kultursommer Main-Kinzig-Fulda und der Sparkassen Kulturstiftung Hessen Thüringen und der Kulturstiftung der Sparkasse Hanau.

VVK 25.- €, AK 28.- €, VVK ab 1. Oktober 2017

Amtliche Bekanntmachung – Planfeststellung gemäß § 33 Hessisches Straßengesetz (HStrG) i. V. m. §§ 72 ff. Hessisches Verwaltungsverfahrensgesetz (HVwVfG

FB 60 Herr Schomburg/en

Planfeststellung gemäß § 33 Hessisches Straßengesetz (HStrG) i. V. m. §§ 72 ff. Hessisches Verwaltungsverfahrensgesetz (HVwVfG);

Ausbau der freien Strecke der Landesstraße 3009 (L 3009) mit Herstellung eines Rad- und Gehweges zwischen der Gemeinde Schöneck,

OT Kilianstädten und der Stadt Nidderau, ST Windecken – Main-Kinzig-Kreis – zwischen Netzknoten 5819 104 und Netzknoten 5719 051 von km 0,196 bis km 2,228

hier:   Anhörungsverfahren

Für das o. a. Bauvorhaben hat Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement Gelnhausen die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens beantragt.
Gegenstand des Vorhabens ist insbesondere

  • der Ausbau der freien Strecke der Landesstraße 3009 (L 3009) mit
  • Herstellung eines Rad- und Gehweges zwischen der Gemeinde Schöneck,
    OT Kilianstädten und der Stadt Nidderau, ST Windecken – Main-Kinzig-Kreis –
    zwischen Netzknoten 5819 104 und Netzknoten 5719 051 von km 0,196 bis km 2,228 einschließlich
  • Kurvenverbesserungen durch Verlassen der bestehenden Trasse bei Bau-km 0+280 bis Bau-km 1+580 und bei Bau-km 1+080 bis Bau-km 1+540,
  • der Errichtung eines Kreisverkehrsplatzes bei Bau-km 0+767 zum Anschluss der Otto-Hahn-Straße an die L 3009 als Ersatz für den bestehenden Knotenpunkt,
  • im Trassenverlauf vorgesehene landschaftspflegerische Maßnahmen und
  • weitere trassenferne Kompensationsmaßnahmen in der Gemarkung Kilianstädten, Flur 33 Flurstück-Nrn. 18 und 21.

Für das Vorhaben besteht keine Verpflichtung zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung gemäß § 33 Abs. 3 S. 3 HStrG. Die Feststellung wird auf der Homepage des Staatsanzeigers des Landes Hessen der Öffentlichkeit bekanntgegeben.

Für das Bauvorhaben einschließlich der landschaftspflegerischen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen werden Grundstücke in der Gemarkung Schöneck-Kilianstädten und Nidderau-Windecken beansprucht.

Der Plan (Zeichnungen und Erläuterungen) liegt in der Zeit vom Mai 2018 bis einschließlich 6. Juni 2018 im Rathaus der Stadt Nidderau, Am Steinweg 1, 61130 Nidderau, 1.Stock, Zimmer-Nr.: O.20 während den Öffnungszeiten Mo. 8.00-12.00 Uhr und 16.00–18.30 Uhr, Di. 8.00-12.00 Uhr und Do. 8.00-12.00 Uhr zu jedermanns Einsichtnahme aus. Die Einsichtnahme kann auch nach telefonischer Vereinbarung außerhalb der Öffnungszeiten

Di. 14.00-16.00 Uhr, Mi. 8.00-12.30 Uhr und 14.00-16.00 Uhr oder Do. 14.00-16.00 Uhr erfolgen.

Zudem werden diese Bekanntmachung und der Plan im Internet auf der Homepage des Regierungspräsidiums Darmstadt (https://rp-darmstadt.hessen.de, Rubrik: Presse/ Öffentliche Bekanntmachungen, Unterpunkt „Verkehr“) veröffentlicht; maßgeblich ist jedoch der Inhalt der zur Einsicht ausgelegten Unterlagen (§ 27a Abs. 1 HVwVfG).

  1. Alle, deren Belange durch das Vorhaben berührt werden, können sich bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, das ist bis zum 20. Juni 2018 (maßgeblich ist der Tag des Eingangs der Einwendung, nicht das Datum des Poststempels), beim Regierungspräsidium Darmstadt (Anhörungsbehörde), Dezernat III 33.1, Wilhelminenstraße 1 – 3, 64283 Darmstadt (Postanschrift: Regierungspräsidium Darmstadt, 64278 Darmstadt), bei der Gemeinde Schöneck oder der Stadt Nidderau Einwendungen gegen den Plan schriftlich oder zur Niederschrift erheben. Vereinigungen im Sinne des § 73 Abs. 4 S. 5 HVwVfG können ebenfalls innerhalb dieser Frist eine Stellungnahme abgeben.Mit Ablauf der oben genannten Frist sind für die Dauer des Verwaltungsverfahrens alle Äußerungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen (§ 73 Abs. 4 Satz 3 HVwVfG i. V. m. § 7 Abs. 4 und § 1 Abs. 1 Nr. 1 des Umweltrechtsbehelfsgesetzes). Diese Rechtsfolge gilt auch für Stellungnahmen der Vereinigungen im Sinne des § 73 Abs. 4 Satz 5 HVwVfG.Es wird darauf hingewiesen, dass Einwendungen mit Blick auf die materielle Präklusion nach § 73 Abs. 4 Satz 3 HVwVfG auch dann erhoben werden müssen, wenn zuvor eine Beteiligung im Rahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 25
  2. Abs. 3 HVwVfG stattgefunden hat.
  3. Bei Einwendungen, die von mehr als 50 Personen auf Unterschriftslisten unterzeichnet oder in Form vervielfältigter gleichlautender Texte eingereicht werden, (gleichförmige Eingaben), ist auf jeder mit einer Unterschrift versehenen Seite ein Unterzeichner mit Namen, Beruf und Anschrift als Vertreter der übrigen Unterzeichner zu benennen. Andernfalls können diese Einwendungen unberücksichtigt bleiben.
  4. Die Einwendung muss den Namen und die Anschrift der Einwenderin bzw. des Einwenders lesbar enthalten und den geltend gemachten Belang sowie das Maß der befürchteten Beeinträchtigung erkennen lassen und unterschrieben sein. E-Mails ohne qualifizierte elektronische Signatur erfüllen das Schriftformerfordernis nicht.
  5. Diese ortsübliche Bekanntmachung dient auch der Benachrichtigung der Vereinigungen nach § 73 Abs. 4 Satz 5 HVwVfG von der Auslegung des Plans.
  6. Nach Ablauf der Einwendungsfrist kann die Anhörungsbehörde die rechtzeitig erhobenen Stellungnahmen und Einwendungen erörtern (§ 73 Abs. 6 S. 1 HVwVfG).

Die Erörterung kann auf bestimmte Einwender und Behörden und auf bestimmte entscheidungserhebliche Einwendungen sowie Stellungnahmen und Gutachten von Behörden und Sachverständigen beschränkt werden. Soweit eine Erörterung nur mit bestimmten Einwendern und Behörden erfolgen soll, werden diese mindestens eine Woche vorher schriftlich benachrichtigt. Im Übrigen wird der Termin der Erörterung mindestens eine Woche vorher ortsüblich bekannt gemacht (§ 73 Abs. 6 S. 3 bis 5 HVwVfG). Ferner werden diejenigen, die rechtzeitig Einwendungen erhoben haben, bzw. bei gleichförmigen Einwendungen der Vertreter, von dem Termin gesondert benachrichtigt (§ 17 HVwVfG). Sind mehr als 50 Benachrichtigungen vorzunehmen, so können sie durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden.

Die Vertretung durch einen Bevollmächtigten ist möglich. Die Bevollmächtigung ist durch eine schriftliche Vollmacht nachzuweisen, die zu den Akten der Anhörungsbehörde zu geben ist.

Bei Ausbleiben eines Beteiligten in dem Erörterungstermin kann auch ohne ihn verhandelt werden. Das Anhörungsverfahren ist mit Abschluss des Erörterungstermins beendet.

Der Erörterungstermin ist nicht öffentlich.

  1. Durch Einsichtnahme in die Planunterlagen, Erhebung von Einwendungen und Stellungnahmen, Teilnahme am Erörterungstermin oder Vertreterbestellung entstehende Kosten werden nicht erstattet.
  2. Entschädigungsansprüche, soweit über sie nicht in der Planfeststellung dem Grunde nach zu entscheiden ist, werden nicht in dem Erörterungstermin, sondern in einem gesonderten Entschädigungsverfahren behandelt.
  3. Über die Einwendungen und Stellungnahmen wird nach Abschluss des Anhörungsverfahrens durch die Planfeststellungsbehörde (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung entschieden. Die Zustellung der Entscheidung (Planfeststellungsbeschluss) an die Einwender und diejenigen, die eine Stellungnahme abgegeben haben, kann durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden, wenn mehr als 50 Zustellungen vorzunehmen sind.
  4. Vom Beginn der Auslegung des Planes treten die Ausbaubeschränkungen nach § 23 Abs. 5 HStrG und die Veränderungssperre nach § 34 HStrG in Kraft.

Regierungspräsidium Darmstadt
Az: III 33.1 – 66 a 04/01 (3) – 1/17

Nidderau, 17.04.2018

Magistrat der Stadt Nidderau

Gerhard Schultheiß

Bürgermeister

Großzügige Spenden für Bandkeramisches Haus und Pflanzspirale

Ferdinand Hack ist ein Selfmademan wie er im Buche steht. Der gebürtige Offenbacher, der im Alter von drei Jahren mit seinen Eltern nach Windecken zog, fasste nach seiner abgeschlossenen Ausbildung als Holzfachkaufmann zusammen mit seiner Frau den Entschluss, sich mit einem Baustoffhandel selbstständig zu machen. Viele glaubten nicht an einen Erfolg, berichtete der inzwischen 85-Jährige, doch trotz großer Konkurrenz setzte sich Hack durch. Ein Handel mit Holz, ein Betonwerk, ein großer Fachmarkt für Bau- und Gartenbedarf und ein Solarpark kamen im Laufe der Jahre als weitere Geschäftsfelder hinzu. „Angefangen habe ich mit einem VW-Käfer und einem kleinen Anhänger, so habe ich meine Kunden beliefert“, erinnert sich Ferdinand Hack. Inzwischen hat die nächste Generation die Firma übernommen und Hack, der 2013 die Bürgerplakette der Stadt Nidderau für besondere Verdienst verliehen bekommen hat, sieht sich weiterhin seiner „Heimatstadt“ verpflichtet. „Ich möchte etwas zurückgeben“, so sein Credo.

Deshalb ist Ferdinand Hack schon seit Jahren bereit, sich mit großzügigen Spenden an wichtigen Projekten wie zum Beispiel der Gründung der Bürgerstiftung Nidderau zu beteiligen. Aktuell hat der Gönner dem Verein für Vor- und Frühgeschichte im Unteren Niddertal 10 000 Euro zur Verfügung gestellt, um das Projekt „Bau eines Bandkeramikerhauses am Windecker Hexenturm“ anschieben zu können. Die ersten Stämme für das Haus, berichtete Vereinsgeschäftsführerin Dr. Britta Ramminger, seien bereits gefällt, noch fehlen aber weitere Sponsoren, um das auf 50 000 Euro Kosten (Spendenkonto VVFN e.V., Frankfurter Volksbank, IBAN: DE46 5019 0000 4101 1701 66, Verwendungszweck: Projekt Museale Rekonstruktion) geschätzte Projekt realisieren zu können.

Ein beliebtes Fotomotiv für Hochzeitspaare aber auch ein Hingucker für Besucher ist die Buchsbaum-Pflanzspirale vor dem Rathaus. Jetzt hat der Bauhof aber endgültig den Kampf gegen den Buchsbaumzünsler verloren, ein aus Asien eingeschleppter Schädling, der auch in vielen privaten Gärten große Schäden hinterlassen hat. Ferdinand Hack hat von dem Dilemma gehört und der Stadt ebenfalls 10 000 Euro für einen Ersatz zur Verfügung gestellt, freute sich Bürgermeister Gerhard Schultheiß bei einem Besuch des Gönners im Rathaus.

Spielplatzfeste in allen Nidderauer Stadtteilen

Der Fachdienst Kinder- und Jugendförderung der Stadt Nidderau sorgt auch in diesem Jahr auf den Spielplätzen aller Stadtteile für Spaß, Action und gute Laune!

Für Kinder von 3 bis 12 Jahren und ihren Eltern wird ein buntes und abwechslungsreiches Programm geboten. Gestartet wird am Montag, den 07. Mai mit einem Spielefest auf dem Spielplatz Bahnhofstraße in Heldenbergen, weiter geht es am 08. Mai in Windecken, Spielplatz Höhenstraße und am 09. Mai in Erbstadt, Spielplatz Pfaffenhof. Am 14. Mai geht es in Eichen auf dem Spielplatz Höchster Straße rund und das letzte Spielplatzfest für dieses Jahr findet am 15. Mai in Ostheim auf dem Spielplatz Jahnstraße statt.

Von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr sorgen die Hüpfburg, verschiedenste Großspiele und Spielsachen sowie ein Schminkstand für einen bunten und erlebnisreichen Nachmittag. Damit bei all den Aktivitäten die nötige Energiezufuhr nicht zu kurz kommt, gibt es neben Kuchen und Getränke auch Würstchen vom Grill.

Bei starkem Regen müssen die Spielplatzfeste leider ausfallen. Nähere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 06187-291819.

Nidderau zum zweiten Mal Landessieger bei “Ab in die Mitte”

„Nidderau – ein Platz an der Sonne“

Die Stadt Nidderau hat sich bei der zweiten Teilnahme des Wettbewerbs „Ab in die Mitte – Die Innenstadt-Offensive Hessen“ mit seinem Konzept „Nidderau – ein Platz an der Sonne“ erneut unter die 14 Landessieger eingereiht und den beantragten Zuschuss von 7000 Euro gewonnen. Zudem wurde dem Jugendhaus „Blauhaus“ vom Sponsor Rinn Beton- und Natursteine ein tonnenschwerer Sitzstein als Sonderpreis gespendet.

Im Kurhaus von Bad Camberg fand die Abschlussveranstaltung und Siegerehrung von „Ab in die Mitte“ statt. Nach 2017 hatte sich die Stadt zum zweiten Mal beteiligt. Das Motto 2018 „Mein Lieblingsort mit Wohlfühlklima“ passte nach Ansicht von Bürgermeister Gerhard Schultheiß und seinen Verwaltungsmitarbeitern bestens zu der geplanten Grünachse in der Neuen Mitte, die den Stadtplatz mit dem renaturierten Landwehrgraben verbindet, und dem kurz vor der Fertigstellung stehenden Freizeitpark Allee Süd. Vor dem Hintergrund, dass Nidderau eine der sonnenreichsten Städte Hessen ist, hatten die Verantwortlichen im Rathaus für die Bewerbungsunterlagen den Titel „Nidderau – ein Platz an der Sonne“ gewählt.

Jede der 24 teilnehmenden Städte und Gemeinden hatte ein Bewerbungsvideo einzureichen und hier kommt der Fachdienst Kinder- und Jugendförderung ins Spiel. Leiter Holger Nix und die Mitarbeiterinnen Burcin Zeybek sowie Teresa Reitz erarbeiteten mit 15 bis 20 Besuchern des Jugendhauses „Blauhaus“ über einen Zeitraum von fast acht Wochen ein Bewerbungsvideo, das nicht nur die Bewerbungsunterlagen stützend flankierte, sondern der Einrichtung auch noch den Sonderpreis eines markanten Sitzsteins einbrachte, der demnächst angeliefert wird.

Im Kurhaus von Bad Camberg bat Moderator Tobias Hagen Bürgermeister Gerhard Schultheiß als einen der wenigen Repräsentanten der letztjährigen Gewinnerkommunen auf das Rote Sofa auf der Bühne und befragte den Rathauschef unter dem Motto „Best Practice“ zum Projekt „Neue Mitte“, mit dem Nidderau im vergangenen Jahr punkten konnte. Schultheiß umriss den schleichenden Niedergang des Einzelhandelsangebotes in den Ortsmittelpunkten von Windecken und Heldenbergen schon vor der Realisierung der Neuen Mitte.

Die Schaffung einer Neuen Mitte gegenüber der bestehenden Achse vom Rathaus bis zur Bertha-von-Suttner Schule, die lange Planungsphase und letztlich die Umsetzung mit der Schließung der Lücke mit dem Nidder Forum für Handel, Gewerbe und Gastronomie, der Wohnbebauung in Passivhausstandard mit dem zentralen Stadtplatz für Freizeit und Feste, sei alle Mühen über 16 Jahre hinweg wert gewesen. Die Kaufkraftverluste und Abwanderung von Kunden in andere Kommunen seien gestoppt und umgekehrt worden, nun ist Nidderau ein Fixpunkt in der Region.

Schultheiß hob im Gespräch mit Hagen hervor, dass sich durch die Neue Mitte die Lebensqualität weiter verbessert habe, Nidderau noch attraktiver für Neubürger geworden sei was auch beweise, dass sämtliche Bauplätze in diesem Gebiet bereits verkauft bzw. reserviert seien. Mit der demnächst entstehenden Grünachse werde eine durchgehende Verbindung vom Gebiet Allee Süd über den Stadtplatz bis in die Nidderauen geschaffen, in den Augen des Bürgermeisters ein zukünftiger „Lieblingsort mit Wohlfühlklima“.

Diese Bezeichnung verdiene bereits vor seiner offiziellen Eröffnung auch der neue Freizeitpark Allee Süd, der mit seinen vielfältigen Spiel- und Sportangeboten schon heute stark frequentiert werde. “Mit Angeboten für alle Altersklassen haben wir einen Steinwurf von der Neuen Mitte entfernt ein weiteren ‚Lieblingsort mit Wohlfühlklima‘ geschaffen“, legte der Bürgermeister überzeugend dar, „wo die Bürger die Sonne genießen können und Plätze für Sport, Spiel und Erholung vorfinden.“

Die schlüssigen Bewerbungsunterlagen in Verbindung mit dem pfiffigen Bewerbungsvideo überzeugten auch die fachkundige und kritische Jury des Wettbewerbs „Ab in die Mitte“ und so gehört Nidderau in diesem Jahr erneut zu den 14 Siegerkommunen, deren Vertretern Staatsministerin Priska Hinz, Chefin des Hessisches Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, die Preise überreichte. Die Bewerbung Nidderaus lobte die Ministerin als beispielhafte Integration von Grünzügen in die Stadtmitte und erwähnte ausdrücklich den positiven Effekt auf das Kleinklima. Grünachse und Freizeitpark böten den Bürgern Rückzugs- und Erholungsorte in unmittelbarer Umgebung ihrer Wohnorte, das sei in vielen Kommunen nicht mehr die Regel, das Nidderauer Konzept sei beispielhaft.

Bei der Preisverleihung, zu der auch Corinna Wagner (Fachbereichsleiterin Innere Verwaltung), Steffen Schomburg (Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Bauwesen), Holger Nix, Burcin Zeybek und Teresa Reitz von der Kinder- und Jugendpflege, mit nach Bad Camberg gekommen waren, betonte Bürgermeister Schultheiß, nach der erfolgreichen Bewerbung im Vorjahr „wollten wir es in diesem Jahr noch einmal wissen“, was ja auch gelungen sei. Die Stadt werde mit der zweimaligen Auszeichnung als Landessieger zum „Serientäter“. Die beantragten 7000 Euro flössen in verschiedene Aktionen wie das Stadtplatzfest, das Familienspielfest, den Erlebnistag im Nidderbad u. a. und für den Sonderpreis, die stylische Betonsitzschale „Blütentraum“, werde man einen attraktiven Platz am „Blauhaus“ finden. „Im Übrigen könne Nidderau stolz auf diese erneute Auszeichnung sein. Man wertschätze von höherer Stelle sehr treffend, wie sich unsere „Lebendige Stadt mit Geschichte“ für die Zukunft aufgestellt habe“, bemerkte Schultheiß abschließend, der auch allen beteiligten MitarbeiterInnen ausdrücklich für ihr Engagement dankte.

Bürgermeister Gerhard Schultheiß im Gespräch mit Moderator Tobias Hagen und der Stadtentwicklerin von Oberursel auf der Bühne des Bad Camberger Bürgerhauses.

Bei der Siegerehrung (von links): Bürgermeister Gerhard Schultheiß, Moderator Tobias Hagen, Steffen Schomburg, Ministerin Priska Hinz, Corinna Wagner, Holger Nix, Burcin Zeybek, Teresa Reitz und zwei Jurymitglieder.

Probesitzen auf dem Sonderpreis „Blütentraum“ (von links). Teresa Reitz, Burcin Zeybek und Corinna Wagner. Dahinter stehend (von links): Holger Nix, Steffen Schomburg, Rinn-Geschäftsführer Gerhard Laubinger und Bürgermeister Gerhard Schultheiß.