In der Stadt gibt es eine Warteliste mit den Namen von über 230 Bürgern, die Anspruch auf preisgünstigen Mietwohnraum haben. Deshalb ist die Verwaltung derzeit mit Unterstützung der landeseigenen Hessischen Landgesellschaft auf der Suche nach Partnern, die auf geeigneten Grundstücken über das gesamte Stadtgebiet verteilt bereit sind, sozial verträgliche und mietpreisgünstige Wohnungen zu bauen, um so der Daseinsvorsorge für alle Bürger nachzukommen. „Unter den Wohnungssuchenden sind viele junge Familien, Alleinstehende und Rentner, die sich die Mieten auf dem freien Wohnungsmarkt nicht leisten können“, merkte Bürgermeister Gerhard Schultheiß an, „lediglich 12 Wohnungssuchende sind Menschen, die als Flüchtlinge anerkannt sind und deshalb Wohnberechtigungsscheine erhalten.“ Der Rathauschef kündigte an, wenn geeignete Grundstücke gefunden sind, mit den Bürgern in einen Dialog einzusteigen, bei dem sachliche Argumente ausgetauscht werden sollen. Da auch in absehbarer Zeit die Flüchtlingsunterkunft in der Liebigstraße in Heldenbergen aufgelöst werden soll, kommt auf die Stadt die weitere Aufgabe zu, die Bewohner über das Stadtgebiet verteilt „integrativ einzugliedern“. Ein nicht einfaches Unterfangen, bei dem Bürgermeister und Verwaltung auf die Hilfe und Mitarbeit der Bürger setzen.

Einmal im Jahr sollen die Bürger die Gelegenheit haben, den Reichtum der Kulturdenkmäler ihrer Region kostenfrei zu besichtigen und sich umfassend über die Ziele und die Arbeitsweise der Denkmalpflege zu informieren. Am 8. September 2019 steht der Tag des offenen Denkmals bundesweit unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur”. Mit dem Motto lädt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Bauhauses dazu ein, den Blick auf alle revolutionären Ideen oder technischen Fortschritte über die Jahrhunderte zu richten und darauf, wie diese neue Kunst- und Baustile herbeiführten und somit ein Zeitzeugnis der gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Gegebenheiten darstellen. Unabhängig von Denkmalgattung, Zeit und Ort – Umbrüche sind überall zu finden.

In der Stadt werden an diesem Tag das ehemalige Pfarrhaus an der Windecker Stiftskirche von 15 bis 18 Uhr und der Bürgerhof in Ostheim von 14 bis 18 Uhr ihre Tore für interessierte Besucher öffnen. Der Verein für Vor- und Frühgeschichte im unteren Niddertal e.V. öffnet seine archäologische Schausammlung in der Mittelburg 10 von 18 bis 21 Uhr zu einem themenbezogenen Rundgang.

Im Pfarrhaus finden zu jeder vollen Stunde Führungen (15, 16 und 17 Uhr) statt. Der Heimat- und Geschichtsverein Ostheim lädt von 14.00 bis 18.00 Uhr zum Museumscafe und zu Führungen in das „Dorfmuseum Ostheim im Bürgerhof“ ein. Zur musikalischen Unterstützung spielt der Posaunenchor Ostheim. Außerdem wird das das neue Ostheim-Buch „Aalt Uusthem – Historische Spuren aus der Steinzeit und dem Mittelalter“, über die frühere Besiedelung aus der Ostheimer Gemarkung, vorgestellt.

Weitere Infos unter https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/besucher/programm/

Amtliche Bekanntmachung

Erstmals für das Jahr 2006 wurden durch die Stadt Nidderau Kulturpreise ausgeschrieben. Der Kulturförderpreis wird jährlich vergeben, der Kulturpreis alle zwei Jahre. Zur Nachwuchsförderung junger Künstler werden Personen oder Gruppen gesucht, die in allen Sparten der kulturellen Äußerungsmöglichkeiten wie Musik, Tanz, Theater, Kunst, Film, Literatur etc. bereits mit ihrer Kunst in der Öffentlichkeit in Erscheinung getreten sind und deren Talente berechtigte Hoffnung auf ihre künstlerische Weiterentwicklung erkennen lassen. Der Preis von 500 € für den Kulturförderpreis und 1000.- € für den Kulturpreis wird im Rahmen des Neujahrsempfangs der Stadt Nidderau am 12. Januar 2020 verliehen. Die Stadt Nidderau bittet um aussagekräftige Bewerbungen. Aufgerufen sind daher auch die unterrichtenden Personen aller kulturellen Fachrichtungen junge Talente aus Theater, Gesang, Kunst und Film und benachbarten Sparten vorzuschlagen. Für den Kulturpreis sollte der Vorschlag Personen oder Gruppen und Vereinigungen mit außergewöhnlichem Engagement und herausragender künstlerischer Leistung beinhalten. Vorschlagsberechtigt sind alle Bürger, Vereine, Schulen und kulturelle Initiativen der Stadt Nidderau. Die schriftlichen Vorschläge müssen die biografischen Lebensdaten und eine detaillierte Begründung enthalten, in dem die besonderen Leistungen dargestellt werden. Die Vorschläge können schriftlich bis zum 22. November 2019 an die Kulturpreisjury der Stadt Nidderau, Bürgermeister Schultheiß, Am Steinweg 1,61130 Nidderau, oder per E-Mail unter: info@nidderau.de eingereicht werden.

Im Zeitraum vom 09.09. bis voraussichtlich 13.09.2019, werden aufgrund von Fahrbahnschäden in Höhe der Erfurter Straße 1 Straßenreparaturen durchgeführt. Hierfür wird der oben genannte Straßenbereich für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Für die Erfurter Straße ab Haus Nr.: 1, Dresdener Ring, Rostocker Straße, Weimarer Straße, Jenaer Straße, Eisenacher Straße und Chemnitzer Straße wird über den Wirtschaftsweg „Über der Leimenkaute“ eine Zufahrtsmöglichkeit zur Ostheimer Straße in Höhe Viadukt geschaffen. Die Umleitung ist ausgeschildert. Die Anfahrt der Müllfahrzeuge und Rettungsdienste zu den Grundstücken ist über die ausgewiesene Umleitungsstrecke gewährleistet, es besteht keine Wendemöglichkeit im Baustellenbereich.

Im Zeitraum vom 19.08.2019 voraussichtlich bis 30.08.2019 werden im Winner Weg in der Höhe Waldstraße Kanal- und Kanalanschlussarbeiten durchgeführt. Hierzu ist eine Vollsperrung des Straßenabschnitts erforderlich. Der Anliegerverkehr ist bis zur Baustelle zugelassen. Eine Umleitung wird eingerichtet und erfolgt von der Waldstraße aus über Winner Weg, entlang des Jugendzentrums und des Feldweges parallel zum Sperrbereich in beide Fahrtrichtungen. Die Anwohner im direkten Bereich der Baustelle werden höflichst gebeten, während der Bauzeit ihre Fahrzeuge in den umliegenden Straßen abzustellen, um einen reibungslosen Ablauf der Baumaßnahme zu gewährleisten.

Im Ortsteil Erbstadt werden in den kommenden Wochen ein Teil der Feldwege instandgesetzt. Dazu werden zur Vorbereitung der Reparatur die Bankette (Seitenstreifen) abgeschoben und im Nachgang werden die betroffenen Feldwege im Spritzgussverfahren wiederhergestellt. Die Bankette werden nach Abschluss der Arbeiten mit entsprechenden standortgerechten Saatgutmischungen wieder angesät.
In diesem Zusammenhang möchte der Magistrat der Stadt darauf hinweisen, dass einige Banketteflächen von den jeweiligen Bewirtschaftern mit bearbeitet wurden. Die Bankette dienen u. a. der Ableitung des Oberflächenwassers und dem Begegnungsverkehr als Ausweichflächen, vor allem dienen sie bei entsprechendem Bewuchs vielen Insekten und Tieren als Rückzugsort und Nahrungsgrundlage. Bei der Bestellung der Ackerflächen ist daher auf die Einhaltung der Flurstückgrenzen zu achten.

In der Gemarkung Erbstadt und Windecken werden in den kommenden Wochen Verkehrssicherungsmaßnahmen durchgeführt. Eine Vielzahl von Bäumen hat der trockene Sommer 2018 und die Hitzeperiode 2019 geschadet. Zudem werden im Bereich der Nidder Instandsetzungsarbeiten an den Durchlassbauwerken durchgeführt.

Am Montag, den 12.08.2019 ab 12.00 Uhr, sowie Dienstag, den 13.08.2019 ganztags ist das Bürgerbüro der Stadtverwaltung Nidderau aufgrund eines Personalengpasses geschlossen. Am Mittwoch, den 14.08.2019 ist das Bürgerbüro wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

Das Hallenbad wird ab Montag, 02.09.2019 bis voraussichtlich 07.10.2019 für notwendige Arbeiten an der Wasseraufbereitung, der Modernisierung der Duscharmaturen den dazugehörenden Versorgungsleitungen sowie für die jährlichen Grundreinigungs- und Wartungsarbeiten geschlossen.

Ab dem 16.09.2019 bis voraussichtlich 07.10.2019 bleibt die Saunaanlage ebenfalls für die jährlichen Grundreinigungs- und Wartungsarbeiten geschlossen.

Das Freibad ist bis zum Ende der diesjährigen Sommersaison bis einschließlich 15. September geöffnet.

In den Sommerferien hat das Hallenbad auch dienstags und mittwochs bis 20:00 Uhr geöffnet.

Die Stadt hat das geplante Mischgebiet jenseits der B521 in Eichen bei der Bauland-Offensive Hessen, einer Tochter der Nassauische Heimstätten/Wohnstadt angemeldet. „Im Auftrag des Landes Hessen wird das Unternehmen eine Machbarkeitsstudie anfertigen, die als Grundlage für das weitere Vorgehen dienen soll“, berichtet Bürgermeister Gerhard Schultheiß. Die Bauland-Offensive des Landes hat das erklärte Ziel hat, weiteren Wohnraum zu schaffen. Bereits in Arbeit sind Studien für das Gebiet Mühlweide rechts hinter dem Ortsausgang von Ostheim in Richtung Windecken und ein Areal zwischen den Wohngebieten Allee-Mitte und Allee-Nord in Heldenbergen. Auch dort sollen die Voraussetzungen für eine Bebauung im Auftrag der Stadt untersucht werden.

Die Stadt Nidderau wird im Stadtteil Eichen neben dem Friedhof vier Bauplätze erschließen und zum Verkauf anbieten. Die Bauplatzgrößen betragen zwischen 300 bis 450 Quadratmeter. Die Baupreisfestsetzung ist durch die Stadtverordnetenversammlung noch nicht erfolgt. Trotzdem werden laut Bürgermeister Gerhard Schultheiß Interessenten aus dem Stadtteil Eichen gebeten, bis zum 31. Oktober eine Interessenbekundung unter der Anschrift: Magistrat der Stadt Nidderau, Am Steinweg 1, 61130 Nidderau, einzureichen, damit die Verwaltung den Gremien über die Bewerberlage berichten kann.