Neu: Mobile Schadstoffannahme und Abfallkalender 2019

Aus technischen Gründen erfolgt die mobile Schadstoffannahme ab Januar 2019 teilweise an neuen Standplätzen: in Heldenbergen in der Büdinger Straße (Ecke Robert-Bosch-Straße), in Eichen in der Straße „Im Wiesengrund“ und in Erbstadt in der Bönstädter Straße vor der Mehrzweckhalle. Die Standplätze in Windecken und Ostheim bleiben unverändert. Weitere Informationen über die mobile Schadstoffannahme finden sich auf der Rückseite des Abfallkalenders.

Die Verteilung der Abfallkalender erfolgte auch in diesem Jahr wieder durch die Deutsche Post und wurde im Laufe der Woche abgeschlossen. Wer bisher noch keinen Abfallkalender erhalten hat, kann sich gern bei der Abfallberatung melden (299-181). Zusätzliche Exemplare für das Treppenhaus o. ä. können aus dem Internet heruntergeladen werden, sie stehen dort unter www.nidderau.de als PDF-Datei zur Verfügung. Die Abfuhrtermine in der ersten Kalenderwoche: 02.01.2019: Ostheim (Restmüll und Verpackungsabfälle); 03.01.2019: Windecken und Erbstadt (Restmüll). Auch der beliebte online-Erinnerungsservice über den nächsten Abfuhrtermin wird wieder rechtzeitig zum Jahreswechsel aktualisiert. Die Erinnerung per SMS stellt der Hersteller zum 31.03.2019 ein. Alle Nutzer werden automatisch rechtzeitig über eine SMS benachrichtigt. Die Erinnerung per Email kann weiterhin genutzt werden.

Stadt- und Bürgerwald sind Wirtschaftsfaktoren für die Stadt

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„Spaziergänger, Jogger und Radfahrer sollten sich unbedingt von den Gebieten im Stadt- und Bürgerwald fernhalten, die wegen Baumfällarbeiten derzeit und in den nächsten Wochen deutlich sichtbar mit Hinweisbändern gesperrt sind. Es besteht akute Lebensgefahr“, beschwor Revierförster Udo Kaufmann potenzielle Waldbesucher. Bürgermeister Gerhard Schultheiß und Stephan Willems, bei Hessen Forst als Produktionsleiter für die Holzvermarktung zuständig, konnten diesen Appell bei einer Rundfahrt nur bekräftigen. Welche Gefahr vom Baumfällen ausgehen kann, demonstrierten zwei Waldarbeiten an einer etwa 30 Meter hohen Buche, die gezielt quer auf einem Waldweg niederging. Die Fällarbeiten im Winter sind Teil der Waldbewirtschaftung nach einem Zehn-Jahres-Plan, bei der pro Hektar etwa zehn Prozent des Bestands von etwa 300 Bäumen eingeschlagen werden, erläuterte Kaufmann, der seit 25 Jahren den Nidderauer Wald betreut.

Dass richtige Waldbewirtschaftung auch gute Erträge einfahren kann, zeigte sich an anderer Stelle, wo Eichenstämme auf ihren Abtransport warten. „Diese Stämme mit Premiumqualität. Vor allem zur Herstellung von hochwertigem Furnier wurden sie per Submission zu Preisen bis zu 1200 Euro pro Festmeter verkauft“, berichtete Stephan Willems. 40 bis 50 Anbieter hatten sich zuvor die Stämme vor Ort angesehen und ihre Gebote abgegeben, von denen das lukrativste den Zuschlag erhielt, so das Prozedere. Weniger hochwertiges Eichenholz erzielte trotzdem noch bis zu 500 Euro pro Festmeter und wird von den Aufkäufern zum Beispiel zu Barrique-Weinfässern verarbeitet. Noch tritt Hessen Forst als Vermarkter von Holz auf, stellte Bürgermeister Gerhard Schultheiß fest, das werde sich aber mit Stichtag 1. Oktober 2019 ändern, dann müssten die Kommunen und privaten Waldbesitzer sich selbst um den Verkauf kümmern, weil das Bundeskartellamt einen Verstoß gegen das Gesetz der Wettbewerbsbeschränkung festgestellt habe. „Die Stadt Nidderau, die mit der Vermarktung durch Hessenforst immer sehr gut gefahren ist, muss sich jetzt nach Partnern umsehen, denn allein können wir den Verkauf nicht stemmen“, stellte der Rathauschef fest und kündigte zeitnahe Beratungen über dieses Thema unter Hinzuziehung der Forstfachleute in den zuständigen Gremien an.

„Erst kam im Januar das Orkantief ‚Frederike‘ und dann die extreme Trockenheit, das hat dem Kiefernbestand den letzten Rest gegeben“, berichtete Revierförster Kaufmann vor Ort in einem deutlich geschädigten Waldstück von etwa 3,6 Hektar Größe. Rund 75 Prozent der Kiefern sind dort vom Borkenkäfer befallen, dessen Larven nun im Boden überwintern und im Frühjahr sich über die noch nicht geschädigten Bäume hermachen werden, prophezeite Kaufmann. „Lediglich ein richtig nasser Winter könnte einen Großteil der Larven abtöten“, so der Revierförster. Trotzdem müsse man jetzt handeln und die befallenen Bäume so schnell wie möglich aus dem Wald holen. Allerdings ergibt sich wegen der immensen Menge an Käfer- und Sturmwurfholz, die in diesem Jahr in Hessen anfallen, ein massives Vermarktungsproblem. „Ich rechne damit, dass nach Abzug der Erntekosten mit etwa 25 Euro lediglich ein Drittel des üblichen Marktpreises erlöst werden kann“, stellte Stephan Willems fest. Da das Gebiet aber zügig wieder – allerdings mit Eiche oder Buche – aufgeforstet werden muss, fallen zusätzliche Kosten an, die im Waldwirtschaftsplan so nicht vorgesehen sind. „Wenn wir Glück haben, dann werden Ernte, Verkauf und Wiederaufforstung ein Nullsummenspiel“, wagte Udo Kaufmann eine Prognose.

„Stadt- und Bürgerwald dienen der verschiedensten Nutzung: Naherholung, Luftverbesserung, Jagd, Ruhewald und natürlich der Waldwirtschaft. Künftig – vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Gremien – auch als Waldkindergarten. Die Erträge durch Holzverkauf sind für die Stadt eine willkommene Einnahme, dafür muss aber auch viel getan werden“, stellte Bürgermeister Gerhard Schultheiß am Ende der Befahrung fest.

Bekanntmachungen

Sportler- und Kleintierzüchterehrungen im neuen Format

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Anlässlich des Neujahrsempfangs 2019 am 27. Januar, in der Kultur- und Sporthalle, werden erstmalig auch Mitglieder von Nidderauer Vereinen geehrt, die im Jahr 2018 hervorragende Leistungen bei Einzel- oder Mannschaftswettbewerben auf Landes-, Bundes- oder internationaler errungen haben. Damit wird die jährliche Sportler- und Kleintierzüchterehrung ab dem Jahr 2019 in dieses Format integriert. Die ortsansässigen Vereine sind bereits informiert. Diejenigen, die den ortsansässigen Vereinen nicht angehören aber im Stadtgebiet Nidderau ansässig sind und ebenfalls hervorragende Leistungen erbracht haben, können das Meldeformular bei der Stadtverwaltung Nidderau unter info@nidderau.de anzufordern.

Sicherer Schulweg

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Besonders in der dunklen Jahreszeit machen sich Eltern vermehrt Sorgen darüber, wie Ihr Sprössling sicher zur Schule kommt. Durch fehlerhaftes Halten und Parken wird den Kindern zum Teil der Weg versperrt und bei einer Straßenüberquerung die Sicht eingeschränkt. Die Nidderauer Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer werden gebeten, sich an die Parkregeln zu halten.

Erneut häufen sich Beschwerden über die Verkehrssituation an den Kindertagestätten und Schulen. Aus den gut gemeinten Absichten vieler Eltern entsteht oftmals ein unkalkulierbares Sicherheitsrisiko für Schulkinder. Durch regelwidriges Anhalten oder riskante Wendemanöver von Elterntaxis werden andere Kinder gefährdet.

Ähnliche Situationen spielen sich an den Bushaltestellen ab. Die Busse können ihre Haltebuchten oft nicht anfahren und somit die Fahrgäste nicht an den vorgesehenen sicheren Haltepositionen ein- und aussteigen lassen.

Aus den genannten Gründen, bittet das Ordnungsamt alle Verkehrsteilnehmer um Rücksichtnahme, damit die Fußgänger unbeschadet ihr Ziel erreichen können.

 

„Sterne des Varietés – Ein Wintertraum“

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Der grandiose Altmeister Detlef Winterberg wird als Moderator durch das hoch karätische Varieté führen.

Als eins der Highlights im Programm zeigt das Duo Mona Laura ihre preisgekrönte Duo-Show am Vertikaltuch, ein Augenschmaus erstklassiger Artistik. Die innovative Duo-Akrobatik in einem Metallwürfel von Duo MonaLaura, das garantiertes Erstaunen und Bewunderung hervorruft. Beide sind Gewinner des „Price of the European Circus Association“, sowie des „Preis des Verbandes Deutscher Varieté Theater“, Außerdem sind unter anderem die Kunst des Handschattenspiels, tänzerische faszinierende Artistik im Cyr-Wheel (eine Art halbes RhönRad) und eine LED-Leuchtshow 2.0 zu sehen. Natürlich gehören einzigartige Jonglage und unglaubliche Artistik am Chinese Pole dazu.

Christian Holle mit seinem Catering-Team sorgt wieder für vergnügliches Essen und Getränke, für Überraschung ist gesorgt.

Eine Veranstaltung des Kulturbeirates der Stadt Nidderau, Unterstützt von Autohaus Staaf.

Amtliche Bekanntmachung – 01. Satzung zur Änderung der Kostenbeitragssatzung zur Satzung über die Nutzung der Tageseinrichtungen für Kinder

01. Satzung zur Änderung der Kostenbeitragssatzung zur Satzung über die Nutzung der Tageseinrichtungen für Kinder der STADT NIDDERAU

Aufgrund der §§ 25, 26, 27, 31 des Hessischen Kinder- und Jugendhilfegesetzbuchs (HKJGB) vom 18. Dezember 2006 (GVBl. I S. 698), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 30. April 2018 (GVBl. S. 69), der §§ 5, 19, 20, 51 und 93 Abs. 1 der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) in der Fassung vom 7. März 2005 (GVBl. I S. 142), zuletzt geändert durch Gesetz vom 21.06.2018 (GVBl. S. 291), der §§ 1-6 des Gesetzes über kommunale Abgaben (KAG) in der Fassung vom 24. März 2013 (GVBl. 2013, 134), zuletzt geändert durch Gesetz vom 28. Mai 2018 (GVBl. S. 247) sowie der §§ 22, 22a, 90 des Achten Buchs Sozialgesetzbuch – Kinder und Jugendhilfe – in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. September 2012 (BGBl. I S. 2022), zuletzt geändert durch Art. 10 Abs. 10 G v. 30. November 2017, (BGBl. I 3618) hat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Nidderau am 28. November 2018 nachstehende Änderung der Kostenbeitragssatzung zur Satzung über die Nutzung der Tageseinrichtungen für Kinder erlassen:

ARTIKEL 1

§ 2 (Kostenbeitrag) erhält folgende Fassung

(1)         Der Kostenbeitrag beträgt für die Betreuung eines:

a)           Krippenkindes U2

(Kinder bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr) (1. Kind)

Krippengrundplatz (U2)

Betreuungszeitraum Mo. – Fr. 07.30 – 12.30 Uhr           258,– € / Monat

Im Rahmen der vorhandenen Platzkapazitäten monatsweise beliebig mit dem Krippengrundplatz kombinierbar sind folgende Zusatzbetreuungszeiten:

Zusatzbetreuung (U2 I)        – Frühdienstbetreuung

Mo. – Fr. 07.00 – 07.30 Uhr             19,– € / Monat

Zusatzbetreuung (U2 II)       – Mittagsbetreuung

Mo. – Fr. 12.30 – 14.00 Uhr             58,– € / Monat

Zusatzbetreuung (U2 III)      – Nachmittagsbetreuung

Mo. – Fr. 14.00 – 15.00 Uhr             39,– € / Monat

Zusatzbetreuung (U2 IV)      – erweiterte Nachmittagsbetreuung

Mo. – Fr. 15.00 – 16.30 Uhr             58,– € / Monat

Zusatzbetreuung (U2 V)       – Spätöffnung

Mo. – Fr. 16.30 – 17.00 Uhr            19,– €/ Monat

 

b)           Krippenkindes U3

(Kinder ab dem vollendeten zweiten Lebensjahr bis zum vollendeten dritten  Lebensjahr) (1. Kind)

Krippengrundplatz (U3)

Betreuungszeitraum Mo. – Fr. 07.30 – 12.30 Uhr           195,– € / Monat

Im Rahmen der vorhandenen Platzkapazitäten monatsweise beliebig mit dem Krippengrundplatz kombinierbar sind folgende Zusatzbetreuungszeiten:

Zusatzbetreuung (U3 I)        – Frühdienstbetreuung

Mo. – Fr. 07.00 – 07.30 Uhr             13,– € / Monat

Zusatzbetreuung (U3 II)       – Mittagsbetreuung

Mo. – Fr. 12.30 – 14.00 Uhr             39,– € / Monat

Zusatzbetreuung (U3 III)      – Nachmittagsbetreuung

Mo. – Fr. 14.00 – 15.00 Uhr             26,– € / Monat

Zusatzbetreuung (U3 IV)      – erweiterte Nachmittagsbetreuung

Mo. – Fr. 15.00 – 16.30 Uhr             39,– € / Monat

Zusatzbetreuung (U3 V)       – Spätöffnung

Mo. – Fr. 16.30 – 17.00 Uhr            13,– €/ Monat

c)           Kindergartenkindes (Kinder ab Vollendung des dritten Lebensjahres bis zur Einschulung) (1. Kind)

Kindergartengrundplatz (Kg)

Betreuungszeitraum Mo. – Fr. 07.30 – 12.30 Uhr           153,– € / Monat

Im Rahmen der vorhandenen Platzkapazitäten monatsweise beliebig mit dem Kindergartengrundplatz kombinierbar sind folgende Zusatzbetreuungszeiten:

Zusatzbetreuung (Kg I)        – Frühdienstbetreuung

Mo. – Fr. 07.00 – 07.30 Uhr             15,30 € / Monat

Zusatzbetreuung (Kg II)       – Mittagsbetreuung

Mo. – Fr. 12.30 – 14.00 Uhr             45,90 € / Monat

Zusatzbetreuung (Kg III)      – Nachmittagsbetreuung

Mo. – Fr. 14.00 – 15.00 Uhr             30,60 € / Monat

Zusatzbetreuung (Kg IV)      – erweiterte Nachmittagsbetreuung

Mo. – Fr. 15.00 – 16.30 Uhr             45,90 € / Monat

Zusatzbetreuung (Kg V)       – Spätöffnung

Mo. – Fr. 16.30 – 17.00 Uhr            15,30 €/ Monat

Ein Kostenbeitrag für die Betreuung eines Kindergartenkindes wird erst erhoben, wenn die Kostenbeiträge der gebuchten Betreuungsmodule den Betrag von 183,60 € übersteigen. In diesem Fall ist der den vorgenannten Betrag übersteigende Kostenbeitrag zu entrichten.

d)           Schulkindes im Kinderhort (1. Kind)

Kinderhortgrundplatz (Ho)

Betreuungszeitraum Mo. – Fr. 11.00 – 15.00 Uhr           202,– € / Monat

Im Rahmen der vorhandenen Platzkapazitäten monatsweise beliebig mit dem Kinderhortgrundplatz kombinierbar sind folgende Zusatzbetreuungszeiten:

Zusatzbetreuung (Ho I)        – Frühdienstbetreuung

Mo. – Fr. 07.00 – 08.00 Uhr             27,– € / Monat

Zusatzbetreuung (Ho II)       – Vormittagsbetreuung

Mo. – Fr. 08.00 – 11.00 Uhr             80,– € / Monat

Zusatzbetreuung (Ho III)      – erweiterte Nachmittagsbetreuung

Mo. – Fr. 15.00 – 16.30 Uhr             40,– € / Monat

Zusatzbetreuung (Ho IV)      – Spätöffnung

Mo. – Fr. 16.30 – 17.00 Uhr            13,– €/ Monat

Ferienbetreuung:

Während der Hessischen Schulferien besteht durch die Entrichtung eines pauschalen Ferienkostenbeitrags in Höhe von 16 € je begonnener Woche die Möglichkeit, auch ohne Entrichtung der Betreuungskostenbeiträge Ho I – Ho IV während der Ferienbetriebszeiten den Betreuungszeitraum der Zusatzbetreuungen Ho I – Ho IV in Anspruch zu nehmen. Die Ferienbetreuung muss jährlich (jeweils spätestens 4 Wochen vor Ferienbeginn) neu beantragt werden.

(2) Für den Fall, dass für ein Kind eine Betreuung außerhalb der vereinbarten Betreuungszeit in Anspruch genommen wird, wird ein zusätzlicher nicht reduzierbarer Überschreitungskostenbeitrag pro Kind in Höhe von 7 € pro angefangener zusätzlicher Betreuungsstunde erhoben. Bei einer regelmäßigen (= mehr als zweimal monatlichen) Missachtung der vereinbarten Betreuungszeit wird seitens der Fachbereichsverwaltung anstelle der Erhebung des Überschreitungskostenbeitrages ohne Rücksprache mit den gesetzlichen Vertreterinnen die Anmeldung des/der tatsächlich in Anspruch genommenen Zusatzbetreuungszeitraums/-räume (im Rahmen der vorhandenen Platzkapazitäten) veranlasst, so dass in diesem Fall ab diesem Monat bis zur erneuten schriftlichen Ummeldung der Betreuungszeiten durch die gesetzlichen Vertreter/innen die gemäß Abs. 1 a) bis 1 d) anfallenden Betreuungskostenbeiträge zu entrichten sind.

(3)     Ermäßigung und Befreiung der Betreuungskostenbeiträge:

Werden gleichzeitig mehrere Kinder einer Familie (im Sinne einer Haushaltsgemeinschaft, in der die Kinder gleichzeitig mit den Erziehungsberechtigten leben) in einer Tageseinrichtung für Kinder in der Stadt Nidderau betreut, werden für das zweite Kind 50 Prozent des gem. § 2 Abs. 1 für den gewählten Betreuungszeitraum, bzw. die gewählte Betreuungsform zu entrichtenden Betreuungskostenbeitrags erhoben, für jedes weitere Kind wird kein Betreuungskostenbeitrag erhoben.

Soweit das Land Hessen Zuweisungen für die Freistellung von Betreuungskostenbeiträgen für die Benutzung von Kindergärten gewährt, erhebt die Stadt keine Betreuungskostenbeiträge für die Nutzung eines bis zu sechsstündigen Kindergartenplatzes.

Eine 25 %ige Ermäßigung der für die Betreuung eines Krippenkindes (U2 und U3), eines Schulkindes im Kinderhort zu entrichtenden Betreuungskostenbeitrages wird auf Antrag der Personensorgeberechtigten für das laufende Kindergartenjahr gewährt, wenn die gemeinsamen Bruttobezüge der Personensorgeberechtigten und des Kindes/der Kinder niedriger sind als das Zweifache des jeweilig maßgebenden Regelsatzes gemäß § 20 in Verbindung mit § 28 SGB II in der jeweils gültigen Fassung.

(4) Für die Teilnahme eines Kindes am Mittagstisch ist bei Teilnahme an allen 5 Wochentagen ein pauschales Verpflegungsentgelt in Höhe von 83 € monatlich (bei Teilnahme an 4 Wochentagen 66 € monatlich, bei Teilnahme an 3 Wochentagen 50 € monatlich, bei Teilnahme an 2 Wochentagen 33 € monatlich und bei Teilnahme an 1 Wochentag 17 € monatlich) zu entrichten. Bei nur tageweiser Inanspruchnahme des Mittagstisches sind die Teilnahmetage monatsweise verbindlich mit der Einrichtungsleitung zu vereinbaren.

Die Anwesenheit eines Kindes in der Zeit zwischen 12.30 und 14.00 Uhr setzt die Teilnahme am Mittagstisch voraus.

Die Betreuungskostenbeiträge der für die Teilnahme am Mittagstisch obligatorisch zu buchenden Betreuungsmodule U2 II, U3 II, Kg II, Ho sind auch bei nur tageweiser Teilnahme am Mittagstisch und Verabreichung des Mittagstisches vor 12.30 Uhr grundsätzlich für einen vollen Monat zu entrichten.

 

ARTIKEL 2

Diese Änderungssatzung tritt rückwirkend ab dem 01.08.2018 in Kraft.

Die Satzung wird hiermit ausgefertigt:

Nidderau, den 29. November 2018

Der Magistrat der Stadt Nidderau

Gerhard Schultheiß

Bürgermeister

Magistrat der Stadt Nidderau

30.11.2018

Rainer Vogel

Erster Stadtrat

 

Kanalbaumaßnahme und Verkehrsregelung in der Siemensstraße in Höhe der Hausnummer 21A

Im Zeitraum vom 03.12.2018 voraussichtlich bis 07.12.2018, werden in der Siemensstraße Kanalanschlussarbeiten durchgeführt. Hierzu ist eine Vollsperrung in der Höhe Haus Nr. 21a erforderlich.

Der Anliegerverkehr ist aus der Fahrtrichtung Umgehungsstraße Bundesstraße B 45 kommend bis zur Baustelle zugelassen.

Eine Umleitung wird eingerichtet und erfolgt von der Siemensstraße über die Philipp-Reis-Straße und entgegengesetzt.

Im Bereich der Vollsperrung und teilweise in der Umleitungsstrecke wird eine beidseitige Halteverbotszone ausgewiesen.

Für die wegen der Kanalbaumaßnahme gesperrten Bushaltestellen „Siemensstraße“ werden Ersatzhaltestellen im Kreuzungsbereich Phillip-Reis Straße / Siemensstraße / Daimlerstraße eingerichtet.

Die planmäßige Abholung des Restmülls in der 49. Kalenderwoche ist sichergestellt.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Stadtwerke Nidderau, Frau Avsar (Telefon 06187 / 299-172).

 

Amtliche Bekanntmachung – Kanalbaumaßnahme und Verkehrsregelung in der Siemensstraße in Höhe der Hausnummer 21a

Im Zeitraum vom 03.12.2018 voraussichtlich bis 07.12.2018, werden in der Siemensstraße Kanalanschlussarbeiten durchgeführt. Hierzu ist eine Vollsperrung in der Höhe Haus Nr. 21a erforderlich.

Der Anliegerverkehr ist aus der Fahrtrichtung Umgehungsstraße Bundesstraße B 45 kommend bis zur Baustelle zugelassen.

Eine Umleitung wird eingerichtet und erfolgt von der Siemensstraße über die Philipp-Reis-Straße und entgegengesetzt.

Im Bereich der Vollsperrung und teilweise in der Umleitungsstrecke wird eine beidseitige Halteverbotszone ausgewiesen.

Für die wegen der Kanalbaumaßnahme gesperrten Bushaltestellen „Siemensstraße“ werden Ersatzhaltestellen im Kreuzungsbereich Phillip-Reis Straße / Siemensstraße / Daimlerstraße eingerichtet.

Die planmäßige Abholung des Restmülls in der 49. Kalenderwoche ist sichergestellt.

Magistrat der Stadt Nidderau

30.11.2018

Rainer Vogel

Erster Stadtrat

Bekanntmachungen

Fahrplanwechsel in Nidderau

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Am 09.12.2018 findet der Fahrplanwechsel statt. In Nidderau sind folgende wichtige Fahrplananmerkungen zu beachten: Die Linie 562 bindet die Stadtteile Heldenbergen, Windecken und Ostheim über Bruchköbel nach Hanau im Stundentakt an. Die Anbindung der Stadtteile Erbstadt und Eichen erfolgt mit der Linie MKK-45.2 und RB 49. Für die Schulen in Hanau, Bruchköbel und Nidderau bestehen weiterhin umsteigefreie Direktfahrten mit der Linie 42 S sowie zusätzliche Zubringerfahrten zur Regionalbahn an den Bahnhöfen Nidderau und Ostheim. Die Linie MKK-45.1 bindet wie die bisherige Stadtbuslinie die Wohnbereiche von Heldenbergen an den Bahnhof Nidderau-Heldenbergen an. Zusätzlich werden die wachsenden Wohnbereiche Neue Mitte und Allee Süd neu erschlossen. Die Linie MKK-45.2 übernimmt die Anbindung der Stadtteile Eichen und Erbstadt an den Stadtteil Heldenbergen und die Bahnhöfe Eichen und Ostheim. Über diese Anbindung können die Städte Bruchköbel und Hanau sowie weitere Ziele im Rhein-Main-Gebiet erreicht werden. Die Linien MKK-45.1 und MKK-45.2 sind ohne Umsteigen miteinander am Rathaus verknüpft. Die Linie MKK-45.3 stellt die Verbindung zwischen Ostheim, Windecken und Heldenbergen her und ergänzt in der Hauptverkehrszeit das Angebot an die Bahnhöfe in Heldenbergen, Windecken und Ostheim. Mit dem neuen Nidderau-Stadtbus-Konzept wird somit das Angebot auf alle Nidderauer Stadtteile erweitert. Die Anbindung an die Nahversorgungszentren und die Bahnhöfe – und somit ein besserer Anschluss an die Regionalbahnen RB 34 und RB 49 wird erreicht. Die Expressbuslinie X 27 des RMV’s wird ab Fahrplanwechsel im Dezember 2018 über Karben bis Nidderau Bahnhof verlängert. Sie bindet die Stadtteile Heldenbergen und Windecken künftig über Karben, Bad Homburg und Oberursel bis Königstein an. Sollten Eltern oder deren Kinder Informationen zu künftigen Schulverbindungen, insbesondere über die neuen Verbindungen zu den Hanauer Schulen benötigen, wird gebeten, die eigens dafür eingerichtete Microsite unter www.kvg-main-kinzig.de/fahrplanaenderung zu nutzen oder unter der Rufnummer 06181/9192-0 Kontakt aufzunehmen. Informationen zu aktuellen Änderungen, wie zum Beispiel Baustellen gibt es auf der Internetseite unter www.kvg-main-kinzig.de.

 

Neue Nidderhalle in Eichen mit Festakt eingeweiht

Genau 46 Jahre nach Unterzeichnung des Eingliederungsvertrags mit Eichen und dem darin verankerten Passus, dass dieser Stadtteil ein Bürgerhaus bekommt, wurde mit der neuen Nidderhalle das Versprechen nun eingelöst, blickte Bürgermeister Gerhard Schultheiß bei der feierlichen Einweihung weit in die Vergangenheit zurück. Lange habe es gedauert, bis nach Widerständen auch in Teilen der Bevölkerung letztlich sich die Kräfte im Arbeitskreis Dorfentwicklung und in der Vereinsgemeinschaft durchgesetzt hätten, die sich mit viel Empathie für den Bau eingesetzt haben. Mit dem nun vollendeten Anbau an die bestehende Sporthalle des Kreises und deren Aufwertung stehe den Eicher Bürgern jetzt ein Veranstaltungsort zur Verfügung, der allen Ansprüchen an solch eine Einrichtung gerecht werde. Rückblickend auf die Querelen im Stadtteil wünschte sich der Rathauschef, es möge nun die „Stimme der Vernunft in die Nidderhalle einziehen“.

Die Multifunktionale Kultur- und Begegnungsstätte „Nidderhalle“ besteht aus einem gemeinsamen Foyer mit Theke mit Zugängen in die Sporthalle, in den teilbaren großen Saal mit 200 Quadratmetern Fläche, in ein Besprechungszimmer, in die Küche mit Nebenräumen und in die sanitären Einrichtung. Investiert wurden 1,655 Millionen Euro für den Bau und weitere 385 000 Euro für die Außenanlagen mit Bolzplatz, Parkplätzen, behindertengerechter Eingangsbereich, Boulebahn, drei Fitnessgeräte für alle Altersklassen sowie Sitzblöcke zum Neuwiesengraben hin. Zuschüsse hat die Stadt vom Land in Höhe von 240 000 Euro für das Bürgerhaus und weitere 39 500 Euro für die Freiflächen bekommen. „Mit weiteren Verbesserungen im Rahmen der Dorfentwicklung wurden in Eichen in den vergangenen Jahren rund 2,8 Millionen Euro investiert“, rechnete Schultheiß vor, der Stadtteil sei nun bestens aufgestellt.

Landrat Thorsten Stolz meinte, sein dreijähriger Sohn würde zur Nidderhalle sagen „Papa, da kann man nicht meckern“, das könne er nur unterstreichen. In diesen lichtdurchfluteten Räumlichkeiten werde in Zukunft „das Herz von Eichen schlagen“, ist sich der Kreischef sicher. Allerdings seien die Bürger jetzt gefordert, auch das neue Haus mit Leben zu erfüllen. Ortsvorsteher Sam Pfeifer lobte die „tolle Raumgestaltung und Atmosphäre“, die die Besucher der Einweihungsfeier im bis auf den letzten Platz gefüllten großen Saal schon erleben konnten. Die Nidderhalle könne sich nun zum neuen „Anlaufpunkt und zum Zufluchtsort“ entwickeln. „Die Menschen sollen bei allen unterschiedlichen Meinungen und kontroversen Diskussionen in diesem Haus friedlich miteinander umgehen“, wünschte sich Pfarrerin Stephanie Stracke, die forderte, beim „Neuanfang die Nidderhalle mit positiver Energie zu füllen.“

Gabriele Roß, Sprecherin der Vereinsgemeinschaft Eichen, gab zu, dass wegen Meinungsverschiedenheiten wegen der Planung der Halle dieses Organ fast zerbrochen sei, nun aber wieder nahezu alle Vereine des Stadtteils zurückgefunden hätten. „In der neuen Heimat können wie durch neue Aktivitäten den begonnenen Neuanfang fortsetzen“, sieht Roß gute Chancen für ein weiteres Aufeinanderzugehen der Bürger in Eichen. Für Planer Andreas Schmitt vom Büro BLFP war die unmittelbare Nähe zu den Nidderauen eine „Inspiration für einen ganz besonderen Baukörper“ mit dem Foyer als „Gelenk zwischen Bestand Sporthalle und Neubau Bürgerhaus“. Die Orientierung Richtung Landschaft durch großflächige Verglasung sei ein Stilmittel, um die „Vitalisation der neuen Mitte von Eichen“ zu unterstreichen. „Leichtigkeit und Transparenz“ mache den Neubau aus, dementsprechend habe sich die Außengestaltung dieser Prämisse untergeordnet, Innen und Außen sollen zusammenwachsen, betonte Uschi Gräbener vom Büro Wernecke.

Die Reden und Grußworte wurden aufgelockert von musikalischen Darbietungen des Frauenchors Miss Harmonie, dem Männerchor der Concordia Eichen und dem Sinfonischen Blasorchester SiBo, ehe die zahlreichen Besucher sich in aller Ruhe die neuen und alten, aufgewerteten Räumlichkeiten anschauen konnten. Bei Schnittchen und Getränken ergaben sich viele Gespräche, die immer wieder darum kreisten, wie die Nidderhalle nun mit Leben gefüllt werden kann. Ideen und konkrete Ansätze gibt es aber schon reichlich.

 

Bildunterschrift:

Bürgermeister Gerhard Schultheiß und Gabriele Roß, Vertreterin der Vereinsgemeinschaft Eichen, bei der symbolischen Schlüsselübergabe