Amtliche Bekanntmachung – Planfeststellung gemäß § 33 Hessisches Straßengesetz (HStrG) i. V. m. §§ 72 ff. Hessisches Verwaltungsverfahrensgesetz (HVwVfG

FB 60 Herr Schomburg/en

Planfeststellung gemäß § 33 Hessisches Straßengesetz (HStrG) i. V. m. §§ 72 ff. Hessisches Verwaltungsverfahrensgesetz (HVwVfG);

Ausbau der freien Strecke der Landesstraße 3009 (L 3009) mit Herstellung eines Rad- und Gehweges zwischen der Gemeinde Schöneck,

OT Kilianstädten und der Stadt Nidderau, ST Windecken – Main-Kinzig-Kreis – zwischen Netzknoten 5819 104 und Netzknoten 5719 051 von km 0,196 bis km 2,228

hier:   Anhörungsverfahren

Für das o. a. Bauvorhaben hat Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement Gelnhausen die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens beantragt.
Gegenstand des Vorhabens ist insbesondere

  • der Ausbau der freien Strecke der Landesstraße 3009 (L 3009) mit
  • Herstellung eines Rad- und Gehweges zwischen der Gemeinde Schöneck,
    OT Kilianstädten und der Stadt Nidderau, ST Windecken – Main-Kinzig-Kreis –
    zwischen Netzknoten 5819 104 und Netzknoten 5719 051 von km 0,196 bis km 2,228 einschließlich
  • Kurvenverbesserungen durch Verlassen der bestehenden Trasse bei Bau-km 0+280 bis Bau-km 1+580 und bei Bau-km 1+080 bis Bau-km 1+540,
  • der Errichtung eines Kreisverkehrsplatzes bei Bau-km 0+767 zum Anschluss der Otto-Hahn-Straße an die L 3009 als Ersatz für den bestehenden Knotenpunkt,
  • im Trassenverlauf vorgesehene landschaftspflegerische Maßnahmen und
  • weitere trassenferne Kompensationsmaßnahmen in der Gemarkung Kilianstädten, Flur 33 Flurstück-Nrn. 18 und 21.

Für das Vorhaben besteht keine Verpflichtung zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung gemäß § 33 Abs. 3 S. 3 HStrG. Die Feststellung wird auf der Homepage des Staatsanzeigers des Landes Hessen der Öffentlichkeit bekanntgegeben.

Für das Bauvorhaben einschließlich der landschaftspflegerischen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen werden Grundstücke in der Gemarkung Schöneck-Kilianstädten und Nidderau-Windecken beansprucht.

Der Plan (Zeichnungen und Erläuterungen) liegt in der Zeit vom Mai 2018 bis einschließlich 6. Juni 2018 im Rathaus der Stadt Nidderau, Am Steinweg 1, 61130 Nidderau, 1.Stock, Zimmer-Nr.: O.20 während den Öffnungszeiten Mo. 8.00-12.00 Uhr und 16.00–18.30 Uhr, Di. 8.00-12.00 Uhr und Do. 8.00-12.00 Uhr zu jedermanns Einsichtnahme aus. Die Einsichtnahme kann auch nach telefonischer Vereinbarung außerhalb der Öffnungszeiten

Di. 14.00-16.00 Uhr, Mi. 8.00-12.30 Uhr und 14.00-16.00 Uhr oder Do. 14.00-16.00 Uhr erfolgen.

Zudem werden diese Bekanntmachung und der Plan im Internet auf der Homepage des Regierungspräsidiums Darmstadt (https://rp-darmstadt.hessen.de, Rubrik: Presse/ Öffentliche Bekanntmachungen, Unterpunkt „Verkehr“) veröffentlicht; maßgeblich ist jedoch der Inhalt der zur Einsicht ausgelegten Unterlagen (§ 27a Abs. 1 HVwVfG).

  1. Alle, deren Belange durch das Vorhaben berührt werden, können sich bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, das ist bis zum 20. Juni 2018 (maßgeblich ist der Tag des Eingangs der Einwendung, nicht das Datum des Poststempels), beim Regierungspräsidium Darmstadt (Anhörungsbehörde), Dezernat III 33.1, Wilhelminenstraße 1 – 3, 64283 Darmstadt (Postanschrift: Regierungspräsidium Darmstadt, 64278 Darmstadt), bei der Gemeinde Schöneck oder der Stadt Nidderau Einwendungen gegen den Plan schriftlich oder zur Niederschrift erheben. Vereinigungen im Sinne des § 73 Abs. 4 S. 5 HVwVfG können ebenfalls innerhalb dieser Frist eine Stellungnahme abgeben.Mit Ablauf der oben genannten Frist sind für die Dauer des Verwaltungsverfahrens alle Äußerungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen (§ 73 Abs. 4 Satz 3 HVwVfG i. V. m. § 7 Abs. 4 und § 1 Abs. 1 Nr. 1 des Umweltrechtsbehelfsgesetzes). Diese Rechtsfolge gilt auch für Stellungnahmen der Vereinigungen im Sinne des § 73 Abs. 4 Satz 5 HVwVfG.Es wird darauf hingewiesen, dass Einwendungen mit Blick auf die materielle Präklusion nach § 73 Abs. 4 Satz 3 HVwVfG auch dann erhoben werden müssen, wenn zuvor eine Beteiligung im Rahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 25
  2. Abs. 3 HVwVfG stattgefunden hat.
  3. Bei Einwendungen, die von mehr als 50 Personen auf Unterschriftslisten unterzeichnet oder in Form vervielfältigter gleichlautender Texte eingereicht werden, (gleichförmige Eingaben), ist auf jeder mit einer Unterschrift versehenen Seite ein Unterzeichner mit Namen, Beruf und Anschrift als Vertreter der übrigen Unterzeichner zu benennen. Andernfalls können diese Einwendungen unberücksichtigt bleiben.
  4. Die Einwendung muss den Namen und die Anschrift der Einwenderin bzw. des Einwenders lesbar enthalten und den geltend gemachten Belang sowie das Maß der befürchteten Beeinträchtigung erkennen lassen und unterschrieben sein. E-Mails ohne qualifizierte elektronische Signatur erfüllen das Schriftformerfordernis nicht.
  5. Diese ortsübliche Bekanntmachung dient auch der Benachrichtigung der Vereinigungen nach § 73 Abs. 4 Satz 5 HVwVfG von der Auslegung des Plans.
  6. Nach Ablauf der Einwendungsfrist kann die Anhörungsbehörde die rechtzeitig erhobenen Stellungnahmen und Einwendungen erörtern (§ 73 Abs. 6 S. 1 HVwVfG).

Die Erörterung kann auf bestimmte Einwender und Behörden und auf bestimmte entscheidungserhebliche Einwendungen sowie Stellungnahmen und Gutachten von Behörden und Sachverständigen beschränkt werden. Soweit eine Erörterung nur mit bestimmten Einwendern und Behörden erfolgen soll, werden diese mindestens eine Woche vorher schriftlich benachrichtigt. Im Übrigen wird der Termin der Erörterung mindestens eine Woche vorher ortsüblich bekannt gemacht (§ 73 Abs. 6 S. 3 bis 5 HVwVfG). Ferner werden diejenigen, die rechtzeitig Einwendungen erhoben haben, bzw. bei gleichförmigen Einwendungen der Vertreter, von dem Termin gesondert benachrichtigt (§ 17 HVwVfG). Sind mehr als 50 Benachrichtigungen vorzunehmen, so können sie durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden.

Die Vertretung durch einen Bevollmächtigten ist möglich. Die Bevollmächtigung ist durch eine schriftliche Vollmacht nachzuweisen, die zu den Akten der Anhörungsbehörde zu geben ist.

Bei Ausbleiben eines Beteiligten in dem Erörterungstermin kann auch ohne ihn verhandelt werden. Das Anhörungsverfahren ist mit Abschluss des Erörterungstermins beendet.

Der Erörterungstermin ist nicht öffentlich.

  1. Durch Einsichtnahme in die Planunterlagen, Erhebung von Einwendungen und Stellungnahmen, Teilnahme am Erörterungstermin oder Vertreterbestellung entstehende Kosten werden nicht erstattet.
  2. Entschädigungsansprüche, soweit über sie nicht in der Planfeststellung dem Grunde nach zu entscheiden ist, werden nicht in dem Erörterungstermin, sondern in einem gesonderten Entschädigungsverfahren behandelt.
  3. Über die Einwendungen und Stellungnahmen wird nach Abschluss des Anhörungsverfahrens durch die Planfeststellungsbehörde (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung entschieden. Die Zustellung der Entscheidung (Planfeststellungsbeschluss) an die Einwender und diejenigen, die eine Stellungnahme abgegeben haben, kann durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden, wenn mehr als 50 Zustellungen vorzunehmen sind.
  4. Vom Beginn der Auslegung des Planes treten die Ausbaubeschränkungen nach § 23 Abs. 5 HStrG und die Veränderungssperre nach § 34 HStrG in Kraft.

Regierungspräsidium Darmstadt
Az: III 33.1 – 66 a 04/01 (3) – 1/17

Nidderau, 17.04.2018

Magistrat der Stadt Nidderau

Gerhard Schultheiß

Bürgermeister

Großzügige Spenden für Bandkeramisches Haus und Pflanzspirale

Ferdinand Hack ist ein Selfmademan wie er im Buche steht. Der gebürtige Offenbacher, der im Alter von drei Jahren mit seinen Eltern nach Windecken zog, fasste nach seiner abgeschlossenen Ausbildung als Holzfachkaufmann zusammen mit seiner Frau den Entschluss, sich mit einem Baustoffhandel selbstständig zu machen. Viele glaubten nicht an einen Erfolg, berichtete der inzwischen 85-Jährige, doch trotz großer Konkurrenz setzte sich Hack durch. Ein Handel mit Holz, ein Betonwerk, ein großer Fachmarkt für Bau- und Gartenbedarf und ein Solarpark kamen im Laufe der Jahre als weitere Geschäftsfelder hinzu. „Angefangen habe ich mit einem VW-Käfer und einem kleinen Anhänger, so habe ich meine Kunden beliefert“, erinnert sich Ferdinand Hack. Inzwischen hat die nächste Generation die Firma übernommen und Hack, der 2013 die Bürgerplakette der Stadt Nidderau für besondere Verdienst verliehen bekommen hat, sieht sich weiterhin seiner „Heimatstadt“ verpflichtet. „Ich möchte etwas zurückgeben“, so sein Credo.

Deshalb ist Ferdinand Hack schon seit Jahren bereit, sich mit großzügigen Spenden an wichtigen Projekten wie zum Beispiel der Gründung der Bürgerstiftung Nidderau zu beteiligen. Aktuell hat der Gönner dem Verein für Vor- und Frühgeschichte im Unteren Niddertal 10 000 Euro zur Verfügung gestellt, um das Projekt „Bau eines Bandkeramikerhauses am Windecker Hexenturm“ anschieben zu können. Die ersten Stämme für das Haus, berichtete Vereinsgeschäftsführerin Dr. Britta Ramminger, seien bereits gefällt, noch fehlen aber weitere Sponsoren, um das auf 50 000 Euro Kosten (Spendenkonto VVFN e.V., Frankfurter Volksbank, IBAN: DE46 5019 0000 4101 1701 66, Verwendungszweck: Projekt Museale Rekonstruktion) geschätzte Projekt realisieren zu können.

Ein beliebtes Fotomotiv für Hochzeitspaare aber auch ein Hingucker für Besucher ist die Buchsbaum-Pflanzspirale vor dem Rathaus. Jetzt hat der Bauhof aber endgültig den Kampf gegen den Buchsbaumzünsler verloren, ein aus Asien eingeschleppter Schädling, der auch in vielen privaten Gärten große Schäden hinterlassen hat. Ferdinand Hack hat von dem Dilemma gehört und der Stadt ebenfalls 10 000 Euro für einen Ersatz zur Verfügung gestellt, freute sich Bürgermeister Gerhard Schultheiß bei einem Besuch des Gönners im Rathaus.

Spielplatzfeste in allen Nidderauer Stadtteilen

Der Fachdienst Kinder- und Jugendförderung der Stadt Nidderau sorgt auch in diesem Jahr auf den Spielplätzen aller Stadtteile für Spaß, Action und gute Laune!

Für Kinder von 3 bis 12 Jahren und ihren Eltern wird ein buntes und abwechslungsreiches Programm geboten. Gestartet wird am Montag, den 07. Mai mit einem Spielefest auf dem Spielplatz Bahnhofstraße in Heldenbergen, weiter geht es am 08. Mai in Windecken, Spielplatz Höhenstraße und am 09. Mai in Erbstadt, Spielplatz Pfaffenhof. Am 14. Mai geht es in Eichen auf dem Spielplatz Höchster Straße rund und das letzte Spielplatzfest für dieses Jahr findet am 15. Mai in Ostheim auf dem Spielplatz Jahnstraße statt.

Von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr sorgen die Hüpfburg, verschiedenste Großspiele und Spielsachen sowie ein Schminkstand für einen bunten und erlebnisreichen Nachmittag. Damit bei all den Aktivitäten die nötige Energiezufuhr nicht zu kurz kommt, gibt es neben Kuchen und Getränke auch Würstchen vom Grill.

Bei starkem Regen müssen die Spielplatzfeste leider ausfallen. Nähere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 06187-291819.

Nidderau zum zweiten Mal Landessieger bei “Ab in die Mitte”

„Nidderau – ein Platz an der Sonne“

Die Stadt Nidderau hat sich bei der zweiten Teilnahme des Wettbewerbs „Ab in die Mitte – Die Innenstadt-Offensive Hessen“ mit seinem Konzept „Nidderau – ein Platz an der Sonne“ erneut unter die 14 Landessieger eingereiht und den beantragten Zuschuss von 7000 Euro gewonnen. Zudem wurde dem Jugendhaus „Blauhaus“ vom Sponsor Rinn Beton- und Natursteine ein tonnenschwerer Sitzstein als Sonderpreis gespendet.

Im Kurhaus von Bad Camberg fand die Abschlussveranstaltung und Siegerehrung von „Ab in die Mitte“ statt. Nach 2017 hatte sich die Stadt zum zweiten Mal beteiligt. Das Motto 2018 „Mein Lieblingsort mit Wohlfühlklima“ passte nach Ansicht von Bürgermeister Gerhard Schultheiß und seinen Verwaltungsmitarbeitern bestens zu der geplanten Grünachse in der Neuen Mitte, die den Stadtplatz mit dem renaturierten Landwehrgraben verbindet, und dem kurz vor der Fertigstellung stehenden Freizeitpark Allee Süd. Vor dem Hintergrund, dass Nidderau eine der sonnenreichsten Städte Hessen ist, hatten die Verantwortlichen im Rathaus für die Bewerbungsunterlagen den Titel „Nidderau – ein Platz an der Sonne“ gewählt.

Jede der 24 teilnehmenden Städte und Gemeinden hatte ein Bewerbungsvideo einzureichen und hier kommt der Fachdienst Kinder- und Jugendförderung ins Spiel. Leiter Holger Nix und die Mitarbeiterinnen Burcin Zeybek sowie Teresa Reitz erarbeiteten mit 15 bis 20 Besuchern des Jugendhauses „Blauhaus“ über einen Zeitraum von fast acht Wochen ein Bewerbungsvideo, das nicht nur die Bewerbungsunterlagen stützend flankierte, sondern der Einrichtung auch noch den Sonderpreis eines markanten Sitzsteins einbrachte, der demnächst angeliefert wird.

Im Kurhaus von Bad Camberg bat Moderator Tobias Hagen Bürgermeister Gerhard Schultheiß als einen der wenigen Repräsentanten der letztjährigen Gewinnerkommunen auf das Rote Sofa auf der Bühne und befragte den Rathauschef unter dem Motto „Best Practice“ zum Projekt „Neue Mitte“, mit dem Nidderau im vergangenen Jahr punkten konnte. Schultheiß umriss den schleichenden Niedergang des Einzelhandelsangebotes in den Ortsmittelpunkten von Windecken und Heldenbergen schon vor der Realisierung der Neuen Mitte.

Die Schaffung einer Neuen Mitte gegenüber der bestehenden Achse vom Rathaus bis zur Bertha-von-Suttner Schule, die lange Planungsphase und letztlich die Umsetzung mit der Schließung der Lücke mit dem Nidder Forum für Handel, Gewerbe und Gastronomie, der Wohnbebauung in Passivhausstandard mit dem zentralen Stadtplatz für Freizeit und Feste, sei alle Mühen über 16 Jahre hinweg wert gewesen. Die Kaufkraftverluste und Abwanderung von Kunden in andere Kommunen seien gestoppt und umgekehrt worden, nun ist Nidderau ein Fixpunkt in der Region.

Schultheiß hob im Gespräch mit Hagen hervor, dass sich durch die Neue Mitte die Lebensqualität weiter verbessert habe, Nidderau noch attraktiver für Neubürger geworden sei was auch beweise, dass sämtliche Bauplätze in diesem Gebiet bereits verkauft bzw. reserviert seien. Mit der demnächst entstehenden Grünachse werde eine durchgehende Verbindung vom Gebiet Allee Süd über den Stadtplatz bis in die Nidderauen geschaffen, in den Augen des Bürgermeisters ein zukünftiger „Lieblingsort mit Wohlfühlklima“.

Diese Bezeichnung verdiene bereits vor seiner offiziellen Eröffnung auch der neue Freizeitpark Allee Süd, der mit seinen vielfältigen Spiel- und Sportangeboten schon heute stark frequentiert werde. “Mit Angeboten für alle Altersklassen haben wir einen Steinwurf von der Neuen Mitte entfernt ein weiteren ‚Lieblingsort mit Wohlfühlklima‘ geschaffen“, legte der Bürgermeister überzeugend dar, „wo die Bürger die Sonne genießen können und Plätze für Sport, Spiel und Erholung vorfinden.“

Die schlüssigen Bewerbungsunterlagen in Verbindung mit dem pfiffigen Bewerbungsvideo überzeugten auch die fachkundige und kritische Jury des Wettbewerbs „Ab in die Mitte“ und so gehört Nidderau in diesem Jahr erneut zu den 14 Siegerkommunen, deren Vertretern Staatsministerin Priska Hinz, Chefin des Hessisches Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, die Preise überreichte. Die Bewerbung Nidderaus lobte die Ministerin als beispielhafte Integration von Grünzügen in die Stadtmitte und erwähnte ausdrücklich den positiven Effekt auf das Kleinklima. Grünachse und Freizeitpark böten den Bürgern Rückzugs- und Erholungsorte in unmittelbarer Umgebung ihrer Wohnorte, das sei in vielen Kommunen nicht mehr die Regel, das Nidderauer Konzept sei beispielhaft.

Bei der Preisverleihung, zu der auch Corinna Wagner (Fachbereichsleiterin Innere Verwaltung), Steffen Schomburg (Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Bauwesen), Holger Nix, Burcin Zeybek und Teresa Reitz von der Kinder- und Jugendpflege, mit nach Bad Camberg gekommen waren, betonte Bürgermeister Schultheiß, nach der erfolgreichen Bewerbung im Vorjahr „wollten wir es in diesem Jahr noch einmal wissen“, was ja auch gelungen sei. Die Stadt werde mit der zweimaligen Auszeichnung als Landessieger zum „Serientäter“. Die beantragten 7000 Euro flössen in verschiedene Aktionen wie das Stadtplatzfest, das Familienspielfest, den Erlebnistag im Nidderbad u. a. und für den Sonderpreis, die stylische Betonsitzschale „Blütentraum“, werde man einen attraktiven Platz am „Blauhaus“ finden. „Im Übrigen könne Nidderau stolz auf diese erneute Auszeichnung sein. Man wertschätze von höherer Stelle sehr treffend, wie sich unsere „Lebendige Stadt mit Geschichte“ für die Zukunft aufgestellt habe“, bemerkte Schultheiß abschließend, der auch allen beteiligten MitarbeiterInnen ausdrücklich für ihr Engagement dankte.

Neues Konzept zum Pfingstmarkt “Oktoberfest im Mai”

Vom 19. Mai 2018 bis 22. Mai 2018 findet in diesem Jahr , mit neuem Konzept, der traditionelle Pfingstmarkt und Krammarkt mit den 1. Windecker Pfingstwiesen am 19. Mai 2018 in der Willi-Salzmann-Halle statt. Die Vereinsgemeinschaft Windecken fungiert zusammen mit der Stadt Nidderau als Ausrichter.

Fester Bestandteil ist die Pfingstübung der Freiwilligen Feuerwehr Windecken zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz Nidderau am Samstag, den 19. Mai 2018 um 15 Uhr im Bereich des Marktplatzes und der Altstadt in Windecken.

Gemeinsam mit Karsten Weber, dem Inhaber vom Musikservice Weber, konnte die Gruppe „Reinheitsgebot“ für die ersten Windecker Pfingstwiesen mit ins Boot geholt werden.

Eine klassische urbayerische Wiesn wurden organisiert. Karten für die Veranstaltung gibt es im Bürgerbüro zum Preis von 8,00 Euro im Vorverkauf oder es besteht die Möglichkeit online auf www.pfingstwiesn.de Karten zu erwerben.

Nach der Krammarkteröffnung am 20. Mai 2018 um 11.00 Uhr mit dem Pfingstreiter auf dem historischen Marktplatz, sind die Besucher zu Kaffee und selbstgebackenen Kuchen in die Willi-Salzmann-Halle mit musikalischer Begleitung, eingeladen.

Am Pfingstmontag, den 21. Mai 2018 geht es mit einem Frühschoppen und dem Blasorchester Nidderau BON um 11 Uhr in der Willi-Salzmann-Halle los. Am frühen Mittag steht das Kaffee- und Kuchenbuffet der Vereinsgemeinschaft Windecken zur Verfügung.

Der Dienstag ist Familientag. Hier können die Kids noch mal richtig die Fahrgeschäfte auf dem Festplatz hinter der Willi-Salzmann-Halle genießen.

Das Heimatmuseum in der Hospitalstraße lädt am Pfingstmontag zu Kaffee und Kuchen ein.

 

Magistrat der Stadt Nidderau

17.04.2018

 

Gerhard Schultheiß

Bürgermeister

Nidderau hat über 20 000 Einwohner und ist fünftgrößte Stadt im Kreis

Laut Statistischem Landesamt betrug die Zahl der Bewohner in der Stadt zum Stichtag 31. Dezember 2016 exakt 20 051 Personen. Nidderau ist deshalb nach Hanau, Maintal, Gelnhausen und knapp hinter Bruchköbel die fünftgrößte Kommune im Main-Kinzig-Kreis. Im Berichtsjahr stieg die Zahl der Menschen, die in Nidderau leben, um 0,44 Prozent. 146 Geburten standen dabei 185 Sterbefällen gegenüber. Der Zuwachs ergibt sich aus der Tatsache, dass zwar 1193 Menschen der Stadt den Rücken gekehrt, sich aber im selben Zeitraum 1327 Menschen in Nidderau neu niedergelassen haben, was einen Wanderungsgewinn von 87 Personen bedeutet. Die Frauen sind in Nidderau in der Mehrzahl, von den 20 051 Bewohnern insgesamt sind 10 076 weiblichen Geschlechts. 1835 Nidderauer haben nicht die deutsche Staatsangehörigkeit, das entspricht einem Anteil von 9,19 %. In Nidderau gibt es genug Raum zum Leben, 427 Bewohner verteilen sich auf einen Quadratkilometer. Die Altersstruktur stellte sich Ende 2016 so dar: Unter 3 Jahre 488 (2,43 %), 3 bis 6 Jahre 529 (2,64 %), 6 bis 15 Jahre 1665 (8,30 %), 15 bis 18 Jahre 668 (3,33 %), 18 bis unter 21 Jahre 753 (3,76 %), 21 bis unter 25 Jahre 862 (4,30 %), 25 bis unter 45 Jahre 4475 (22,32 %), 45 bis unter 65 Jahre 6720 (33,51 %) und 65 Jahre und älter 3891 (19,41 %).

 

Magistrat der Stadt Nidderau

17.04.2018

 

Gerhard Schultheiß

Bürgermeister

 

Gleisbauarbeiten während der Nachtzeit beziehungsweise an Sonntagen vom 04. bis 24.06.2018

Die DB Netz AG führt vom 04. bis 24.06.2018 unaufschiebbare Gleisbauarbeiten am gesamten Bahnhof Nidderau durch. Die Baumaßnahme ist zur Aufrechterhaltung der Betriebssicherheit erforderlich und kann aufgrund der gegebenen betrieblichen Voraussetzungen (Erfordernis der Einhaltung des Fahrplanes) nur zwischen 22.00 und 06.00 Uhr beziehungsweise an Sonntagen durchgeführt werden.

 

Magistrat der Stadt Nidderau

16.04.2018

 

Rainer Vogel

Erster Stadtrat

 

Workshop: “Gesundes Essen als Familienspaß”

Memephoto/PIXELIO

29.04.2018, 10:45 – 14:00 Uhr

Der Beirat für Familie & Jugend der Stadt Nidderau bietet in Kooperation mit dem Fachbereich Soziales seit Februar 2018 einen Workshop „Gesundes Kochen als Familienspaß“ an. Die Idee ist, drei Familien gemeinsam unter qualifizierter Anleitung und erprobten Rezepten in der komfortablen Küche des Familienzentrums Nidderau ein 3-Gänge-Menü kochen zu lassen. Die Begriffe „gesund“ und „Spaß“ stehen hierbei im Vordergrund. Die Menüs bestehen aus Vorspeise, Hauptgang und einem Dessert. Ausgelegt ist das Menü für 2 Erwachsene und 2 Kinder (empfohlenes Mindestalter 6 Jahre) und kostet 25 Euro pro Familie und Workshop Tag für die Lebensmitteleinkäufe.

Gestartet wurde am Sonntag, den 04.02. um 10:45 Uhr. Weitere Termine waren der 18.02., 11.03., 25.03., 15.04. 2018. Für das Kochen, gemeinsame Essen und Aufräumen sind ca. 3 Stunden einzuplanen. An jedem Workshop-Termin können max. 3 Familien teilnehmen.

Grundsätzlich muss eine verbindliche Anmeldung über die E-Mail-Adresse doristippel@googlemail.com spätestens drei Tage vor dem jeweiligen Termin erfolgen. Die Teilnahme erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen. Für weitere Fragen steht Doris Tippel, Fachfrau für Ernährungs- und Gewichtsmanagement, jederzeit auch unter der Rufnummer 06187-23920 oder 0172-6952525 gerne zur Verfügung.

Amtliche Bekanntmachung – Schließung der Stadtverwaltung an Brückentagen

Am Montag vor dem Tag der Arbeit (30.04.2018) und an den Freitagen nach den Feiertagen Christi Himmelfahrt (11.05.2018) und Fronleichnam (01.06.2018) sowie am 27.12. und 28.12.2018 (nach den Weihnachtsfeiertagen) bleiben die Dienststellen der Stadtverwaltung Nidderau geschlossen.

In den Kindertagesstätten ist abwechselnd Notdienst zu leisten. Den Notdienst hat am

30.04.2018 Kita Windecken/Pestalozzistraße

11.05.2018 Kita Erbstadt

01.06.2018 Kita Maria Merian

Die übrigen Kindertagesstätten bleiben geschlossen.

Der Bauhof sowie die Stadtwerke/Kläranlage richten einen Notdienst für diese Tage ein.

Die Wertstoffsammelstelle ist an den Brückentagen (freitags und samstags) geöffnet.

 

Magistrat der Stadt Nidderau

16.04.2018

 Gerhard Schultheiß

Bürgermeister