Neue Nidderauer Bauplatzvergabeordnung erstmals erfolgreich angewendet

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Mit der Vergabe von vier Bauplätzen im Stadtteil Eichen hat die Stadt Nidderau erstmals ihre neue Bauplatzvergabeordnung angewendet: „Die Stadt Nidderau verfolgt mit ihren neuen Vergaberichtlinien das Ziel, den sozialen Zusammenhalt der Bürgerschaft in der Gemeinde zu festigen und deshalb insbesondere ortsverbundenen und ortsansässigen Familien den Erwerb von Baugrund in ihrer Heimatgemeinde zu ermöglichen.“, weist Bürgermeister Andreas Bär (SPD) auf die Intention der neuen Vergabeordnung hin, „Ich möchte damit einen Beitrag dazu leisten, dass vor Ort verwurzelte Familien in Nidderau ihr Eigenheim errichten können.“

Die Verordnung sieht bei der Bauplatzvergabe eine besondere Berücksichtigung von Bewerbenden vor, die mindestens fünf Jahren ihren Hauptwohnsitz in Nidderau hatten, im Familienverbund leben, noch kein Eigentum besitzen und sich ehrenamtlich engagieren. Grundlage ist ein Punktesystem für die einzelnen Bereiche. Mit der Bewerbung erhält man einen Fragebogen, aus dessen Ergebnis sich ein Punktewert errechnet. Im Anschluss werden die Bauplätze dann an die Bewerbenden mit den meisten Punkten vergeben. Übrigens: Auch auswärtige Bewerbende können in Nidderau Bauplätze erwerben, wenn eine Vergabe an Nidderauer Bewerbende nicht möglich war. Die detaillierte Vergabeordnung findet sich auf der städtischen Homepage.

Dass deren erstmalige Anwendung nun reibungslos funktionierte, dafür bedankte sich der Rathauschef bei dem „Kopf“ hinter der Vergabeordnung, dem Fachdienstleiter Liegenschaften Jürgen Hartenfeller. „Jürgen Hartenfeller arbeitet seit Jahrzehnten im städtischen Bauamt und ist daher bestens mit der Materie vertraut, um eine sozial gerechte und die Gesellschaft der Stadt Nidderau stärkende Vergabeordnung zu entwickeln. Dafür danke ich ihm und dem Team dahinter ganz herzlich.“, so Bär abschließend.