Einmal im Jahr sollen die Bürger die Gelegenheit haben, den Reichtum der Kulturdenkmäler ihrer Region kostenfrei zu besichtigen und sich umfassend über die Ziele und die Arbeitsweise der Denkmalpflege zu informieren. Am 8. September 2019 steht der Tag des offenen Denkmals bundesweit unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur”. Mit dem Motto lädt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Bauhauses dazu ein, den Blick auf alle revolutionären Ideen oder technischen Fortschritte über die Jahrhunderte zu richten und darauf, wie diese neue Kunst- und Baustile herbeiführten und somit ein Zeitzeugnis der gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Gegebenheiten darstellen. Unabhängig von Denkmalgattung, Zeit und Ort – Umbrüche sind überall zu finden.

In der Stadt werden an diesem Tag das ehemalige Pfarrhaus an der Windecker Stiftskirche von 15 bis 18 Uhr und der Bürgerhof in Ostheim von 14 bis 18 Uhr ihre Tore für interessierte Besucher öffnen. Der Verein für Vor- und Frühgeschichte im unteren Niddertal e.V. öffnet seine archäologische Schausammlung in der Mittelburg 10 von 18 bis 21 Uhr zu einem themenbezogenen Rundgang.

Im Pfarrhaus finden zu jeder vollen Stunde Führungen (15, 16 und 17 Uhr) statt. Der Heimat- und Geschichtsverein Ostheim lädt von 14.00 bis 18.00 Uhr zum Museumscafe und zu Führungen in das „Dorfmuseum Ostheim im Bürgerhof“ ein. Zur musikalischen Unterstützung spielt der Posaunenchor Ostheim. Außerdem wird das das neue Ostheim-Buch „Aalt Uusthem – Historische Spuren aus der Steinzeit und dem Mittelalter“, über die frühere Besiedelung aus der Ostheimer Gemarkung, vorgestellt.

 

Andacht zum Abschluss des Tages in der Evangelischen Stiftskirche Windecken

Unsere Kirchen sind „Königreiche“ , Klangräume für Gottes Gegenwart. Vielen gilt daher der Kirchenraum als Ort der Stille und die Orgel als Königin der Instrumente zu Gottes Ehren.

Am Tag des offenen Denkmals öffnet die Evangelische Kirche Windecken daher ihre Türen von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr  für eine „ Offene Kirche“ -Klangraum der Stille.

Um 18.30 tritt die Königin der Instrumente in Dialog mit Gottes Wort. Sie Lädt ein, lobt, jubiliert, seufzt, klagt ringt, ruft und tröstet in der Orgelandacht „ O! Orgel“-  Klangraum der Fülle mit Prädikantin Rosemarie Czekalla und dem Organisten Timo Kreuder.

Der Klang der Orgel lässt Herzen klopfen und Gänsehaut entstehen. Man mag sie oder mag sie nicht. Sie lässt einfach keinen kalt. Orgelmusik kann uns die Größe des Glaubens erleben lassen; sie ist das musikalische Rückgrat unserer Kirchen und Gottesdienste und behauptet sich in feinsinnigen wie in feierlichen Momenten.

Etwa 1200 Orgeln gibt es in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Seit vielen Generationen wurden sie gebaut. Tausende von einzelnen Pfeifen sorgen für Klang in unseren Kirchen und helfen beim gemeinsamen Singen. Und Organistinnen und Organisten sorgen dafür, dass sie klingen. O! Orgel.

Weitere Infos unter https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/besucher/programm/