Nidderau. Zu einem konstruktiven Gespräch trafen sich Bürgermeister Gerhard Schultheiß, Ordnungsamtsleiterin Alexandra Laubach sowie der Präsident des Polizeipräsidiums

Südosthessen, Roland Ullmann, und Erster Polizeihauptkommissar Rainer Kraus, Stationsleiter

von Hanau II, im Rathaus. Die Gesprächsteilnehmer stellten unisono fest, dass die Kooperation zwischen Polizei und Ordnungsbehörde der Stadt reibungslos funktioniert und durch den regelmäßigen Besuch der Schutzfrau vor Ort ein ständiger Austausch erfolge. Einig war man sich, in den Sommermonaten verstärkt im Bereich Familienpark, Grünzug Neue Mitte und Stadtplatz

gemeinsam präsent zu sein, um die dort monierten Ruhestörungen durch Jugendliche wirksam einzudämmen. Die Polizeibeamten erläuterten dem Bürgermeister und der Ordnungsamtsleiterin

auch die Kriminalstatistik für Nidderau und man war sich im Ergebnis einig, dass die Menschen in Nidderau sicher leben. Der Polizeipräsident kündigte an, dass durch die Sicherheitspakete der Hessischen Landesregierung in den nächsten Jahren das Polizeipräsidium Südosthessen weiter

personell verstärkt wird und dabei auch die Polizeistationen im Main-Kinzig-Kreis berücksichtigt

werden. Eine Polizeistation oder einen Polizeiposten konnte Präsident Ullmann nicht in Aussicht stellen. Stattdessen wäre eine stärkere Präsenz der Schutzfrau oder des Schutzmanns vor Ort denkbar. Der Bürgermeister stellte fest, die Stadt habe sich um Aufnahme in das KOMPASS-Programm des Landes Hessen beworben, das zum Ziel habe, die Kooperation zwischen Polizei und kommunalen Stellen neu zu strukturieren und noch nachhaltiger und effektiver zu gestalten. KOMPASS wolle passgenaue Sicherheitskonzepte durch die beteiligten Sicherheitspartner

Kommune, Polizei, Bürger und weitere gesellschaftliche Akteure erarbeiten und gemeinsam umsetzen. Der Schwerpunkt liege dabei auf der Prävention. Jede KOMPASS-Stadt werde bei erfolgreicher Zusammenarbeit mit dem Land Hessen ihr eigenes Sicherheitssiegel erhalten, beschrieb Ullmann das Ziel des Programms. Zum Abschluss des Gesprächs vereinbarte man, den

regen Austausch zwischen Verwaltung und Polizei auch in Zukunft beizubehalten und wenn zeitlich wie personell machbar zu intensivieren