Kombinierter Feld-/Radweg zur Naumburg und nach Erbstadt eröffnet

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Als eines der letzten Projekte des Flurbereinigungsverfahrens im Rahmen des Baus der Umgehung Nidderau ist nun mit Verspätung der kombinierte Feld-/Radweg zur Naumburg und nach Erbstadt offiziell eröffnet worden. „Manchmal dauert es eben etwas länger, bis Vorhaben umgesetzt werden“, kommentierte Bürgermeister Gerhard Schultheiß die Verzögerung der Fertigstellung. Schon vor Jahrzehnten habe man eine Verbindung nach Erbstadt durch das Krebsbachtal schaffen wollen, doch die Unteren Naturschutzbehörden hätten dem einen Riegel vorgeschoben. Nun sei die Verbindung nach Erbstadt durchgängig asphaltiert. Man habe die bestehende Feldwegtrasse für den Ausbau als Grundlage genommen, betonte Erster Stadtrat Rainer Vogel. Er kündigte an, dass die Verwaltung demnächst eine überarbeitete Feldwegsatzung vorlegen werden, um das Miteinander von Landwirtschaft und Radfahrern, von denen er gegenseitige Rücksichtnahme forderte, eindeutig zu regeln. „Selbst mit Mobilitätsfahrzeugen wie einem Elektrorollstuhl ist die Strecke nun gut zu bewältigen“, fügt Vogel hinzu. Kapazitätsprobleme bei der ausführenden Firma und schlechte Witterung hätten zur verzögerten Fertigstellung geführt, so Verfahrensleiterin Claudia Kaiser vom Amt für Bodenmanagement Büdingen als federführende Behörde. Der 1,4 Kilometer lange Abschnitt habe auf einem Kilometer eine Ausbaubreite von 3,5 Meter und jeweils 70 Zentimeter breite Bankette. Die restlichen 400 Meter seien auf 3 Meter ausgebaut worden, dort betrage die Bankettbreite beiderseits 50 Zentimeter. Insgesamt seien Kosten in Höhe von 183 500 Euro entstanden, EU, Bund und Land übernehmen davon 100 925 Euro, die Stadt musste 82 575 Euro beisteuern. Die Bauzeit war von November 2017 bis Juli 2018.

 

Bürgermeister Gerhard Schultheiß, Jürgen Boehm (Vorsitzender Arbeitskreis Radwege), Erster Stadtrat Rainer Vogel und Verfahrensleiterin Claudia Kaiser (von links) eröffnen offiziell den kombinierten Feld-/Radweg zur Naumburg und nach Erbstadt.