Kein Plastik in die Biotonne – Die Energiewende beginnt auch in Garten & Küche

,

Laut aktueller Analyse stecken in den schwarzen Restmülltonnen mehr als ein Drittel Bioabfälle, die zu klimafreundlichem Biogas und hochwertigen Kompostprodukten verarbeitet werden könnten. Dies gelingt aber nur wenn alle mitmachen.

Die Stadt Nidderau appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger bei der Nutzung der Biotonne konsequent auf Plastiktüten zu verzichten. Das gilt auch für sogenannte „kompostierbare“ Biomülltüten aus Plastik, die verstärkt im Handel zu finden sind. Sie bestehen nur zum Teil aus nachwachsenden Rohstoffen und benötigen für den Abbau wesentlich länger als die kompostierbaren Küchenabfälle, um die es ja eigentlich geht. Im Kompostwerk des Main-Kinzig-Kreises werden diese Tüten deshalb genauso aussortiert, wie die üblichen mineralölbasierten Plastiktüten. Das verursacht zusätzliche Entsorgungs- und Transportkosten, belastet die Umwelt und nicht zuletzt die Abfallgebühren der Kommunen.

Die Stadt Nidderau hat sich daher der bundesweiten Kampagne #WIRFUERBIO angeschlossen um die Qualität der Biotonnensammlung zu verbessern. Mehr Infos unter “Warum kein (Bio) Plastik – #wirfuerbio – Kein Plastik in die Biotonne”.

Jede auszuliefernde Biotonne erhält einen Aufkleber Produkte – #wirfuerbio – Kein Plastik in die Biotonne. Eine kleine Erinnerung daran, bei der Entsorgung der Küchenabfälle die Plastiktüten durch Papiertüten oder Zeitungspapier zu ersetzen. Die Aufkleber sind im Rathaus und auf dem Wertstoffhof in der Siemensstraße erhältlich.

Die Kontrollen der Biomülltonnen beginnen im März 2022. Tonnen die falsch befüllt sind bzw. die Bioabfall in plastikartigen Vortrenntüten enthalten, werden mit einem Aufkleber/Anhänger versehen, dass die Tonne falsch befüllt wurde. Sollte sich bei der nächsten Befüllung keine Besserung einstellen, müssen die Tonnen stehen bleiben und dürfen vom Entsorger nicht geleert werden.