Vorschläge für die Verleihung der Bürgerplakette

Die Stadt Nidderau ruft die Bürgerinnen und Bürger auf, Vorschläge für die Verleihung der Bürgerplakette zu machen. Bis zum 16. November können Ehrungsvorschläge direkt im Büro von Bürgermeister Gerhard Schultheiß eingereicht werden. Das Stichwort lautet „Bürgerplakette“. Die Anschrift: Magistrat der Stadt Nidderau, Am Steinweg 1, 61130 Nidderau oder per Mail an info@nidderau.de. Mit der Bürgerplakette, die erstmals 1999 verliehen wurde, werden Bürgerinnen und Bürger ausgezeichnet, die abseits von Vereinen und Institutionen sich mit hervorragendem mitmenschlichem Engagement für Dritte betätigen, beispielsweise in der Nachbarschaftshilfe oder der Pflege. Der Ehrenpreis ist für die Menschen gedacht, die, so Bürgermeister Gerhard Schultheiß, „eher im Verborgenen und außerhalb des Rampenlichts stehen“.

 

Baumaßnahmen zur Umgestaltung der Konrad-Adenauer-Allee

Mit dem nun anstehenden Umbau der Konrad-Adenauer-Allee und der beiden Kreisel am Rathaus und Händelstraße/Leopold-Wertheimer-Straße, sollen insbesondere die Fußgänger und Radfahrer besser und sicherer zur neuen Stadtmitte geführt werden. Ein barrierefreier Ausbau von Querungen gehört ebenfalls zu den Maßnahmen.

Für den Umbau der Konrad-Adenauer-Allee (alten B45) wird mit einer Bauzeit von rd. 3 Monaten gerechnet. Der Ausbau der Konrad-Adenauer-Allee soll unter Verkehr in fünf Bauabschnitten realisiert werden. Bei einigen Bauabschnitten ist eine Ampelregelung erforderlich. Das mit den Arbeiten beauftragte Tiefbauunternehmen Wilhelm Schütz GmbH wird zunächst mit den Instandsetzungsarbeiten an den Kreiseln, Rathaus und Händelstraße/Leopold-Wertheimer-Straße beginnen.

Der Baubeginn ist für den 27.08.2018 geplant und wird voraussichtlich vor dem 16.11.2018 abgeschlossen sein. Für jeden Kreisel wird mit einer Bauzeit von ca. 5 Wochen kalkuliert. Die Sanierung erfolgt in mehreren Bauabschnitten, daher ist eine Signalisierung der einzelnen Zufahrten erforderlich. Da die Arbeiten an der Konrad-Adenauer-Allee zum Teil nicht zeitgleich mit den Kreiselsanierungen durchgeführt werden können, können sich die Arbeiten witterungsbedingt bis in das neue Jahr erstrecken.

Temporäre Abänderung Verkehrsführung Zufahrt zum Baugebiet -Neue Mitte

Auf Grund des nächsten Bauabschnittes im Bereich der Konrad-Adenauer-Allee im Zeitraum Mittwoch, dem 24.10.2018 bis voraussichtlich Freitag, dem 02.11.2018 ist es zur Aufrechterhaltung des fließenden Verkehrs zur Anfahrt des Neubaugebietes -Neue-Mitte- erforderlich die derzeit bestehende Einbahnstraßenregelung im Bereich Gehrener Ring in die Gegenrichtung abzuändern.

Wald- und Naturkindergarten Nidderau

Die Stadt Nidderau plant einen „Wald- und Naturkindergarten“. Aktuell wird dafür ein Standort in der Nidderauer Gemarkung gesucht, der alle Kriterien für die Inbetriebnahme und Organisation erfüllt und zur Bring- und Abholsituation gut erreichbar ist. Ein gemeinnütziger Verein hat bereits Interesse gezeigt, den Betrieb eines „Wald- und Naturkindergartens“ in eigener Trägerschaft in Nidderau zu übernehmen.

Bevor der „Wald- und Naturkindergarten“ in Betrieb gehen kann, sollte ein entsprechender Bedarf an diesem Betreuungsangebot sichergestellt sein.

Was ist ein „Wald- und Naturkindergarten“?

In der Regel umfasst die Betreuungszeit eines „Wald- und Naturkindergartens“ 6 Stunden täglich für Kinder von 3 – 6 Jahren.

Ein „Wald- und Naturkindergarten“ bietet neben einem klar strukturierten Tagesablauf Kindern vor allem viel Zeit für ein selbstorganisiertes Spiel, ohne konventionelles Spielzeug, in und mit der Natur. Die vielfältigen Möglichkeiten sich in der Natur als selbstwirksames Wesen zu erfahren, fördern so das Zutrauen des Kindes in die eigenen Fähigkeiten. Gezielte pädagogische Angebote rund um das Thema Natur werden zusätzlich angeboten.

Waldkindergartenkinder sind in erster Linie bewegungsaktive Kinder. Sie erproben sich, klettern, spielen, verstecken und laufen im wahrsten Sinne über Stock und Stein. Dabei werden Orientierungs- und Reaktionsfähigkeit, aber auch Konzentration und Teamfähigkeit gefördert. Waldpädagogik wirkt sich auf Phantasie und Sprachentwicklung unterstützend aus, weil sich die Kinder über die Bedeutung der Natur und das Spielgeschehen verbal austauschen müssen, dabei wird auch das Bewusstsein für den Umgang mit der Natur gestärkt.

Im Wald helfen sich die Kinder gegenseitig, sie lernen miteinander und bewältigen Ängste und „Gefahren“. Die Waldkindergartenzeit stärkt durch den Aufenthalt in der Natur das Immunsystem und fördert in ganz besonderer Art den sozialen Zusammenhalt und die sozialen Kompetenzen der Kinder.

Ein „Wald- und Naturkindergarten“ ist eine Tageseinrichtung für Kinder und wird vielerorts mit Betriebsgenehmigung des örtlichen Jugendhilfeträgers in gemeinnütziger Vereinsträgerschaft betrieben. Weitere Informationen finden sich auch auf der Homepage des Bundesverbandes der Natur- und Waldkindergärten in Deutschland e.V. https://bvnw.de/

Haben wir Ihr Interesse geweckt!

Die Stadt Nidderau ruft Eltern dazu auf sich, bei Interesse am „Wald- und Naturkindergarten“, direkt an den Fachbereich Soziales zu wenden (Fr. Isensee Telefon: 06187-299105 oder per E-Mail an info@nidderau.de)

Es handelt sich hierbei um eine Interessensbekundung und keine verbindliche Anmeldung! Es soll zunächst der Bedarf am Angebot „Wald- und Naturkindergarten“ ermittelt werden.

Nidderau zum zweiten Mal Landessieger bei “Ab in die Mitte”

„Nidderau – ein Platz an der Sonne“

Die Stadt Nidderau hat sich bei der zweiten Teilnahme des Wettbewerbs „Ab in die Mitte – Die Innenstadt-Offensive Hessen“ mit seinem Konzept „Nidderau – ein Platz an der Sonne“ erneut unter die 14 Landessieger eingereiht und den beantragten Zuschuss von 7000 Euro gewonnen. Zudem wurde dem Jugendhaus „Blauhaus“ vom Sponsor Rinn Beton- und Natursteine ein tonnenschwerer Sitzstein als Sonderpreis gespendet.

Im Kurhaus von Bad Camberg fand die Abschlussveranstaltung und Siegerehrung von „Ab in die Mitte“ statt. Nach 2017 hatte sich die Stadt zum zweiten Mal beteiligt. Das Motto 2018 „Mein Lieblingsort mit Wohlfühlklima“ passte nach Ansicht von Bürgermeister Gerhard Schultheiß und seinen Verwaltungsmitarbeitern bestens zu der geplanten Grünachse in der Neuen Mitte, die den Stadtplatz mit dem renaturierten Landwehrgraben verbindet, und dem kurz vor der Fertigstellung stehenden Freizeitpark Allee Süd. Vor dem Hintergrund, dass Nidderau eine der sonnenreichsten Städte Hessen ist, hatten die Verantwortlichen im Rathaus für die Bewerbungsunterlagen den Titel „Nidderau – ein Platz an der Sonne“ gewählt.

Jede der 24 teilnehmenden Städte und Gemeinden hatte ein Bewerbungsvideo einzureichen und hier kommt der Fachdienst Kinder- und Jugendförderung ins Spiel. Leiter Holger Nix und die Mitarbeiterinnen Burcin Zeybek sowie Teresa Reitz erarbeiteten mit 15 bis 20 Besuchern des Jugendhauses „Blauhaus“ über einen Zeitraum von fast acht Wochen ein Bewerbungsvideo, das nicht nur die Bewerbungsunterlagen stützend flankierte, sondern der Einrichtung auch noch den Sonderpreis eines markanten Sitzsteins einbrachte, der demnächst angeliefert wird.

Im Kurhaus von Bad Camberg bat Moderator Tobias Hagen Bürgermeister Gerhard Schultheiß als einen der wenigen Repräsentanten der letztjährigen Gewinnerkommunen auf das Rote Sofa auf der Bühne und befragte den Rathauschef unter dem Motto „Best Practice“ zum Projekt „Neue Mitte“, mit dem Nidderau im vergangenen Jahr punkten konnte. Schultheiß umriss den schleichenden Niedergang des Einzelhandelsangebotes in den Ortsmittelpunkten von Windecken und Heldenbergen schon vor der Realisierung der Neuen Mitte.

Die Schaffung einer Neuen Mitte gegenüber der bestehenden Achse vom Rathaus bis zur Bertha-von-Suttner Schule, die lange Planungsphase und letztlich die Umsetzung mit der Schließung der Lücke mit dem Nidder Forum für Handel, Gewerbe und Gastronomie, der Wohnbebauung in Passivhausstandard mit dem zentralen Stadtplatz für Freizeit und Feste, sei alle Mühen über 16 Jahre hinweg wert gewesen. Die Kaufkraftverluste und Abwanderung von Kunden in andere Kommunen seien gestoppt und umgekehrt worden, nun ist Nidderau ein Fixpunkt in der Region.

Schultheiß hob im Gespräch mit Hagen hervor, dass sich durch die Neue Mitte die Lebensqualität weiter verbessert habe, Nidderau noch attraktiver für Neubürger geworden sei was auch beweise, dass sämtliche Bauplätze in diesem Gebiet bereits verkauft bzw. reserviert seien. Mit der demnächst entstehenden Grünachse werde eine durchgehende Verbindung vom Gebiet Allee Süd über den Stadtplatz bis in die Nidderauen geschaffen, in den Augen des Bürgermeisters ein zukünftiger „Lieblingsort mit Wohlfühlklima“.

Diese Bezeichnung verdiene bereits vor seiner offiziellen Eröffnung auch der neue Freizeitpark Allee Süd, der mit seinen vielfältigen Spiel- und Sportangeboten schon heute stark frequentiert werde. “Mit Angeboten für alle Altersklassen haben wir einen Steinwurf von der Neuen Mitte entfernt ein weiteren ‚Lieblingsort mit Wohlfühlklima‘ geschaffen“, legte der Bürgermeister überzeugend dar, „wo die Bürger die Sonne genießen können und Plätze für Sport, Spiel und Erholung vorfinden.“

Die schlüssigen Bewerbungsunterlagen in Verbindung mit dem pfiffigen Bewerbungsvideo überzeugten auch die fachkundige und kritische Jury des Wettbewerbs „Ab in die Mitte“ und so gehört Nidderau in diesem Jahr erneut zu den 14 Siegerkommunen, deren Vertretern Staatsministerin Priska Hinz, Chefin des Hessisches Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, die Preise überreichte. Die Bewerbung Nidderaus lobte die Ministerin als beispielhafte Integration von Grünzügen in die Stadtmitte und erwähnte ausdrücklich den positiven Effekt auf das Kleinklima. Grünachse und Freizeitpark böten den Bürgern Rückzugs- und Erholungsorte in unmittelbarer Umgebung ihrer Wohnorte, das sei in vielen Kommunen nicht mehr die Regel, das Nidderauer Konzept sei beispielhaft.

Bei der Preisverleihung, zu der auch Corinna Wagner (Fachbereichsleiterin Innere Verwaltung), Steffen Schomburg (Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Bauwesen), Holger Nix, Burcin Zeybek und Teresa Reitz von der Kinder- und Jugendpflege, mit nach Bad Camberg gekommen waren, betonte Bürgermeister Schultheiß, nach der erfolgreichen Bewerbung im Vorjahr „wollten wir es in diesem Jahr noch einmal wissen“, was ja auch gelungen sei. Die Stadt werde mit der zweimaligen Auszeichnung als Landessieger zum „Serientäter“. Die beantragten 7000 Euro flössen in verschiedene Aktionen wie das Stadtplatzfest, das Familienspielfest, den Erlebnistag im Nidderbad u. a. und für den Sonderpreis, die stylische Betonsitzschale „Blütentraum“, werde man einen attraktiven Platz am „Blauhaus“ finden. „Im Übrigen könne Nidderau stolz auf diese erneute Auszeichnung sein. Man wertschätze von höherer Stelle sehr treffend, wie sich unsere „Lebendige Stadt mit Geschichte“ für die Zukunft aufgestellt habe“, bemerkte Schultheiß abschließend, der auch allen beteiligten MitarbeiterInnen ausdrücklich für ihr Engagement dankte.

Bürgermeister Gerhard Schultheiß im Gespräch mit Moderator Tobias Hagen und der Stadtentwicklerin von Oberursel auf der Bühne des Bad Camberger Bürgerhauses.

Bei der Siegerehrung (von links): Bürgermeister Gerhard Schultheiß, Moderator Tobias Hagen, Steffen Schomburg, Ministerin Priska Hinz, Corinna Wagner, Holger Nix, Burcin Zeybek, Teresa Reitz und zwei Jurymitglieder.

Probesitzen auf dem Sonderpreis „Blütentraum“ (von links). Teresa Reitz, Burcin Zeybek und Corinna Wagner. Dahinter stehend (von links): Holger Nix, Steffen Schomburg, Rinn-Geschäftsführer Gerhard Laubinger und Bürgermeister Gerhard Schultheiß.

  

Flohmarkt in der Stadtbücherei

Die Stadtbücherei Nidderau lädt alle Leseratten und Schnäppchenjäger herzlich dazu ein, ab sofort im täglichen Flohmarkt im Erdgeschoss der Stadtbücherei zu stöbern. Zu den üblichen Öffnungszeiten können hier Romane, Sachbücher, Kinder- und Jugendbücher sowie DVDs, Musik-CDs oder Gesellschaftsspiele erstanden werden. Bei gutem Wetter präsentiert die Stadtbücherei auch vor der Eingangstür eine besondere Auswahl an Flohmarktmedien. Die zum Verkauf angebotenen Medien wurden zum Teil aus den Beständen der Stadtbücherei ausgesondert, ein großer Teil kommt jedoch von Spenden an die Bücherei. Vom Erlös des Flohmarktes kann die Stadtbücherei weitere neue Medien anschaffen. Wer noch mehr Auswahl an Büchern möchte, kann sich gerne in der Stadtbücherei Nidderau anmelden und aus über 25.000 Medien den persönlichen Liebling aussuchen und für bis zu 12 Wochen mit nach Hause nehmen.

Die Stadtbücherei Nidderau am Marktplatz in Windecken hat immer montags und freitags von 15-18 Uhr, dienstags und samstags von 10-13 Uhr sowie donnerstags von 15-20 Uhr geöffnet. Tel: 06187/900 799 Homepage: https://nidderau.bibliotheca-open.de.

Autorinnen und Autoren gesucht – Buchprojekt zu „50 Jahre Nidderau“

Am 1. Januar 2020 jährt sich die Gründung der Stadt Nidderau zum 50. Mal. Vom städtischen Arbeitskreis Stadtgeschichte stammt die Idee, aus Anlass dieses Jubiläums ein solide gestaltetes, reich bebildertes Druckwerk als Jubiläumsschrift zu veröffentlichen, das die kulturelle, sozial-, vereins- und kommunalgeschichtliche Entwicklung der „Jubilarin“ aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet.

Es soll kein übliches chronikartiges „Geschichtswerk“ entstehen, sondern eine lebendige Sammlung von Aufsätzen, Berichten und Reportagen, die von möglichst vielen Bürgern und Bürgerinnen ehrenamtlich erarbeitet und der Stadt für dieses Projekt kostenfrei zur Verfügung gestellt wird.

Zum Thema könnten zum Beispiel interessante Sachverhalte, Entwicklungen oder auch Personen gemacht werden, die in unserer Stadt gewohnt und gewirkt haben.

Seien es Verdienste im Vereinswesen, im sozialen, künstlerischen oder kommunalpolitischen Bereich, seien es Erfinder, Pädagogen, Mediziner oder auch stadtbekannte „Originale“, Begebenheiten, Feste, Feiern, Veranstaltungen, an die man sich gerne zurückerinnert, Gebräuche, Rituale, infrastrukturelle Veränderungen, Anekdoten und, und, und …

Wer etwas für diese Jubiläumsschrift beisteuern möchte, einen Aufsatz verfassen oder/und Bildmaterial zur Verfügung stellen kann, wird gebeten, sich im Rathaus bei Frau Habermehl (06187/299-114 oder ute.habermehl@nidderau.de) unter Angabe seines Themas zu melden. Der Arbeitskreis Stadtgeschichte wird dann die Beratung und die erforderliche Koordination der Autorenschaft sowie die redaktionelle Flankierung und Betreuung des Projektes übernehmen.

Info-Buchprojekt-50-Jahre-Nidderau

Multifunktionale Kultur- und Begegnungsstätte Eichen

Die Bauarbeiten für die Baumaßnahme Multifunktionale Kultur- und Begegnungsstätte in Eichen haben begonnen. An die bestehende Sporthalle in der Höchster Straße wird ein Neubau angeschlossen, der den Eichener Vereinen und Bürgern Platz für Training, Veranstaltungen und vieles mehr bieten wird.

Das vom Architekturbüro BLFP geplante und mit dem Arbeitskreis Dorferneuerung Eichen sowie den politischen Gremien der Stadt Nidderau abgestimmten Konzept sieht ein ebenerdiges Gebäude als Anbau vor. Ein gemeinsames Foyer mit Theke und Bestuhlung zwischen bestehender Sporthalle und neuer Begegnungsstätte kann als Treffpunkt und Aufenthaltsbereich genutzt werden. Weiterlesen