Aufruf zur Nidderauer Mahnwache anlässlich des Krieges gegen die Ukraine am Dienstag, 1. März, 19 Uhr vor dem Nidderauer Rathaus

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Seit Sonntagabend leuchtet das Rathaus in den Farben der Flagge der Ukraine blau-gelb. Am gestrigen Montag kamen einige Nidderauerinnen und Nidderau, vor allem aus Politik und Kirchen, kurzfristig und teils spontan zu einer Mahnwache vor dem Rathaus zusammen. Dort wurde der Wunsch nach einer größeren, gemeinsamen Nidderauer Mahnwache geäußert, um als Stadt ein starkes Zeichen auszusenden.

Aus diesem Grund rufen der Stadtverordnetenvorsteher Jan Jakobi (stellvertretend für die politischen Gremien) und der Bürgermeister Andreas Bär (stellvertretend für die städtische Verwaltung) kurzfristig alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Parteien, Initiativen, Kirchen, etc. zu einer überparteilichen, überkonfessionellen und friedlichen Mahnwache anlässlich des Kriegs gegen die Ukraine am Dienstag, den 1. März um 19 Uhr vor dem beleuchteten Nidderauer Rathaus auf.

Durch diese Mahnwache sollen alle Menschen die Gelegenheit erhalten innehalten, zu trauern, zu gedenken, Kraft aus der Gemeinschaft zu schöpfen oder ihre Gedanken zu äußern.

Bei der Veranstaltung gilt eine Maskenpflicht, falls ein Abstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann. Es wird gebeten, auf den nötigen Abstand zu seinen Mitmenschen zu achten.