Am 22. März: Musikalische Mahnwache mit Friedensbotschafterin Dannyjune Smith vor dem blau-gelb beleuchteten Nidderauer Rathaus

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Über 250 Menschen setzten am Dienstag bei der zweiten Mahnwache gegen den Ukraine-Krieg vor dem blau-gelb beleuchteten Nidderauer Rathaus ein Zeichen für Frieden, Solidarität und Mitmenschlichkeit. Bürgermeister Andreas Bär, Stadtverordnetenvorsteher Jan Jakobi, die aus Ukraine stammende Nidderauerin Olga Browne, der Ostheimer Pfarrer Dr. Lukas Ohly, der Vorsitzende der Bürgerstiftung Horst Körzinger und die neunjährige Maylin sprachen in ihren Reden von ihren Einschätzungen und Gefühlen, aber auf Hoffnungen. Die städtische Frauenbeauftragte Rosemarie Czekalla sprach anlässlich des Internationalen Frauentags bewegend über die Rolle der Frauen in kriegerischen Konflikten.

Die nächste Mahnwache vor dem blau-gelb beleuchteten Nidderauer Rathaus beginnt am Dienstag, 22. März, um 19 Uhr. Es soll eine Mahnwache in Form eines Friedenskonzertes werden, bei dem die langjährige musikalische Friedensbotschafterin Dannyjune Smith Lieder des Friedens und Protestsongs gegen Krieg singt – und ihr Publikum dazu einlädt, mit einzustimmen. Seit ihrer frühesten Kindheit rühren sie diese Lieder an, erzählt die Sängerin und betont unter dem Eindruck des Ukraine-Krieges: „Es ist an der Zeit, diese Lieder nicht nur vor, sondern gemeinsam mit dem Publikum, allen Menschen da draußen, gemeinsam zu singen, auf die Straße zu gehen und ein Zeichen zu setzen für eine Welt, die keinerlei Unterdrückung, Rassen- oder Religionshass, Streitschlichtung durch Waffengewalt oder Ausschluss jeglicher Gruppen aus dem System wünscht“.

Mit Gitarre und Gesang interpretiert Dannyjune Smith bekannte Friedenslieder wie „We shall overcome“, „Blowin‘ in the wind“, „Wozu sind Kriege da“ und „Freiheit“ und erschafft eine einzigartige Atmosphäre, die trotz aller Trauer und Betroffenheit auch Optimismus und Kraft gibt.