Im Artikel „Sinnbild der Windecker Stadtgeschichte“ im Hanauer Anzeiger vom 22. Juni mutmaßt der Historiker Erhard Bus, dass das 500jährige Jubiläum der Erbauung des historischen Rathauses in Windecken bei der Stadt „…offenbar niemand auf dem Schirm gehabt hat.“ Hier irrt Herr Bus, die Stadt hat ihre Hausaufgaben gemacht. So war auf Vorschlag der Heimatfreunde Windecken bereits vereinbart, dass der ehemalige Windecker Dr. Frank Schmidt, Mitautor der historischen Festschrift 700 Jahre Stadt Windecken, im Rahmen des Tages des offenen Denkmals Führungen durch das Gebäude übernimmt. Schmidt ist Leiter des Kunstdienstes der Evangelischen Landeskirche Sachsen in Dresden. Aufgrund der verwandtschaftlichen Beziehungen und der Verbundenheit zu seiner Heimatstadt, hat er sich trotz der Entfernung spontan bereiterklärt, diese Aufgabe zu übernehmen.

Zudem war für diesen Tag eine Lesung in der im historischen Rathaus beheimateten Stadtbücherei mit geschichtlichem Bezug geplant.

Leider ist auch diese Veranstaltung, wie viele weitere, der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. Aktionen im Rahmen des Tages des offenen Denkmals am 13. September, werden in diesem Jahr nur virtuell umgesetzt. Derzeit prüft die Stadtverwaltung, ob ein digitales Angebot für das Windecker Rathaus auch möglich ist. Gerne hätte man Herrn Bus aus dem Rathaus auf Nachfrage diese Information zukommen lassen.