Durch Begradigung und Verbauung vieler Bäche in Hessen wurden in der Vergangenheit wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen zerstört. Die Gewässerrenaturierungen tragen dazu bei die Bächen wieder naturnaher zu gestalten. Sie dienen darüber hinaus dem Hochwasserschutz, fördern die Biodiversität und den Biotopverbund und wirken den Folgen des Klimawandels entgegen. Die Stadt Nidderau hatte sich mit dem Krebsbach für das Programm 100 wilde Bäche für Hessen beworben und die Förderzusage im Frühjahr erhalten. Der Krebsbach, welcher seine Quelle im Erbstädter Wald hat und in Heldenbergen in die Nidder mündet soll der Natur ein Stück nähergebracht werden. Am 12.05.2020 fand der Auftakttermin dazu statt. Erster Stadtrat Rainer Vogel (rechts) Frau Kaiser (links) vom Amt für Bodenmanagement und die Projektverantwortliche von der HLG Frau Stein und Vörckel (Mitte). Nicht nur eine naturnahe Gewässerentwicklung, sondern auch das Bieber-Management und eine neue Querung über den Krebsbach in Erbstadt waren Thema gewesen.