Stolpersteine

Auswahl von Fotos von der 2. Verlegung von Stolpersteinen am 20. Oktober 2009 in Nidderau

Am 20. Oktober 2009 verlegte der Kölner Künstler Gunter Demnig "Stolpersteine" an fünf Stellen in Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Hier der Stolperstein für Selma Kahn in der Glockenstraße 6. In der Glockenstraße 4 erinnern "Stolpersteine" an Julius und Johanna Reichenberg.
Sechs "Stolpersteine" liegen vor dem Anwesen in der Friedrich-Ebert-Straße 12, in Erinnerung an Moritz, Kathinka, Josef, Lilli, Doris und Grete Müller Hier die "Stolpersteine" für Recha Rose und Sopie Müller in der Ostheimer Straße 1.

Vor der Heldenberger Straße 5 liegen "Stolpersteine" in Gedenken an Hilda und Lollo Oppenheimer.

Gunter Demnig bei der Arbeit.
Der damalige Stadtverordnetenvorsteher Manfred Reuter bringt die Unterstützung der Stadt Nidderau zum Ausdruck.

Der Rabbiner Andrew Steiman begleitet die Verlegung und spricht Gebete und Gedenkworte an allen fünf Verlegestellen.

Monica Kingreen, die das Projekt als Historikerin begleitet, legt Blütenblätter auf die "Stolpersteine".

Die Schulpfarrerin Kerstin Ries-Beuthert verliest Gedanken von Schülerinnen und Schülern der Bertha-von-Suttner-Schule.

Die Anwesenden bilden einen Kreis und gedenken der Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes.

Fredy Lopper (rechts) erinnert vor der Heldenberger Straße 5 an das Schicksal der gewürdigten Opfer. Links Dr. Ralf Grünke, Koordinator der Initiative "Stolpersteine in Nidderau".