Stolpersteine

Auswahl von Fotos von der 1. Verlegung von Stolpersteinen am 3. September 2008 in Nidderau

Bürgermeister Gerhard Schultheiß spricht im Namen der Stadt Nidderau zur Verlegung von „Stolpersteinen“ vor den letzten Wohnorten unserer jüdischen Mitbürger bevor sie verschleppt und in KZ's ermordet wurden. Der Kölner Künstler Gunter Demnig erklärt den Sinn der hinter seinem Projekt „Stolpersteine“ steht.
Verlegung von „Stolpersteinen“ in der Burggasse im Ortsteil Heldenbergen. „Stolperstein“-Patin Dorothea Kummer erzählt über die Verschleppung und Ermordung der Familie Rothschild.
Der Rabbiner Andrew Steiman spricht Gebete und Gedenkworte an allen fünf Verlegestellen. Frau Monica Kingreen, die über die Schicksale der Nidderauer Juden recherchierte, legt Blümchen auf die „Stolpersteine“.
Die „Stolpersteine“ der Familie Rothschild und Moritz Weiß aus Heldenbergen. Der Rabbi bläst ein Widderhorn zum Gedenken und als Mahnung an die Lebenden.
Annika Winter erzählt von der Familie Levi aus der Kirchgasse im Ortsteil Ostheim. Manfred Reuter erinnert an die Schuhmacher-Familie Samuel und Regina Katz aus der Wonneckerstraße in Ostheim.
Die Stolpersteine der Familie Katz. Joachim Pahl und Waltraud Schiffner berichten von der Vertreibung, Drangsalierung und Vernichtung der Familie Reichenberg aus Windecken, die dort in der Eugen-Kaiserstraße ein Konfektionsgeschäft betrieben .