Straßenbeleuchtung im Stadtteil Ostheim bald mit LED

Nidderau auf der Zielgeraden zum Abschluss der LED-Umrüstung der Straßenbeleuchtung im Stadtteil Ostheim

Nachdem in den Nidderauer Stadtteilen Erbstadt, Eichen, Windecken und Heldenbergen bereits großflächig die Straßenbeleuchtung auf LED umgerüstet wurde und in 2014 die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED in den Hauptverkehrsstraßen in Ostheim erfolgte, wird jetzt mit der flächigen Umrüstung der Nebenstraßen in Ostheim fortgefahren. Die Stadt teilt mit, dass der Auftrag zur Lieferung von 410 LED-Lampen bereits erteilt ist, die Ausschreibung zur Lampenmontage ist in der Vorbereitung. Die Umrüstung wird vermutlich bis zum Frühjahr 2018 andauern.

Bisher wurden vorrangig die Lampen auf hohen Lichtmasten in Hauptverkehrsstraßen und in stärker frequentierten Wohnstraßen ausgetauscht. Auch Lampen mit veralteten Technologien und hohem Stromverbrauch wurden vorrangig ausgetauscht. Jetzt werden zeitgleich mit der flächigen Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Ostheim auch die noch verbliebenen Leuchten auf niedrigen Masten in Nebenstraßen in Eichen, Erbstadt und Windecken nachgerüstet. Für den verbleibenden letzten LED-Umrüstungsabschnitt, welcher für 2018 bis 2019 geplant ist, stehen dann nur noch Altstadtleuchten und Sonderleuchten zur Umrüstung an. Von den insgesamt über 2.300 Straßenlampen in allen Stadtteilen sind bereits 1.740 Leuchten mit LED ausgestattet. Dies sind 75 % des gesamten Straßenlampenbestandes.

Das in 2017 startende Projekt wird, wie auch die vorhergehende Umrüstungsmaßnahme, wieder durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMU), aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, gefördert. und soll im Projektzeitraum vom 01.08.2017 bis 31.07.2018 umgesetzt werden. Als betreuendes Ingenieurbüro begleitet amalicht, Ingenieurbüro für energieeffizientes Lichtdesign, aus Altdorf im Auftrag der Stadt Nidderau das Vorhaben.

Die verwendeten Klimaschutztechnologien bei der LED-Umrüstung der Straßenbeleuchtung führen zu einer nachhaltigen Reduzierung der Treibhausgasemissionen (Co2) und verfolgen damit maßgeblich die Ziele der Bundesregierung. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei.

Die in Nidderau zur Verwendung kommenden Lichtquellen wurden so ausgewählt, dass die Forderungen nach optimaler Energieausnutzung, langer Lebensdauer und hochwertiger Lichtqualität erfüllt werden. Die hieraus resultierenden Energieeinsparungen von bis zu 80% tragen somit erheblich zur Kostensenkungen bei. Die Verwendung von einheitlichen, optimierten optischen Systemen sorgt für eine Erhöhung der Verkehrssicherheit. Auch dient die Verwendung einheitlicher Leuchtensysteme der Vereinfachung zukünftiger Wartungs- und Reparaturarbeiten und wird somit auch zu einer Reduzierung zukünftig anfallender Kosten beitragen. Aufgrund der hohen Lebensdauer der LED-Beleuchtungsmodule kann davon ausgegangen werden, dass erst nach ca. 10-jährigem Einsatz mit den ersten Wartungen zu rechnen ist.

Als vorbereitende Arbeiten für die LED-Umrüstung der Straßenbeleuchtung wurden alle Straßenlampenmaste einer Standsicherheitsprüfung unterzogen. Vereinzelte Maste wurden ausgetauscht und vereinzelte Mastfundamentierungen wurden erneuert. In den nächsten Monaten werden auch noch sukzessive elektrotechnische Bauteile, die sogenannten Erdkabelübergangskästen mitsamt den erforderlichen Sicherungssystemen, im Mastinneren ausgetauscht und auf den neusten Sicherheitsstandard gebracht.