
Bekanntmachung der Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB)
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Bebauungsplan Neue Stadtmitte Nidderau- Beginn des frühzeitigen BeteiligungsverfahrensAm 22. November 2012 fand eine Bürgerinformationsveranstaltung statt, die über die wesentlichen Planungsinhalte des frühzeitigen Beteiligungsverfahrens umfassend informiert hat.
Die vollständigen Unterlagen zum frühzeitigen Beteiligungsverfahren sind auf der Homepage des Planungsbüros Fischer hinterlegt. Der Vorentwurf des Bebauungsplanes einschließlich zugehöriger Begründung und Umweltbericht liegt auch in der Zeit von Montag, dem 26.11.2012 - einschl. Freitag, dem 04.01.2013 in der Stadtverwaltung Nidderau, Am Steinweg 1, 61130 Nidderau, Zimmer 20, während der üblichen Dienststunden öffentlich aus. In Ausnahmefällen sind auch andere Termine nach vorheriger Vereinbarung möglich. Während der Auslegungsfrist können von jedermann Anregungen zu den Planungen schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. |
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Neue Stadtmitte Nidderau – Aufstellung des BebauungsplanesMit dem Vergabebeschluss zum Wettbewerblichen Dialog Neue Stadtmitte Nidderau tritt nun mit der Aufstellung des Bebauungsplanes die konkrete Realisierungsphase für das Projekt ein. Es finden derzeit zahlreiche Gesprächsrunden statt, um eine enge inhaltliche und zeitliche Verzahnung der erforderlichen Fachplanungsarbeiten für das Bebauungsplanverfahren sicher zu stellen. Folgende Gutachten liegen mittlerweile vor und werden im Zuge der Aufstellung des Bebauungsplanes entsprechend berücksichtigt:
Die Fachplanungen
werden derzeit bearbeitet. |
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Neue Stadtmitte Nidderau – Bauleitplanung – zeitlicher AblaufMit Stand Anfang Oktober 2012 kann nach Abstimmung wichtiger Planungsbeteiligter und unter Berücksichtigung der aktuell vorliegenden Planungsunterlagen von folgendem Zeitablauf ausgegangen werden:
Inwieweit sich Abweichung vom Zeitplan ergeben hängt u.a. auch von den Inhalten der Stellungnahmen in den beiden Beteiligungsverfahren ab. |
Die Planungen von Ten Brinke zur Neuen Stadtmitte NidderauFür die Anzeige der PDF-Dokumente benötigen Sie den Acrobat-Reader.
19.01.2012 Großes Bürgerinteresse zum Projekt Neue Mitte - Lob und Kritik für den „belebenden Faktor“
16.10.2011 Wettbewerblicher Dialog - Neue Mitte Nidderau: Öffentliche Präsentation des Siegerentwurfs stieß auf großes Interesse Rund 1000 Nidderauer aus allen Stadtteilen besuchten Ausstellung in Kultur- und Sporthalle Heldenbergen / Investor Ten Brinke und Projektbeteiligte standen Bürgern Rede und Antwort / Vorstellung des Energiekonzepts für die ‚Neue Mitte' / Ausstellung archäologischer Funde Nidderau, 16. Oktober 2011 – „Lassen Sie uns gemeinsam an der weiteren Entwicklung der Neuen Stadtmitte Nidderau teilhaben.“ Mit diesem Appell hatte Bürgermeister Gerhard Schultheiß am Samstag, 15. Oktober, zu einer Ausstellung in die Kultur- und Sporthalle Heldenbergen eingeladen, bei der der Siegentwurf aus dem Verfahren des Wettbewerblichen Dialogs zur Gestaltung der ‚Neuen Mitte' präsentiert wurde. Rund 1000 interessierte Bürgerinnen und Bürger sind der Einladung gefolgt. Sie traten in angeregten Dialog mit den beteiligten Städteplanern, Architekten und Vertretern des Investors Ten Brinke und ließen sich die aktuellen Entwürfe zur Nidderauer Stadtentwicklung erläutern. Am 29. September 2011 hatte die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, den Auftrag zur Entwicklung des 13 Hektar großen Gebiets zwischen den Stadtteilen Heldenbergen und Windecken an Ten Brinke zu vergeben. Die jetzt vorliegenden Pläne sind nicht nur Ergebnis aus den Dialogphasen im Vergabeverfahren des Wettbewerblichen Dialogs, für das die Stadt die Experten der NH ProjektStadt mit ins Boot geholt hat. Sie sind auch zurückzuführen auf eine breit angelegte Bürgerbeteiligung, auf die die Stadt von Beginn des Verfahrens an großen Wert gelegt hat. Bei einer öffentlichen Präsentation der Bieterkonzepte im vergangenen Jahr sowie auf mehreren Sitzungen des Beirats Wettbewerblicher Dialog – einer Runde von Vertretern der Nidderauer Bürgerschaft – hat das Projektteam zahlreiche, konstruktive Anregungen und Hinweise gesammelt. Diese sind in die Überarbeitung der Entwürfe eingeflossen. „In die jetzt vorliegenden Pläne haben wir wichtige Anregungen der Nidderauer Bürgerinnen und Bürger integriert“, stellt Andreas Schmitt fest, Projektleiter und Architekt des Friedberger Planungsbüros BLFP Frielinghaus Architekten. „So haben wir z. B. auf der Ostseite des Dialoggebiets den Abstand zwischen dem geplanten Einzelhandel und der Nachbarschaftsbebauung im Bereich der Andienung erheblich vergrößert. Dadurch ist der zentrale Platz der ‚Neuen Mitte', der Anger, kompakter geworden und hat eine an die maßstäblichen Proportionen angepasste Größe erhalten.“ Auch für den Anger selbst gab es viele Anregungen von den Bürgerinnen und Bürgern. „Wir haben diesen Platz mit Baumreihen versehen, ihn also in Grünräume gefasst, und differenzierter ausgestaltet, als dies noch in den ersten Entwürfen der Fall war“, so Schmitt. Ebenso auf Anstoß der Bürgerschaft haben die Städteplaner die Höhe des so genannten Landmark-Gebäudes von fünf auf vier Geschosse verringert. Gleichzeitig wurde die Fassadenarchitektur dieses die Stadt prägenden Gebäudes kleingliedriger gestaltet, als ursprünglich geplant. Bürgermeister Gerhard Schultheiß zeigte sich sehr zufrieden mit der großen Resonanz auf die Ausstellung: „Rund 1000 Besucherinnen und Besucher dokumentieren eindrucksvoll das große Interesse der Nidderauer an der Neuen Mitte. Überwiegend habe ich Zustimmung zu den Plänen erfahren. Dass die Bürgerinnen und Bürger im Detail Verbesserungsvorschläge geäußert haben, ist richtig und wichtig – und neben der Information auch ein wesentlicher Grund, warum wir die Entwürfe des Investors so ausführlich vorgestellt haben.“ Auch Heiko Bertram, Geschäftsführer und Gesellschafter der Ten Brinke Bertram Projektentwicklung GmbH, freute sich über den großen Zuspruch: „Städtebauliche Verfahren dieser umfangreichen Art stellen immer eine große Herausforderung dar“, betont er. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir uns im Wettbewerblichen Dialog mit unseren Entwürfen gegenüber anderen Bietern haben durchsetzen können. Daher präsentieren wir diese Entwürfe jetzt auch mit einer gewissen Portion Stolz und freuen uns sehr, dass so viele Nidderauer Bürger ihr Interesse daran bekunden.“ Vorstellung Energiekonzept Im Zuge der Ausstellung präsentierten die zuständigen Ingenieure des Unternehmens Reim & Reimers das Energiekonzept für die Erschließung der ‚Neuen Mitte'. Das Konzept sieht die Verwendung von regenerativen Energien vor und entspricht damit den Anforderungen der Stadt Nidderau, den Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) sowie den Kriterien der Energieeinsparverordnung (EnEV). Erklärtes Ziel ist eine nachhaltige, energieeffiziente und ressourcenschonende Energieversorgung mit möglichst geringem CO 2 -Ausstoß. So schlagen die Ingenieure vor, die Heizwärme für die Gebäude der ‚Neuen Mitte' über ein Nahwärmenetz mit Energie aus einem zentralen Holzpellet-Heizwerk zu erzeugen. Durch die zentrale Anlagentechnik werden bessere Wirkungsgrade als bei dezentralen Anlagen in einzelnen Gebäuden erreicht. Für die dezentrale Trink-Warmwasserbereitung in den Wohneinheiten können individuelle Solarthermie-Anlagen zum Zuge kommen. Das Energiekonzept sieht zudem den Einsatz von Photovoltaikelementen, Wärmerückgewinnungssystemen und Regenwassernutzung vor. Archäologische Funde Neben den Architekturentwürfen konnten die Besucher der Ausstellung auch einige Fundstücke aus Ausgrabungen betrachten, die bei einer archäologischen Voruntersuchung verschiedener Nidderauer Baugebiete zu Tage gekommen waren. Darunter fanden sich u. a. Scherben aus der Bronze-Zeit. Positives Ergebnis für Stadt Auch finanziell ist der Wettbewerbliche Dialog ein Erfolg für die Stadt Nidderau. Städtischen Investitionen in Höhe von rund 16 Mio. Euro stehen Einnahmen aus dem Verkauf der Grundstücke in Höhe von rund 19 Mio. Euro gegenüber.
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Datum: 29.09.2011 Wettbewerblicher Dialog „Neue Mitte“ Nidderau: Grünes Licht für Neue Mitte Stadtverordnetenversammlung hat entschieden / Investor Ten Brinke erhält Zuschlag im Vergabeverfahren Wettbewerblicher Dialog / Baubeginn 2012 / Nur zwei Jahre von Start bis Finale / Nächste Schritte: Ausstellung und Bürgerwochenende noch diesen Oktober Weißer Rauch stieg aus dem Kamin des Rathauses Nidderau nicht auf, aber der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung wurde in der hessischen Gemeinde mit großer Spannung erwartet. Bürgermeister Gerhard Schultheiß trat nach der Abstimmung im Stadtparlament vor die Presse und verkündete das Ergebnis der Abstimmung: „Gewinner der Ausschreibungsverfahrens zum Bau der Neuen Mitte Nidderau ist der niederländische Investor Ten Brinke, der gemeinsam mit dem Friedberger Architektenbüro BLFP Frielinghaus den Wettbewerblichen Dialog (WEDI) für sich entscheiden konnte.“ Wettbewerb bis zum Schluss: Der Stadt lagen zwei verhandelte Verträge von der Bietergemeinschaft GIU/Astoc/Heberger und Ten Brinke/Frielinghaus vor. GIU/Astoc/Heberger hatte jedoch einen Gremienvorbehalt nicht ausräumen können, so dass von der Stadtverordnetenversammlung das Gebot von Ten Brinke angenommen wurde. Bürgermeister Schultheiß bedankte sich bei den Stadtverordneten für ihr Votum zugunsten des Projektes „Neue Mitte“ und bei allen beteiligten Partnern für ihr bisheriges Engagement, insbesondere bei Magistrat, Stadtverordnetenversammlung, den Ortsbeiräten Heldenbergen und Windecken, dem bürgerschaftlich getragenen Beirat und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die am WEDI mitgewirkt haben, sowie den externen Experten von NH ProjektStadt, GMA und der Kanzlei GleissLutz. Bestätigung für das Bieterverfahren Wettbewerblicher Dialog „Das Ergebnis hat sich für uns alle gelohnt“, so Schultheiß. Stadt und Projektteam sind sich sicher, mit Ten Brinke einen Partner für das 36-Millionen-Projekt gefunden zu haben, der nicht nur kreativ und sinnvoll investieren wird, sondern wie bisher auch optimal, d.h. konstruktiv und umsetzungsorientiert, mit der Stadt zusammenarbeiten wird. Für das neue Stadtzentrum, das heute noch aus Ackerland besteht, wird die Stadt selbst einen knapp zweistelligen Millionen-Betrag aufbringen, der Rest der Summe wird durch den Investor aufgebracht. Prof. Thomas Dilger, Geschäftsführer NH ProjektStadt, erklärte übereinstimmend mit Dr. Olaf Otting von der Kanzlei GleissLutz, dass man sich sicher sein könne, mit keinem anderen Verfahren als dem Wettbewerblichen Dialog ein Konzept für die Entwicklung der Neuen Mitte von Nidderau hätte finden können, das sich auf einem solch hohen Niveau befindet und das so viel Raum für eine Beteiligung der Stadt und eine Beteiligung der Bürger bietet. Die nächsten Schritte Richtung Neue Mitte Bereits am Samstag, dem 15. Oktober, findet in der Kultur- und Sporthalle Abschließend behandelt sind bereits alle Verträge, die zur Entwicklung der Neuen Mitte notwendig sind, darunter ein städtebaulicher Rahmenvertrag, ein Vertrag zum Grundstückskauf, ein Vertrag zum Familien- und Kulturzentrum und ein Erschließungsvertrag. Auch wenn diese Eckpunkte bereits verhandelt sind, bleiben dennoch viele Aspekte offen, bei denen die Stadt über einen Lenkungsausschuss, aber auch die Bürger noch ein Mitsprache- und Mitgestaltungsrecht haben, so z.B. darüber, wie der Bebauungsplan, die Architektur oder die vereinbarten nachhaltigen Lösungen zur Energieversorgung konkret aussehen werden. „Der juristische und finanzielle Rahmen steht fest, jetzt geht es darum, die Vision für die Zukunft des Zentrums von Nidderau im Detail zu gestalten“, so Bürgermeister Schultheiß.
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20.09.2011 Wettbewerblicher Dialog „Neue Mitte“ Nidderau: `Neue Mitte´ bekommt ein Gesicht Ergebnis zeichnet sich ab / Entscheidung über Zuschlag am 29. September 2011 Mit der Einleitung der Angebotsphase ist der Wettbewerbliche Dialog für die Neue Mitte in die Schlussphase eingetreten. In einer nicht öffentlichen Sondersitzung am 17.09.2011 hat das Projektteam die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung, der Ortsbeiräte und des speziell für das Verfahren einberufenen Beirats wurden über die eingegangenen Angebote informiert. Dabei wurden Vertragsdetails, wirtschaftliche Kennzahlen und der letzte Stand der Planung im Detail vorgestellt. Der Bieter Ten Brinke und der Bietergemeinschaft GIU/Astoc/Heberger hatten fristgerecht ihre Angebote zur Errichtung der `Neuen Stadtmitte´ eingereicht. Diese waren in wochenlanger Arbeit vom Projektteam unter Leitung von Bürgermeister Gerhard Schultheiß ausgewertet worden. Zur Aufklärung und Präzisierung des Angebotsinhalts wurden mit beiden Bietern Aufklärungsgespräche geführt. Die Stadt hatte u.a. verlangt, dass die Bieter die für die Realisierung notwendigen Grundlagen nachweisen. Die Stadt hatte den Bietern angesichts der knapp bemessenen Angebotsfrist zudem die Möglichkeit eröffnet, die Angebote unter Gremienvorbehalt abzugeben. Die Bietergemeinschaft GIU / Astoc / Heberger hat diesen Vorbehalt nicht ausgeräumt und somit kein wertbares Angebot abgegeben. Damit hat sich die Bietergemeinschaft aus dem Vergabeverfahren zurückgezogen. Bürgermeister Schultheiß bedauerte diesen Umstand. Die Bietergemeinschaft Heberger habe zwei Jahre lang das Wettbewerbsverfahren mit gleichwertiger Aussicht auf den Zuschlag und mit Ehrgeiz betrieben, sie sei stets ein konstruktiver Verhandlungspartner gewesen. Zugleich stellte er aber fest: „Im Wettbewerblichen Dialog zeigt sich am Ende, welcher Bieter tatsächlich die Kraft, den Willen, die Mittel und die Erfahrung hat, die vorgelegte Planung auch umzusetzen. Und die zügige Umsetzung des Projekts Neue Mitte ist unser Ziel. Dafür haben wir nun mit Ten Brinke einen Partner gefunden, der ein unter dem Strich gutes und ausgewogenes Angebot abgegeben hat.“ Wichtig sei, so Bürgermeister Schultheiß, dass die vertraglichen Vereinbarungen der Stadt hinreichende Flexibilität bei der Umsetzung eröffnen werden und ihr das Recht geben werden, auf die Details der Planung – insbesondere Architektur und Platzgestaltung – einzuwirken. Somit steht am kommenden Donnerstag, den 29.09.2011 in der Stadtverordneten der Stadt Nidderau die Entscheidung an, der Ten Brinke Projektentwicklung der Zuschlag als Partner der Stadt für die Entwicklung der `Neue Stadtmitte´ zu erteilen. Das Ergebnis des Wettbewerblichen Dialogs ist ein planerisch, wirtschaftlich und rechtlich zuschlagsfähiges Angebot des Bieters Ten Brinke, das alle Anforderungen der Stadt erfüllt.
26.08.2011 Wettbewerblicher Dialog „Neue Mitte“ Nidderau: WD auf der Zielgeraden Letzte Phase des Vergabeverfahrens läuft / Prüfung der finalen Angebote / Entscheidung über Investor am 29. September 2011 Am 29. September 2011 werden die Stadtverordneten darüber entscheiden, welcher Bewerber die „Neue Mitte“ realisieren wird – Ten Brinke oder die Bietergemeinschaft GIU/ Astoc/ Heberger. Die Angebotsphase, die durch die Stadtverordnetenversammlung und den Magistrat im Juli eingeleitet wurde, neigt sich ihrem Ende zu. Die eingereichten finalen Angebote werden nun ausgewertet und anhand der beschlossenen Bewertungsmatrix miteinander verglichen. Unterscheidungsmerkmale der jetzt vorliegenden Verträge können im Detail liegen, z. B. in der Bereitschaft der Investoren, Risiken zu übernehmen oder Sicherheiten zu fordern und zu gewähren. Beide Bewerber haben sich als konstruktive und umsetzungsorientierte Verhandlungspartner präsentiert. Als sehr hilfreich erweist sich, dass die Stadt bereits im Verfahren untersucht hat, ob sich Bodendenkmäler im Planungsgebiet befinden. Somit konnte dieses Risiko ausgeschlossen und damit die Planungs- und Kostensicherheit für alle Seiten erhöht werden. Beiden Verträgen ist gemein, dass die Stadt Nidderau vor Baubeginn ein Mitspracherecht hat, wie die Architektur der „Neuen Mitte“ aussehen wird, also wie unter anderem die Fassaden der Handelsgebäude gestaltet werden.
Ehrgeiziger Zeitplan wird gehalten Wie Bürgermeister Gerhard Schultheiß berichtet, wird der ehrgeizige Zeitplan aller Voraussicht nach erfüllt. Im Oktober 2009 begann das Verfahren mit einem Teilnahmewettbewerb, aus dem vier Bieter hervorgegangen waren. In den Dialogphasen wurden zwei Entwürfe entwickelt, die die städtischen Ziele erfüllen. Seit Beginn dieses Jahres hat die Stadt, unterstützt durch das Projektteam mit Gleiss Lutz und NH-ProjektStadt, alle Verträge verhandelt, die zur Entwicklung der „Neuen Mitte“ notwendig sind. Dazu gehören ein städtebaulicher Rahmenvertrag, ein Vertrag zum Grundstückskauf, ein Vertrag zum Familien- und Kulturzentrum und ein Erschließungsvertrag. Auch die Wirtschaftlichkeit der Angebote geht in die Bewertung ein. Marion Schmitz-Stadtfeld von der mit der Verfahrensteuerung beauftragten NH ProjektStadt: „ Die Stadtverordneten bewerten nun die Einnahmen- und Ausgabenseite für die Stadt auf Grundlage der vorgelegten und ausgewerteten Angebote und entscheiden dann über den Ausgang des Verfahrens.“ Ausstellung im Oktober Sobald das Verfahren entschieden ist, wird eine Ausstellung zur „Neuen Mitte“ organisiert. Alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt sind dann herzlich eingeladen, sich das Ergebnis des Wettbewerblichen Dialogs zur „Neuen Mitte“ anzusehen. Hier kann jeder, der während der Entwurfsphase mit den Planern und Investoren am großen Bürgerwochenende diskutiert und seine Meinung geäußert hat, sehen, wie diese einen Weg in die Planung gefunden hat. Davon, dass die Bieter ihre Hausaufgaben gemacht haben und Anregungen in die Planung aufgenommen haben, konnten sich die Parlamentarier und die Beiratsmitglieder bereits überzeugen. „Die Angebote mit den angepassten Planungen müssen aus rechtlichen Gründen bis zum Ende des Verfahrens vertraulich behandelt werden“, erläutert Dr. Olaf Otting von der Anwaltskanzlei Gleiss Lutz. „Wir befinden uns jetzt in der sensiblen Endphase des europaweiten Vergabeverfahrens.“
13.7.2011 Wettbewerblicher Dialog „Neue Mitte“ Nidderau: Verkehrsgutachten gibt grünes Licht für „Neue Mitte“ Voruntersuchung bringt Aufschluss über zusätzlichen Verkehr infolge Entwicklung der „Neuen Mitte“ Nidderau / Verkehrsentlastung über Ortsumgehung bestätigt Die „Neue Mitte“ Nidderau ist wieder ein Stück greifbarer geworden. In einer kürzlich erfolgten Verkehrsuntersuchung prüfte ein extern beauftragter Dienstleister die verkehrliche Leistungsfähigkeit der beiden Bieterentwürfe von Ten Brinke und GIU/ Astoc/ Heberger. Beide Investoren befinden sich noch im Stadtentwicklungsverfahren des Wettbewerblichen Dialogs. Die Analyse zeigt: Durch die Entwicklung der „Neuen Mitte“ entsteht auf der zentralen Achse, der Konrad-Adenauer-Allee, zusätzlicher Verkehr. Da aber der bisher ebenfalls über diese Achse fließende Durchgangsverkehr auf die geplante Ortsumgehung verlagert wird, bleibt das Verkehrsvolumen auf der Konrad-Adenauer-Allee annähernd gleich. Durch den Vollausbau der „Neuen Mitte“ entstünden täglich 5.000 neue Fahrten, so die Prognose der Gutachter. Ein Großteil der Neufahrten ginge dabei auf die geplante Entwicklung von Einzelhandel und Wohnfläche zurück. Die Gutachter bestätigten, dass der Bau der Ortsumgehung – die seit 30 Jahren erwartete westliche Umgehung Nidderaus durch die Verlängerung der B 45 – maßgeblich dazu beitrage, den Durchgangsverkehr aus der „Neuen Mitte“ heraus zu holen. „Planung und Bau der ‚Neuen Mitte‘ sowie der Ortsumgehung können als wesentliche Bestandteile einer integrierten städtebaulichen Entwicklung angesehen werden“, stellt Bürgermeister Gerhard Schultheiß fest. Er zeigt sich erfreut über das Ergebnis der Verkehrsuntersuchung: „Die präzise, planerische Vorarbeit und die Bürgerbeteiligung, aus der wir zahlreiche wertvolle Anregungen auch und vor allem in die Verkehrsplanung integrieren konnten, haben sich gelohnt.“ Mit ihren Entwürfen hätten beide Bieter auch die verkehrlichen Herausforderungen hervorragend bewältigt, die Konzepte befänden sich auf hohem Niveau. „Ein Kopf-an-Kopf-Rennen“, so Schultheiß. Der Bau der Ortsumgehung wird voraussichtlich 2015 abgeschlossen sein, rechtzeitig zur Eröffnung des ersten Bauabschnittes der „Neuen Mitte“ mit neuen Einzelhandelsflächen. In ihrer Untersuchung prüften die Verkehrsgutachter zudem die einzelnen Verkehrsanschlüsse der „Neuen Mitte“ an die Konrad-Adenauer-Allee geprüft. Auch hier kam das Gutachten zu hohen Benotungen. ÖPNV und Radwege ausbauen In beiden Bieterentwürfen finden auch alternative Verkehrsmittel Berücksichtigung. So sind zum Beispiel neue Bushaltestellen in der „Neuen Mitte“ geplant, die voraussichtlich in das Busnetz der Stadt mit den Linien Bus 2 und Bus 562 integriert werden. In beiden Bieterentwürfe sind zudem neue Fahrradwege und Fahrradstellplätze vorgesehen. Die Bürger Nidderaus haben somit zukünftig noch mehr Möglichkeiten, ihr neues Zentrum reibungslos zu erreichen. 27.05.2011Wettbewerblicher Dialog „Neue Mitte“ Nidderau: Projektteam stellt aktuellen Verfahrensstand in öffentlicher Stadtverordnetenversammlung vor Präsentation Zeitplan bis Verfahrensende / Einzelheiten zur Vertragsarchitektur / Finale Entscheidung für ausführenden Investor am 29. September 2011 Nidderau, 27. Mai 2011 – Im öffentlichen Teil der gestrigen Stadtverordnetenversammlung am 26. Mai 2011 haben Bürgermeister Gerhard Schultheiß und Fachbereichsleiter Steffen Schomburg sowie die Projektsteuerer der NH ProjektStadt und der beratenden Rechtsanwaltskanzlei Gleiss Lutz den aktuellen Stand des Verfahrens Wettbewerblicher Dialog vorgestellt. „Wir gehen mit Riesenschritten auf die finale Entscheidung zu, welcher Investor den Zuschlag für die Gestaltung der ‚Neuen Mitte' erhalten wird“, stellte Schultheiß fest. Aktuell befindet sich das Verfahren in der dritten Dialogphase, in der weiterhin an den beiden Konzepten gearbeitet wird, die sich noch im Rennen befinden. Parallel dazu verhandeln Projektteam und Bewerber über die Inhalte des umfangreichen Vertragswerks. Wenn alles nach Plan verläuft, werden am 29. September 2011 die Stadtverordneten darüber entscheiden, welcher Bewerber die Neue Mitte realisieren wird – Ten Brinke oder die Bietergemeinschaft GIU/ Astoc/ Heberger. „In der jetzigen Dialogphase geht es darum, die beiden Konzepte der Bieter in Details zu verbessern, um eine optimale Lösung für Nidderau zu erhalten“, erläuterte Bürgermeister Gerhard Schultheiß. Er betonte, dass dabei auch die Hinweise und Anregungen der Besucher des Ausstellungswochenendes im September 2010 sowie des Beirats und der Stadtverordnetenversammlung eine wichtige Rolle spielten. Zeitplan bis Verfahrensende Einzelheiten der Vertragsarchitektur
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23.02.2011 WD ´Neue Mitte´ Nidderau – Die entscheidende Phase läuft Vertragsverhandlungen zwischen Stadt und den beiden Bietern stellen die letzte Dialogphase des Verfahrens dar. Der Wettbewerbliche Dialog zum Projekt „Neue Mitte“ in Nidderau befindet sich in der entscheidenden Phase. Aktuell laufen die Vertragsverhandlungen zwischen der Stadt Nidderau und dem Bieter Ten Brinke sowie der Bietergemeinschaft GIU/ Astoc/ Heberger. Die Stadt wird dabei von ihren Beratern, der Anwaltskanzlei Gleiss Lutz und der NH ProjektStadt, unterstützt. Die Verträge, die derzeit verhandelt werden, entstehen auf der Grundlage der Bieterentwürfe für die „Neue Mitte“. Diese Entwürfe wurden im September 2010 im Rahmen des großen Bürgerwochenendes der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Anschluss an die Vertragsverhandlungen beginnt die Angebotsphase, die mit der Abgabe verbindlicher Angebote der beiden Bieter an die Stadt endet. „Die Stadt Nidderau verfolgt das ehrgeizige Ziel, das Wettbewerbliche Dialogverfahren noch vor den Sommerferien abzuschließen und den Vertrag mit einem der beiden Bieter zu unterzeichnen.“ erklärt Bürgermeister Gerhard Schultheiß. Dieser Bieter wird Investor der „Neuen Mitte“ in Nidderau werden. Archäologische Voruntersuchung zu Jahresbeginn Zu Beginn des Jahres liefen die ersten Aktivitäten im Dialoggebiet an. Im Vorfeld der archäologischen Voruntersuchung hat ein von der Stadt Nidderau beauftragtes Ingenieurbüro das zukünftige Baugebiet mit einem Bodenradar sondiert. Mit Hilfe dieser Technik sollen eventuell vorhandene Bodendenkmäler auf dem Areal erkannt werden. Denn alles, was möglicherweise bei den Tiefbauarbeiten zu Tage gefördert wird, muss kartiert und katalogisiert werden. Die Stadt Nidderau will darüber schon frühzeitig Gewissheit erhalten und lässt daher schon jetzt Untersuchungen wie diese Radarsondierung vorsorglich durchführen, um eine Verzögerung im Bauablauf und somit unkalkulierbare Kosten zu vermeiden. Nachhaltige und ressourcen-schonende Energieversorgung ist das Ziel Zu den Vertragsverhandlungen müssen die Bieter zudem ihre jeweiligen ökologischen Konzepte konkretisieren. Die Erarbeitung eines nachhaltigen ökologischen Konzepts ist eine der Pflichtaufgaben für die Bieter in ihrem Gesamtkonzept zum Wettbewerblichen Dialog. Es enthält die beiden Kernpunkte Energieversorgung und Entwässerung. Eine nachhaltige und ressourcenschonende Energieversorgung für das gesamte Dialoggebietgebiet ist ein wesentlicher Bestandteil der Planungen. Beispielsweise könnte mit Hilfe eines Blockheizkraftwerkes (BHKW) die Nahwärmeversorgung im Gebiet gedeckt werden. Die Bieter schlagen außerdem den Einsatz von Photovoltaik vor. Ein sehr geringer CO2-Austoß und Energieverbrauch ist das erklärte Planungsziel der Stadt Nidderau für die Neue Mitte. Großen Wert wird auch auf den Umgang mit dem anfallenden Regenwasser gelegt. Die Planung eines Trennsystems ist ebenfalls Pflichtaufgabe der Bieter. Dabei soll das anfallende Regenwasser entweder vor Ort versickern können, zur Bewässerung gesammelt oder über den Landwehrgraben in die Nidder geleitet werden. Durch dieses kostensparende System können die Abwasser- und Kläranlagengebühren minimiert werden. Derzeit laufen Untersuchungen zur Prüfung wie viel des anfallenden Regenwassers in den Landwehrgraben eingeleitet werden kann. Einzelhandelsgutachten schlägt Ladenvielfalt vor Das von der Stadt beauftragte Einzelhandelsgutachten liegt im Entwurf vor und soll den Stadtverordneten im März zum Beschluss vorgelegt werden. Das Gutachten enthält grundlegende Aussagen darüber, welche Sortimente in Nidderau fehlen und in der `Neuen Mitte´ angesiedelt werden sollen. Es empfiehlt vor allem Angebote in den Branchen zu schaffen, für die die Nidderauer Bürger bisher ins Umland fahren müssen. Besonders im Blickpunkt stehen die Sortimente Bekleidung, Schuhe und Sport. |
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07.10.2010 Die Stadtverordnetenversammlung hat in der Sitzung am 29.09.2010 nach einem ausführlichen Diskussionsprozess mit den Experten- und Beraterteam beschlossen, den Investor HBB mit dem Planerteam RKW abzuschichten und nun mit den beiden Bietern Gui/Astoc/Heberger und Ten Brinke mit dem Architekturbüro BLFP Frielinghaus in die 3. Dialog- und damit Verhandlungsphase zu gehen. Die Entscheidung fiel auf der Grundlage einer komplexen Bewertungsmatrix, die für die städtebaulichen Lösungen zum Beginn des Verfahrens festgelegt wurde. Bürgermeister Gerhard Schultheiß freut sich, dass "wir nun auf die Zielgerade kommen und uns nach wie vor hervorragend innerhalb unserer zeitlichen Rahmenplanung befinden, die alle Beteiligten im Wettbewerblichen Dialog ´Neue Stadtmitte Nidderau' nach wie vor große Planungs- und Ressourcensicherheit gibt."
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Begeisterung über Interesse der Bürger Nidderaus am Wettbewerblichen DialogÖffentliche Bieterpräsentation ein voller Erfolg. Mehr als 2.000 Nidderauer besuchen Ausstellung Nidderau, 13.09.2010 – Die überwältigende Resonanz von mehr als 2.000 Bürgern bei der Präsentation der Bietervorschläge im Wettbewerblichen Dialog Nidderau/ ´Neue Mitte´ bestätigt Nidderaus Bürgermeister Gerhard Schultheiß sowie Marion Schmitz-Stadtfeld von der NH|ProjektStadt, der breiten Öffentlichkeit zu diesem Zeitpunkt den Reifegrad der Entwürfe zu präsentieren. Am zurückliegenden Wochenende wurden die verbliebenen drei Entwürfe in der Neuen Mensa der Bertha-von-Suttner-Schule der Öffentlichkeit fachlich ausführlich durch die Bieter vorgestellt. Das beeindruckende Interesse der Bürger an der Entwicklung ihrer ´Neuen Mitte´ zeichnete sich dabei durch qualifizierte Diskussionen zwischen Bürgern, Planern und Investoren aus. Das Projektteam freut sich, dass Einwohner aller Altersgruppen und Stadtteile Nidderaus von der Möglichkeit der Diskussion der Entwürfe Gebrauch gemacht haben. Der Leiter des Fachbereichs für Stadtentwicklung und Bauwesen, Steffen Schomburg, hält fest: „Es war richtig, das Vergabeverfahren des Wettbewerblichen Dialoges zur Planung der ´Neuen Mitte´ zu wählen. Wir sind froh, dass dieses Verfahren es uns nun ermöglicht, mit den eingereichten Lösungsvorschlägen auch in den Dialog mit den Bürgern zu treten und freuen uns über das sehr große Interesse.“ Bürgermeister Gerhard Schultheiß sieht die Zielsetzung, eine attraktive Neue Mitte zu gestalten, durch die Bietervorschläge gewährleistet und auch die Vielzahl der geführten Gespräche lasse darauf schließen, dass man im Interesse der Nidderauer handelt. |