Bauleitplanung der Stadt Nidderau, Stadtteile Heldenbergen und Windecken 
Bebauungsplan „Neue Stadtmitte Nidderau“

Informationen zur Eröffnung am 2.6.2016

Liste der Geschäfte im Nidder Forum

 

 

Bebauungsplan Neue Stadtmitte, 1. Änderung - Textliche Festsetzungen
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Bebauungsplan Neue Stadtmitte, 1. Änderung - Begründung
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Bebauungsplan Neue Stadtmitte, 1. Änderung - Planbild
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Bebauungsplan Neue Stadtmitte
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Bebauungsplan Neue Stadtmitte - Textliche Festsetzungen
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Begründung zum Bebauungsplan
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Umweltbericht mit integriertem Landschaftspflegerischem Planungsbeitrag zum Bebauungsplan
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Zusammenfassende Erklärung gemäß § 10 Abs. 4 BauGB
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Nachweis über sachgemäße Planung und Projektierung nach Passivhaus-
Projektierungs-Paket (PHPP) sowie eingesparte C02-Emission
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Bestätigung über sachgemäße Planung und Projektierung nach Passivhaus-
Projektierungs-Paket (PHPP) sowie eingesparte C02-Emission
nach Fertigstellung des Bauvorhabens
Formblatt
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Vorträge - Neue Stadtmitte Nidderau

Präsentation der Fa. HBB zum Nidder Forum

Präsentation der Fa. Bonava zum Geschosswohnungsbau

Präsentation, Flyer und Exposé der Fa. VT zum Geschosswohnungsbau

 

 

Das Passivhaus-Neubaugebiet   - Neue Stadtmitte Nidderau

Bereits am 31.10.2012 hat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Nidderau beschlossen, die Wohnbebauung im Baugebiet Neue Stadtmitte Nidderau im Passivhaustandard zu entwickeln. Die Verpflichtung zum Bau von Passivhäusern wird daher in den Grundstücks-Kaufverträgen festgeschrieben.

Im Folgenden sollen für Bauinteressenten die Grundlagen und Anforderungen eines Passivhauses erläutert werden. Außerdem wird auf Informationsquellen hingewiesen, unter denen sich Bauinteressenten grundlegend über den Bau von Passivhäusern informieren können. Zusätzlich wird auf Informationen zu realisierten Objekten hingewiesen und zur Suche nach Architekten, Planern oder Anbietern von Passivhäusern informiert.

Energiebedarf bei Wohngebäuden

Entwicklung der Anforderungen der Wärmeschutzverordnung (WSVO) und der Energieeinsparverordnung (EnEV) an Neubauten als Endenergiebedarf pro m2 Wohnfläche

Ab 01.01.2016 sinkt der höchstzulässige Jahres-Primärenergiebedarf (beim Wohngebäude zum Heizen und Wassererwärmen) um 25 Prozent im Vergleich zur EnEV 2009.
Eine Textfassung der aktuellen Energieeinsparverordnung ist im Internet unter dem folgenden Link verfügbar: Energieeinsparverordnung

 

Spätestens ab 2021 wird gesetzlich ein Niedrigstenergiestandard eingeführt, der den Zielen des Klimaschutzes Rechnung tragen soll. Das Passivhaus erfüllt diese hohen Anforderungen bereits heute.

Das Passivhaus

Grundprinzip eines Passivhauses ist eine konsequente Reduktion des Heizwärmebedarfs.

Um dies zu ermöglichen, sind folgende Maßnahmen erforderlich:

Das erste Passivhaus wurde 1990 in Darmstadt – Kranichstein gebaut. Die vier Reihenhäuser wurden in Massivbauweise errichtet. Erstmalig kamen gedämmte Fensterrahmen zum Einsatz. Das Gebäude weist einen gemessenen Jahresheiz­wärmeverbrauch von etwa 10 kWh/(m²*a) auf.

Nachdem in den 1990er Jahren erste Passivhäuser errichtet und sogfältig untersucht wurden, hat sich dieser energetische Gebäudestandard seit der Jahrtausendwende zunehmend verbreitet. Heute gibt es in Deutschland ca. 25.000 im Passivhaus­standard errichtete Gebäude.

In den vergangenen Jahren wurde dafür eine Vielzahl von baulichen und anlagentechnischen Komponenten entwickelt, die sich für den Bau von Passivhäusern eignen. Einige von diesen wurden vom Passivhaus Institut einer ausführlichen Qualitätskontrolle unterzogen und zertifiziert: Zertifizierte Passivhauskomponenten

Heutige Neubauten sind aus gutem Grund sehr luftdicht gebaut. Dadurch werden Wärmeverluste reduziert und Feuchteschäden in der Baukonstruktion vermieden. Eine Lufterneuerung allein durch Fugen und Ritzen kann dann aber den hygienischen Luftwechsel kaum gewährleisten. Auch die Fensterlüftung bringt keine überzeugenden Ergebnisse. Frische Luft ist nicht nur eine Frage des Wohnkomforts, sondern eine Notwendigkeit für ein gesundes Leben. Der Einsatz einer kontrollierten Lüftungsanlage sorgt bei allen Wohngebäuden und Wohnhaussanierungen für eine hohe Luftqualität im Gebäude.

Die Mehrkosten eines Passivhauses sind insbesondere auf effizientere und/oder dickere Dämmmaterialien, wärmegedämmte Fensterrahmen mit 3-Scheiben-Wärmeschutzverglasungen und einen etwas höheren Planungsaufwand zurück­zuführen. Auch die kontrollierte Lüftungsanlage ist eine für das Passivhaus unabdingbare Komponente. Durch die Beheizung über deren Kanalnetz können im Hinblick auf die technische Gebäudeausrüstung sogar Minderinvestitionskosten entstehen.
Als Faustregel gilt, dass bei einem Passivhausneubau ca. 5-10 % Mehrinvestitionskosten anfallen. Diese Einschätzung kann aber nur als grober Richtwert angesehen werden, da Parameter wie Gebäudegröße, verwendete Dämmmaterialien, Fensterflächenanteile, eingesetzte Heiztechnik und Heizungs­verteilung Einfluss auf die Investitionsmehrkosten haben. Zudem wird die Einhaltung des energetischen Niveaus eines Passivhauses auch nach Aktualisierung des Förderprogramms am 01.04.2016 von der Kreditanstalt für Wiederaufbau  weiterhin gefördert (Programmnummer 153).

Informationen zum Passivhaus

Die überzeugendsten Informationen bilden realisierte Beispiele. Unter der Adresse www.passivhausprojekte.de werden Steckbriefe zu einer Vielzahl von Passivhäusern unterschiedlichen Gebäudetyps vorgestellt. Neben den Daten zu den einzelnen Bauteilen und der Anlagentechnik werden dabei zu den Einzelprojekten jeweils auch Architekten, Planer oder Anbieter benannt.

Weitere detaillierte Informationen findet man z.B. unter       

www.passiv.de
www.ig-passivhaus.de
www.passipedia.de

Der Weg zum Passivhaus

Nicht alle Architekten, Planer und Hausanbieter bieten den energetischen Standard eines Passivhauses an. Für die Umsetzung eines Passivhaus-Projektes ist es sehr hilfreich, wenn die beteiligten Akteure die notwendige Qualifikation, Erfahrungen und Referenzen im Passivhausbau vorweisen können.

Architekten/Planer können über die umfängliche Datenbank Passivhaus-Architekten und –Planern des Passivhaus Instituts ermittelt werden. Akteure werden auch in den Skizzen der auf www.passivhausprojekte.de eingestellten Projekte benannt. Zudem bietet die elektronisch kostenlos zur Verfügung gestellte Broschüre „Aktiv für mehr Behaglichkeit: Das Passivhaus“ der IG Passivhaus eine Übersicht von Akteuren mit Passivhauserfahrung.

Fertighausanbieter bieten ebenfalls Passivhäuser an. Die exemplarische Übersicht (pdf-Liste der Fertighausanbieter ) von Fertighausanbietern wurde für eine Vortragsveranstaltung zusammengestellt. Die Anbieter weisen jeweils auf ihrer Internetseite darauf hin, dass sie Passivhäuser anbieten. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Jeder Bauinteressent ist aufgefordert, auch nach weiteren Anbietern zu suchen.

 

Wohnbebauung "Neue Stadtmitte"

Fragen und Antworten zur Passivhausbebauung

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Weitere Informationen zum Projekt "Neue Stadtmitte" erhalten Sie hier .

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