Ansichten aus der Stadt Nidderau.

 




Stadtführungen

•  Die Stadtverwaltung bietet Stadt- und Landschaftsführungen an.

•  Die öffentlichen Führungen sind kostenlos.

•  Die Termine werden in der Presse sowie im Veranstaltungskalender der Stadtverwaltung bekannt gemacht.

• Ansprechpartnerinnen sind darüber hinaus für Führungen
•  auf der Bonifatius-Route Julia Huneke 06187 299-109
•  in den alten Ortskernen Ute Habermehl 06187 299-114
•  im Feldflora-Reservat und auf der Obstwiesenroute Katja Adams 06187 299-179

Stadtführungen

Stadtführungen durch Windecken mit Heinrich Quillmann finden Sie hier.

Auf Anfrage können bei Helmut Brück ebenfalls Stadtführungen gebucht werden. Kontakt: Helmutbrck@aol.com



Infos zur Stadtführung in Windecken
und Heldenbergen

 

Im Bürgerbüro ist dieses Infomaterial erhältlich oder unter 06187 299-140 angefordert werden.

Thema

Titel

Preis

 

Events

Kulturprogramm

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Broschüre

  RMV-Event
-,--
Broschüre

Ausflüge

Rad- und Wanderwege 1:20.000

0,50

Karte

Apfelwein-Route

Veranstaltungsübersicht

-,--

Faltblatt

Bonifatius-Route

Auf Spurensuche ..

5,00

Broschüre

 

Bonifatius-Route von Mainz nach Fulda

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Faltblatt

Radfahren Vulkanradwegkarte
-,--
Karte+Heft

 

 

Der Regionalpark Rhein-Main Hohe Straße

Ein Stück der Hohen Straße, einer uralten Handelsstraße zwischen den Messestädten Frankfurt und Leipzig, ist jetzt als durchgängiger Fuß- und Radweg auf einer Länge von 18 km Teil des Regionalparks Rhein-Main. Eine besonders schöne Stelle ist auf halbem Wege die Warte in der Windecker Gemarkung. Dort steht der Wartbaum, eine über 400 Jahre alte Sommerlinde und lädt die Wanderer zum Verweilen ein. Der Blick geht von hier bis zu den Höhen von Taunus, Odenwald, Spessart, Vogelsberg und Rhön. Und die Skulpturen erinnern an historische Ereignisse wie den 30-jährigen Krieg, den siebenjährigen Krieg und das große Kaisermanöver von 1897.


Die Hessische Apfelwein- und Obstwiesen-Route

Dieser Fernwanderweg erschließt landschaftlich schöne Gebiete in mehreren mittelhessischen Landkreisen durch ein Netz von gut ausgeschilderten Wanderwegen. Die sich von Süden nach Norden ziehende Windecker Etappe verläuft durch die Altstadt mit seinen zahlreichen Gaststätten und Cafes und führt rechts der Nidder durch das Tal nach Heldenbergen, quert im Wingert die alte Römerstraße und verläuft entlang alter Weinbergterrassen durch die großen Streuobstwiesen auf dem Südhang des Ohlenbergs. Von hier aus geht der weitere Weg durch das geplante Naturschutzgebiet Mürzelloch nach Eichen.

 

Die Bonifatius-Route

Der Heilige Bonifatius wurde am 5. Juni 754 in Dokkum an der Borne ermordet. Sein Leichnam wurde mit dem Schiff nach Mainz gebracht und von dort auf dem Landweg nach Fulda überführt. Zur Erinnerung an dieses Ereignis wurde ein neuer 180 km langer Wander- und Pilgerweg zwischen Mainz und Fulda geschaffen. Ist die Hälfte der Strecke geschafft, ist man in Windecken. Hier führt der Weg zuerst in die evangelischen Stiftskirche, dann zum historischen Marktplatz mit dem alten Rathaus und dem Stadtschreiberhaus von 1420 bevor es dann, sofern man nicht erst einkehrt, vorbei am Amtshaus weiter zur Schautafel am Bonifatius-Acker auf dem Ohlenberg geht. Von hier führt dann die Route durch Eichen zum Kloster Engelthal.

 

An der alten Römerstraße

Einer der schönsten Wanderwege führt durch das Auengebiet unterhalb der Kastanien-Allee entlang der Nidder und seinem Altwasser zur Fünf-Bogen-Brücke in Heldenbergen. Von dort führt der Weg durch eines der größten zusammen hängenden Streuobstwiesengebiete im Altkreis Hanau, den Wingert und den Arnsburger am Hang des Windecker Ohlenbergs. Unterwegs quert die alte Römerstraße den Wanderweg. Sie verband einst von Karben kommend die Kastelle Heldenbergen und Marköbel. Und hier ist diese Straße - seit Jahrhunderten nicht mehr befahren - über eine größere Strecke eindrucksvoll erhalten.

Das Feldflora-Reservat

An der Hohen Straße, nur 200 Meter vom Wartbaum entfernt, befindet sich auf einer Fläche von 1.300 qm das städtische Feldflora-Reservat. Auf über 80 Beeten werden alte Getreidesorten wie Emmer, Dinkel, Einkorn usw. sowie vom Aussterben bedrohte Wildkräuter angebaut. Die Besucher haben hier nicht nur die Möglichkeit, sich von der Vielfalt und von der Schönheit der Pflanzen zu überzeugen, die zum Teil über Jahrhunderte hinweg unsere Kulturpflanzen begleitet haben, sondern sie lernen auch eine Reihe von Pflanzen kennen, die sich heute in veredelter Form in unseren Hausgärten finden. Um die Blütenpracht zu bewundern, ist insbesondere ein Besuch in den Monaten Mai und Juni empfehlenswert.

 

 

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